Newsletter Nr. 24 vom 28.06.2013

Mit Herz gesehen - Ich bin Viele! Über Identität und Integration

Am St. Patricks Day verstehen sich alle US-Amerikaner als Iren. Grün ist die Symbolfarbe des Tages. Man trägt grün: Schlips, Schuhe, Hemden, Hüte. In vielen Lokalen, Restaurants und Bars wird sogar das Bier „irisch grün“ eingefärbt und so getrunken. Viele Städte veranstalten St. Patricks Day Paraden, bei denen selbstverständlich auch all die mitlaufen, die nur eine Großmutter oder einen Urgroßvater aus Irland in der Verwandtschaft haben. In diesem Sinne versteht sich auch der amerikanische Präsident Obama an diesem Tag auch als Ire. Und alle anderen werden für diesen Tag zu Iren, wenn sie wollen.

Entweder oder? Das war gestern. Ich bin Viele. Sie und Du auch. Ganz normal.

Anfang Juni fand in Dresden ein Treffen von Netzwerken von Migranten und Spätaussiedlern statt. Thema des Treffens war natürlich die Integration aller Migranten und Deutschen mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft.

Deutschland: das sind alle bei uns lebenden Menschen. Und sie sollen auch alle integriert werden, das heißt, sie sollen in unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft respektiert werden und sich konstruktiv entfalten können. So weit, so gut. Doch was passiert mit einem Menschen, wenn er sich in unsere Gesellschaft integriert? Verliert er seine Identität? Geht er unter im „Meer der Anderen“?

Migranten und Spätaussiedler machen zusammen etwa fünf Prozent unserer Bevölkerung aus. Viele davon leben in Dresden, Leipzig und Chemnitz. Auf dem Land liegt ihr Anteil an der Bevölkerung bei etwa zwei Prozent. Wenn diese Menschen sich in die Gesellschaft integrieren, dann verändert sich für die Mehrheitsgesellschaft eigentlich wenig, auch wenn die ausgeprägte Fremdenangst bzw. Fremdenskepsis in unserem Land etwas ganz anderes suggeriert.

Doch was passiert, wenn die Mehrheitsbevölkerung in die Vereine der Migranten und Spätaussiedler kommt und dann bei Veranstaltungen die Mehrheit ausmacht?

Diesen Fall diskutierten wir beim dem Netzwerktreffen in Dresden. Ein Spätaussiedler sorgte sich darum, dass die Sportaktivitäten der Spätaussiedler auf dem Lande nicht genügend wahrgenommen würden. Daraufhin wurde er dazu eingeladen, in die aktiven regionalen Sportvereine zu kommen, die viele Angebote für Spätaussiedler und Migranten machen und sich stark für Integration engagieren.

Doch dieser Vorschlag löste Skepsis, vielleicht sogar Angst aus. Wenn man in den dortigen Sportvereinen mitmachen würde, würde man dann nicht auch Stück für Stück seine Identität verlieren? Würde man nicht aufgeben, was man sich aufgebaut hätte? Wie so oft im Leben liegt die Lösung nicht im Entweder-Oder, sondern im Sowohl-als-auch. Warum nicht in beiden Sportvereinen mitmachen?

Wir kamen weiter auf ein Fest von Migranten auf dem Land zu sprechen. Warum nicht aktiv auf die Nachbarschaft zugehen? Ein Spätaussiedler wandte ein, dass bei einer früheren Veranstaltung die deutschen Nachbarn doch schon knapp über 50 Prozent ausgemacht hätten. Ob das nicht genug sei?

Mit anderen Worten: Verliert man seine Identität in einer Gesellschaft oder in einem Verein, wenn man selbst nicht mehr in der Mehrheit ist? Nicht notwendigerweise.

Wie wäre es, wenn der Verein offen um alle wirbt, die sich zur Idee des Vereins bekennen und ihn aktiv unterstützen wollen? Ich muss doch nicht in Russland geboren sein, um die Perlen der russischen Identität wertzuschätzen? In den meisten Vereinen, die sich um die Integration von Migranten bemühen, ist das bereits heute schon so. Bei den Spätaussiedlern und bei einigen anderen ist es allerdings noch nicht so.

Warum erkennen wir nicht einfach, dass jeder von uns viele verschiedene Identitäten hat, die sich miteinander vertragen können? Mein Herz kann doch gleichzeitig für verschiedene Fußballvereine schlagen. Ich zum Beispiel verstehe mich gleichzeitig sowohl als Sachse als auch Preuße. Ich freue mich, dass ich durch Geburt Sachse geworden, aber ebenso, dass ich durch meine Eltern preußisch-hugenottischer Abstammung bin. Meine in Danzig geborene Mutter war immer stolz darauf, dass sie ihre Kinder preußisch erzogen hat, also ihnen Fleiß, Ordentlichkeit, Verlässlichkeit und Bescheidenheit ans Herz legte. Recht hatte sie.

Das Gleiche gilt für Menschen mit verschiedenen Nationalitäten. Wir dürfen stolz darauf sein, sowohl Deutsch als auch Nichtdeutsch zu sein, wenn wir die guten Eigenschaften beider Kulturen in Einklang gebracht haben.

In der Sowjetunion wurden Spätaussiedler oft als Deutsche bezeichnet – und zum Teil diskriminiert. Bei uns werden sie manchmal mit dem Etikett „Russen“ an den gesellschaftlichen Rand geschoben. Dabei sollten wir uns freuen, dass unsere Spätaussiedler eine Liebe für die deutsche und die russische Kultur in sich tragen.

Zurück zum St. Patricks Day: Genau da liegt vielleicht auch unsere Lösung. Statt jemanden nur dann als Sachsen zu bezeichnen, wenn er hier geboren ist und so aussieht wie die Meisten, sollten wir all diejenigen als Sachsen bezeichnen, die sich – auch – mit Kopf, Herz und Hand zum Wohle unseres Landes einsetzen. Ebenso sollten wir uns den Menschen öffnen, die uns für die Reichtümer der Kulturen begeistern wollen, die sie mitbringen.

Entweder oder? Das war gestern. Ich bin Viele. Sie und Du auch. Ganz normal.

Ihr Martin Gillo

Sprachkurse für Sehbehinderte in Chemnitz

Die Sächsische Förderzentrum gGmbH in Chemnitz (SFZ) bietet Integrationssprachkurs für blinde und sehbehinderte Migrantinnen und Migranten mit Schwerbehindertenausweis (auch mit befristetem Aufenthalt) an. Der Kurs umfasst zwischen 600 bis zu 1200 Unterrichtseinheiten und dauert mindestens ein Jahr, jeweils Montag bis Donnerstag. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal fünf begrenzt. Das abschließende TELC-Zertifikat (The European Language Certificates) bewegt sich zwischen den Sprachniveaus A1 und B1. Teilnehmende können bei Bedarf z.B. bei langen Anfahrtswegen in der Einrichtung übernachten. Die Antragstellung zur Finanzierung des Kurses erfolgt über das SFZ Förderzentrum. Finanziert wird der Kurs durch das BAMF. Ansprechpartnerin beim SFZ Förderzentrums gGmbH ist Ina Oertel.

SFZ Förderzentrum gGmbH
Flemmingstr. 8c
09116 Chemnitz
Telefon 0371 3344-0
Telefax 0371 3344-350
E-Mai
zentrale@sfz-chemnitz.dewww.sfz-chemnitz.de

Statistiker zählten 49.323 Leipziger mit Migrationshintergrund

In Leipzig lebten Ende 2012 fast 50.000 Menschen mit Migrationshintergrund, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 9,3 Prozent.

Die Migrantinnen und Migranten in Leipzig sind im Durchschnitt 10,8 (Männer) bzw. 15,0 Jahre (Frauen) jünger als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund und wirken damit der Überalterung der Leipziger entgegen. Die meisten Migranten wohnen in den Stadtbezirken Mitte und Ost. Die wichtigsten Herkunftsländer sind bei den Ausländern Russland, Ukraine und Vietnam und bei den anderen Migranten Russland, Kasachstan und Polen. 53 Prozent der Ausländer haben einen gesicherten Aufenthaltsstatus und weitere 38 Prozent haben die Option darauf.

Ausführliche Informationen und das Faltblatt zum Download finden Sie unter

http://notes.leipzig.de/alle/Presseecke.nsf

Dresdner Ausländerrat lädt zum Sommerfest

Am 10. Juli ab 17 Uhr feiert der Ausländerrat auf der Heinrich-Zille-Straße 6 in Dresden sein Sommerfest. Eingeladen sind alle Unterstützer und Freunde des Vereins. Für das leibliche Wohl und ein buntes Programm ist gesorgt.

Kinder mit Migrationshintergrund sind seltener in frühkindlicher Tagesbetreuung

Der Bildungsstatus von Eltern mit Migrationshintergrund entscheidet darüber, ob sie ihr Kind in eine frühkindliche Tagesbetreuung geben oder es zuhause betreuen. Die aktuelle Studie des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration zeigt klar, dass Eltern mit Migrationshintergrund und bildungsferne Eltern vor besonders hohen Hürden stehen, wenn sie einen Krippenplatz für ihr Kind suchen.

Eltern wünschen sich eine stärkere interkulturelle Öffnung und eine bessere Qualität bei der Betreuung, so die Studie. Das Betreuungsgeld verstärke den Anreiz für die Erziehung zuhause und Eltern mit geringer Schulbildung, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund, erhalten oft sowieso keinen Betreuungsplatz.

Der Leiter des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, Jan Schneider vergleicht: „Damit zeigt sich bei der Kindertagesbetreuung das gleiche Muster wie im Schulbereich: die Bildung der Eltern wirkt sich massiv auf die Startchancen von Kindern aus.“ Dabei profitieren gerade Kinder aus Zuwanderer- und bildungsfernen Familien in besonderem Maße vom Besuch einer Kita, beispielsweise beim Spracherwerb. Für den Policy Brief wurden Antworten von 1 875 Eltern mit und ohne Migrationshintergrund ausgewertet.

Folgende Handlungsempfehlungen wurden gegeben:

Mehr Betreuungsplätze schaffen und Qualität der Betreuung sicherstellen

flächendeckend interkulturell sensible kooperative Elternarbeit in den Einrichtungen implementieren

Zugangshürden und kontraproduktive Anreize verkleinern

Eltern, die ihre Kinder in den ersten Jahren zu Hause betreuen, in ihren Erziehungsaufgaben unterstützen

Der Policy Brief ist im Rahmen eines auf zwei Jahren angelegten Forschungs-projektes des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration GmbH entstanden und wird von der Vodafone Stiftung Deutschland gefördert.

Der Policy Brief kann hier kostenlos herunterladen werden:
http://www.svr-migration.de/content/wp-content/uploads/2013/06/SVR_FB_Kita_Web.pdf

Am Montag ändert sich in Thüringen die Residenzpflicht

In Thüringen können sich Asylbewerber von Montag an im gesamten Freistaat ohne besondere Erlaubnis frei bewegen. Die Änderung der bisherigen Residenzpflichtverordnung tritt am 1. Juli in Kraft. Sie war vom Thüringer Kabinett am 18. Juni beschlossen worden. Mit der Neuregelung entfallen die bislang geltenden Beschränkungen, nach denen sich Flüchtlinge nur in ihrem Landkreis und einem angrenzenden Kreis aufhalten durften.

Das Innenministerium hatte im ersten Quartal 2013 die Verordnung über den vorübergehenden Aufenthalt von Asylbewerbern außerhalb des Bereichs der Aufenthaltsgestattung evaluiert. Danach sprachen sich zwei Drittel der Ausländerbehörden für eine Erweiterung des vorübergehenden erlaubnisfreien Aufenthalts auf den gesamten Freistaat aus. Innenminister Jörg Geibert (CDU) bezeichnete die Änderungsverordnung als „eine gute Lösung, um den Asylbewerbern den Besuch von Freunden und Verwandten oder sozialen Betreuungseinrichtungen zu erleichtern“. Zudem würde der bürokratische Aufwand bei den Ausländerbehörden erheblich verringert. Bislang war der erlaubnisfreie Aufenthalt von Asylbewerbern auf die den zugewiesenen Bezirk seiner Ausländerbehörde angrenzenden Bezirke und mindestens eine kreisfreie Stadt beschränkt.

Wahlprüfsteine zur Migrations- und Asylpolitik

Anlässlich der Bundestagswahl im September 2013 hat die Arbeiterwohlfahrt die Politik der unterschiedlichen Parteien auf den Prüfstand gestellt. Dafür hat sie zu 23 wichtigen sozialen Bereichen relevante Fragen als so genannte Wahlprüfsteine zusammengetragen und die sechs größten Parteien (Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, FDP, Piratenpartei, SPD) um Antwort gebeten.

Unter den Fragen sind auch solche, die die Migrations- und Asylpolitik betreffen. In Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt hat das Onlineangebot „Migazin“ die Antworten auf diese Fragen veröffentlicht.

Die Wahlprüfsteine beinhalten z.B. Fragen zur Asylpolitik, zur Einbürgerung und Residenzpflicht.

Die ausführlichen Antworten der Parteien zum Thema Einbürgerung, Asyl und Diskriminierung finden Sie unter: http://www.migazin.de/2013/06/26/bundestagswahl-2013-wahlpruefsteine-einbuergerung/

Alles Wahlprüfsteine der AWO können hier nachgelesen werden: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/einzelansicht/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=657

Im Mai 2013 wurden 7477 neue Asylanträge in Deutschland gestellt

In den ersten fünf Monaten des Jahres 2013 wurden 34 419 Erstanträge gestellt. Die Zahl der Folgeanträge stieg im Jahr 2013 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert um rund zehn Prozent auf 4 375. Damit gingen im Jahr 2013 insgesamt 38.794 Asylanträge beim Bundesamt ein.

Die Hauptherkunftsländer der Antragsteller im Mai waren die Russische Föderation mit 2.502 Erstanträgen, gefolgt von Syrien (728 Erstanträge), Afghanistan (500 Erstanträge), Serbien (400 Erstanträge) und Iran (352 Erstanträge).

Entschieden wurden im Berichtsmonat Mai 4.991 Erst- und Folgeanträge, das sind über sieben Prozent mehr als vor einem Jahr.

Detailliertere Zahlen und Informationen zu Anhörungen, Herkunftsländern, anhängigen Verfahren und zur Entscheidungsquote finden Sie beim Bundesamt unter:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2013/20130618-asylgeschaeftsstatistik-mai.html

Bundesregierung und UNO-Flüchtlingskommissar wählen 5000 Syrer für Schutzprogramm aus

Deutschland wird vorübergehend 5 000 schutzbedürftige syrische Staatsangehörige für die Zeit des Konflikts in ihrem Heimatland im Bundesgebiet aufnehmen. Bei der Auswahl der Schutzbedürftigen werden auch familiäre Beziehungen nach Deutschland eine Rolle spielen. Die Aufnahme wird überwiegend aus dem Libanon erfolgen. Dazu muss eine Auswahl aus über einer Million betroffenen Menschen getroffen werden. Die Bundesregierung arbeitet deshalb eng mit dem Hohen Kommissar für Flüchtlingsfragen der Vereinten Nationen (UNHCR) zusammen. Flüchtlinge, die sich für eine Aufnahme bei Verwandten in Deutschland interessieren oder Personen in Deutschland, die ihr Interesse an der Einbeziehung / Aufnahme ihrer syrischen Verwandten im Rahmen des Programms bekunden wollen, müssen sich mit dem UNHCR in Verbindung setzen.

Der UNHCR hat für in Deutschland lebende Verwandte und für syrische Flüchtlinge mit Verwandten in Deutschland eine Informationshotline eingerichtet sowie eine Internetseite zur Verfügung gestellt, auf der entsprechende Interessenbekundungen erfasst und die erforderlichen Personaldaten des Flüchtlings und seiner Verwandten aufgenommen werden.

Weitere Informationen zum humanitären Aufnahmeprogramm Syrien:
http://www.unhcr.de/unhcr/in-deutschland/aufnahmeprogramm-syrien.html

Modellprojekt zur interkulturellen Öffnung von Studentenwerken und Hochschulen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beginnt im zweiten Halbjahr mit einem Modellprojekt, um die interkulturelle Öffnung von Studentenwerken und Hochschulen zu fördern.

Ziel ist eine bessere Vernetzung von Hochschulen und Studentenwerken und die Etablierung und Optimierung von Informations- und Beratungsangeboten. Zudem soll eine Gesamtstrategie entwickelt werden. Studierende mit Migrationshintergrund und internationale Studierende stoßen während ihres Studiums oftmals auf Hürden. Dies kann die deutsche Sprache ebenso betreffen wie die Finanzierung und Organisation des Studiums oder die Kontaktaufnahme zu ihren deutschen Kommilitonen.

Um dem zu begegnen, haben Studentenwerke und Hochschulen zum Teil ganz unterschiedliche Strategien und Vorgehensweisen entwickelt. Eine bessere, institutionsübergreifende Vernetzung kann helfen, Synergieeffekte zu nutzen, Doppelungen zu vermeiden und "Frühwarnsysteme" zu etablieren.

Bis zum 15. August können interessierte Studentenwerke mit Hochschulen als Kooperationspartner ihr Interesse bekunden. Mit der Umsetzung soll im vierten Quartal 2013 begonnen werden. Pro Träger steht ein jährliches Zuwendungsvolumen in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung.

Öffentliche Bekanntmachung des BAMF zum Interessensbekundungsverfahren
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Integration/Sonstiges/20130612_interesbek-interkult-oeffn-studwerk-hochsch.pdf?__blob=publicationFile

Praxistipps zu religions- und konfessionsübergreifenden Foren für Kommunen

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat eine kostenlose Handreichung mit Praxistipps für den Dialog und die Zusammenarbeit mit Religionsgemeinschaften für Kommunen herausgegeben.

Unterstützt wurde das IOM bei dem Erstellen der Broschüre durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Grundlage für die Handreichung waren die regelmäßigen Treffen von IOM und BAMF mit Vertretern verschiedener deutscher Großstädte im vergangenen Jahr. Dabei wurden Fragen des Zusammenlebens diskutiert, gegenseitiges Verständnis aufgebaut und eine engere Vernetzung gefördert.

Weitere Informationen und den Link zum kostenlosen Download der Broschüre finden Sie hier:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2013/20130611-handreichung-iom.html