Newsletter Nr. 36 vom 09.11.2012

Deutscher Feuerwehrverband startet Projekt zum interkulturellen Dialog

Der Deutsche Feuerwehrverband startet am 1. Januar 2013 ein neues Projekt im Bereich der interkulturellen Öffnung der örtlichen Feuerwehrverbände. Es knüpft an das vorangegangene Projekt „Deine Feuerwehr – Unsere Feuerwehr! Für ein offenes Miteinander“ an und wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert. Für dieses Projekt sucht der deutsche Feuerwehrverband noch Feuerwehren, die an vor Ort Schulung zur interkulturellen Öffnung und zum interkulturellen Dialog interessiert sind. Die Schulungen sind kostenfrei.

Außerdem sind folgende Angebote geplant:

Flyer, Praxistipps und Schulungsmaterial

Jeder Landesverband erhält einen Schulungskoffer mit dem kompletten Schulungsmaterial zum Thema interkultureller Dialog.

In den Regionalkonferenzen am 3.-5. Mai 2013 und 27.-29. September 2013 können sich Feuerwehrleute (mit und ohne Migrationshintergrund) aus ganz Deutschland zum Austausch treffen.

Eine deutschlandweite Kommunikationskampagne mit den Schwerpunkten Aufklärung über Feuerwehrsystem, Prävention und Mitgliedergewinnung wird deutschlandweit zur Verfügung gestellt.

Abschlusskonferenz am 6. und 7. Dezember 2013 in Berlin

Nähere Informationen über Sindy Papendieck
Referentin Mitgliederbindung und Veranstaltungsmanagement
Deutscher Feuerwehrverband e.V.
Telefon: (030) 28 88 48 8-33 oder über
www.feuerwehrverband.de/miteinander.html  

Evangelische Kirche positioniert sich zu Residenzpflicht und Asylbewerberleistungsgesetz

Die evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wendet sich gegen die Residenzpflicht und das Asylbewerberleistungsgesetz, schreibt der EKD-Bevollmächtigte bei der Bundesregierung und der Europäischen Union, Prälat Bernhard Felmberg, in einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Wochenzeitung "Die Kirche". Felmberg betont, dass das Leben in Sammelunterkünften physisch und psychisch krank mache. Die EKD stelle sich auch hinter die aktuellen Proteste von Asylbewerbern. Im September waren protestierenden Flüchtlinge von Würzburg nach Berlin gelaufen. Sie demonstrieren teilweise noch immer vor dem Brandenburger Tor in Berlin für bessere Lebensbedingungen.

Die Protestaktion sei "in dieser Form" bislang einzigartig und verdiene Aufmerksamkeit und Respekt. Allerdings teile die EKD die Forderung nach Anerkennung aller Asylsuchenden als politische Flüchtlinge nicht. Sichergestellt werden müsse aber, "dass Asylverfahren in Deutschland weiterhin effektiv und fair ablaufen", sagte Felmberg mit Blick auf die Forderungen von Politikern nach Beschleunigung der Verfahren.

Zur Originalmeldung der EKD-Homepage
www.ekd.de/aktuell_presse/news_2012_11_07_2_fluechtlinge.html

Kongress für Migrantinnen und ihre Selbstorganisationen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet am 9. und 10. März 2013 in Frankfurt am Main den 2. Kongress für Migrantinnen und ihre Selbstorganisationen und bittet dafür um Interessenbekundungen.

Der Kongress will Impulse für eine erfolgreiche Vernetzung und Vertretung der Interessen von Migrantinnen setzen, die Vernetzung der Akteurinnen und ihrer Organisationen unterstützen und die Chancengleichheit für Migrantinnen am Arbeitsmarkt fördern.

Übernachtungskosten beim Kongress werden vom Bundesministerium

für Familie, Senioren, Frauen und Jugend getragen, Reisekosten können allerdings nur anteilig erstattet werden.

Interessierte senden ihre Kontaktdaten bitte an:

Veranstaltungsmanagement
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
50964 Köln
Telefax (0221) 3673-4112
E-Mail veranstaltung@bafza.bund.de