Newsletter Nr. 6 vom 09.06.2016

Einbürgerungsfest am 11. Juni im Landtag – Altersdurchschnitt liegt bei 33 Jahren

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Über 300 Gäste werden am Samstag im Plenarsaal zum Einbürgerungsfest dabei sein. Der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, und der Sächsische Ausländerbeauftragte, Geert Mackenroth, würdigen mit einer Feierstunde die Menschen, die im Jahr 2015 eingebürgert wurden. In diesem Rahmen werden drei Migranten über ihre Beweggründe zur Einbürgerung und zu ihren Erfahrungen in der neuen Heimat berichten. Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler hat die Schirmherrschaft übernommen und wird die Gäste persönlich begrüßen.

Im Jahr 2015 wurden 1.225 Personen in Sachsen eingebürgert. Aus europäischen Staaten stammen 557 Personen, davon 291 aus EU-Staaten. Aus den Staaten Afrikas stammen 101, aus Amerika 54 und aus Asien 495 Menschen. Vorher staatenlos waren 18.

Hauptherkunftsländer sind die Ukraine mit 122 und Vietnam mit 118 Personen. Im Alter dominieren die Gruppe der 23 - 35-Jährigen (117) und der 35 - 45-Jährigen mit 121 Personen. Das Durchschnittsalter der Eingebürgerten 2015 beträgt nach Angaben des Statistischen Landesamtes 32,9 Jahre.

Programm der Veranstaltung und weitere Zahlen finden Sie unter:
http://sab.landtag.sachsen.de/de/aktuelles-presse/veranstaltungen/14658.cshtml

Ausländerbeauftragter und Kinderschutzbund Sachsen schreiben den Sterntalerpreis aus

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Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. und der Sächsische Ausländerbeauftragte wollen mit dem Preis gezielt das Engagement zur Unterstützung von Flüchtlingskindern fördern. Der Preis ist mit 3.000 € dotiert und wie folgt ausgeschrieben:

Sterntaler –
Der Preis für Ihre Arbeit mit Flüchtlingskindern

Sie unterstützen mit Ihrem Engagement Flüchtlinge in Sachsen? Ihr Projekt wendet sich besonders an Flüchtlingskinder und deren Familien? Sie finden, dass Ihr Projekt bekannt werden soll und nachgemacht werden kann?

Dann bewerben Sie sich für „Sterntaler – Der Preis für Ihre Arbeit mit Flüchtlingskindern“!

Der Sächsische Ausländerbeauftragte und der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. ehren mit diesem gemeinsamen Preis das besondere Engagement von Initiativen, Schulklassen, Vereinen, Projektgruppen, Verbänden, etc. in der Arbeit mit Flüchtlingskindern und deren Familien. Dabei sollen die eingereichten Projekte im aktuellen Zeitraum 2015/2016 in Sachsen bestehen oder gerade abgeschlossen worden sein.

Den Sterntaler-Preis wird vom DKSB LV Sachsen e.V., dem Sächsischen Ausländerbeauftragten und der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz anlässlich des UN-Weltkindertages im Sächsischen Landtag überreicht. Er ist mit einem Preisgeld i.H.v. 3.000 € dotiert. Das Preisgeld ist für die Fortführung des aktuellen oder eines folgenden Projektes einzusetzen.

Die Verleihung findet im Bürgerfoyer des Sächsischen Landtags am Dienstag, dem 20. September 2016, um 14 Uhr statt.

Bei Ihrer Bewerbung ist uns wichtig:

Das Projekt richtet sich gezielt an Kinder und ist nicht „nur“ ein Familienangebot.

Das Projekt gibt Kindern neben Freude und Unterhaltung eine Perspektive.

Das Projekt wirkt nachhaltig.

Das Projekt ist nicht auf eine Nationalität oder Gruppe beschränkt.

Das Projekt lässt sich weiter entwickeln und übertragen.

Das Projekt oder die Arbeit soll im aktuellen Zeitraum 2015/2016 bestehen.

Das Projekt soll sich vorrangig an eine Gruppe von Kindern oder Jugendlichen wenden.

Mit der Bewerbung beschreiben Sie bitte kurz die situations- und kindgerechte Aufbereitung des Angebotes.

Bewerbungsschluss ist der 21. August 2016.

Sie können sich online über ein einfaches Formular bewerben. Sie finden es unter www.offenes-sachsen.de oder www.kinderschutzbund-sachsen.de. Ebenfalls können Sie eine E-Mail an saechsab@slt.sachsen.de oder sterntaler@kinderschutzbund-sachsen.de schreiben.

Schriftliche Bewerbungen / Vorschläge senden Sie bitte bis zu obigen Datum an:

Der Sächsische Ausländerbeauftragte
Geschäftsstelle
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden

Stichwort „Sterntaler“

Bei der schriftlichen Bewerbung durch einen Vertreter des Projektes ist ein formloses Schreiben ausreichend.

Die jeweiligen Unterlagen sollten enthalten:

Projektbeschreibung maximal eine A4 Seite

Kontaktdaten, Ansprechpartner

wenn möglich ein aussagekräftiges Foto in Druckqualität mit der Freigabe zur Veröffentlichung (bitte Namen des Fotografen vermerken)

Nachnutzungsmöglichkeit

Handelt es sich um ein ehrenamtliche oder und geförderte Initiative?

Mit dem Einreichen der Bewerbung ist die Zustimmung zur Veröffentlichung, zur Annahme des Preises und zur Verwendung des Preisgeldes im Sinne des Preises verbunden.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zum Onlineformular auf den Internetseiten des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Sachsen e.V.
http://www.kinderschutzbund-sachsen.de/_stimmzettel/index.php/829697/lang-de

Postkarten für die Bewerbung des Wettbewerbes sind kostenfrei über die Geschäftsstelle des Sächsischen Ausländerbeauftragten zu beziehen.

Förderung des Ehrenamts im Bereich Flüchtlingshilfe – Antragsfrist 30. Juni

Im Rahmen des diesjährigen Sonderprogramms zur Unterstützung ehrenamtlichen Engagements bei der Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern können bis zum 30. Juni Anträge für das zweite Halbjahr 2016 eingereicht werden.

Für eine ehrenamtliche Tätigkeit von durchschnittlich mindestens 20 Stunden monatlich können Bürger aus Landesmitteln eine pauschale Aufwandsentschädigung von bis zu 40 Euro monatlich erhalten.

Antragsberechtigt sind Projektträger, bei denen das Ehrenamt geleistet wird:

Vereine, Verbände und Stiftungen - soweit sie als gemeinnützig anerkannt sind, Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen sowie deren Untergliederungen, Kirchgemeinden, Religionsgemeinschaften sowie Kommunen (Landkreise, Kreisfreie Städte, Gemeinden, Gemeindeverbände).

Die Pauschale wird gewährt für Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Sachsen haben, sich mindestens 20 Stunden monatlich engagieren, beim Projektträger nicht regulär beschäftigt sind, dort keinen Freiwilligendienst oder kein bezahltes Praktikum ableisten und für denselben Zweck und Zeitraum keine andere Förderung vom Projektträger, aus anderen Förderprogrammen des Freistaates Sachsen oder von sonstigen Dritten erhalten.

Für engagierte Einzelpersonen oder Gruppen, die keinem Verein oder Verband angehören, kann die für den Wohnort oder Projektort zuständige Kommune, soweit Kenntnis über das Engagement Einzelner besteht, selbst Anträge bei der Bürgerstiftung einreichen und nach Erhalt der Förderung die Aufwandsentschädigungen an die Endempfänger auszahlen.

Das Programm wird in Anlehnung an das Verfahren nach der Richtlinie „Wir für Sachsen“ durchgeführt.

Anträge können hier eingereicht werden:
Bürgerstiftung Dresden
Barteldesplatz 2
01309 Dresden

Hinweise zur Antragstellung sowie die aktuellen Formulare unter: www.ehrenamt.sachsen.de -> Aktuelles

Telefon 0351 315 8150/63 oder 564 5646

Termin zum NIMS-Treffen bitte vormerken – 26. Oktober 2016

Am 26. Oktober findet auf Einladung des Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth das nächste NIMS-Treffen in Dresden statt.

Dem Vorschlag beim letzten Treffen, Verbändegespräch und NIMS-Treffen auch künftig an einem Tag stattfinden zu lassen, konnte sich der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz zumindest für den nächsten Termin nicht anschließen. Deshalb wird das NIMS-Treffen unabhängig vom Verbändegespräch terminiert.

Themenvorschläge und Anregungen nimmt in der Geschäftsstelle Herr Viktor Vincze entgegen:
Telefon 0351 493-5175
E-Mail viktor.vincze@slt.sachsen.de

Aufruf zum Modellprogramm „Arbeitsmarktmentoren für Geflüchtete“

Mit dem Programm des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sollen geflüchtete Menschen möglichst rasch und nachhaltig in Ausbildung oder Beschäftigung gebracht werden. Kern des Programms sind Mentoren, die Geflüchteten auf dem gesamten Weg der Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarktintegration beratend und begleitend zur Seite stehen und bei der Inanspruchnahme von Regelinstrumenten helfen. Gleichzeitig unterstützen die Mentoren Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe mit Rat und Tat, um eine möglichst reibungslose Eingliederung der neuen Mitarbeiter oder Auszubildenden in den betrieblichen Alltag zu gewährleisten.

Das Programm wurde in enger Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, den Kammern, Sozialpartnern und kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet. Es ist auf drei Jahre angelegt und soll eine Kapazität von etwa 1.000 Teilnehmerplätzen erreichen. Vorgesehen ist, möglichst in jedem Landkreis bzw. jeder Kreisfreien Stadt mindestens ein Projekt mit jeweils mehreren Arbeitsmarktmentoren zu etablieren. Zur Umsetzung des Programms werden rund 9,5 Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung gestellt.

Der Projektaufruf ist abrufbar unter:
www.sab.sachsen.de/arbeitsmarktmentoren

Projektanträge können bis zum 15. Juli 2016 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden.

Freitaler Verein erhält Preis beim Bundeswettbewerb

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Die Preisträger im Wettbewerb 2015 "Aktiv für Demokratie und Toleranz" wurden am 23. Mai in Berlin geehrt. Unter den 327 Bewerbern konnte sich auch der Freitaler Verein "Das Zusammenleben" e. V. durchsetzen. Jährlich veranstaltet er im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Woche das interkulturelle Nachbarschaftsfest "Hallo Nachbar" in Freital. Für sein zivilgesellschaftliches Engagement geehrt, begeisterte das Freitaler Projekt insbesondere durch den unermüdlichen Einsatz für eine lebendige Demokratie und ein tolerantes Miteinander.

Die Vorstandsvorsitzende Tatjana Jurk nahm die dotierte Auszeichnung sowie die besondere Würdigung für das Engagement freudig entgegen. Freital war 2015 und 2016 durch Vorurteile und Ablehnung gegenüber Einwanderern bundesweit in den Fokus gerückt. Dem gegenüber stehen vielfältige Partnerschaften, Netzwerke und stetes Engagement der einheimischen Bevölkerung. Das Projekt „Hallo Nachbar“ dient nicht nur der Stärkung der Einwanderer, sondern primär derjenigen Menschen und Strukturen, die diese unterstützen möchten, um fremdenfeindlichen Tendenzen etwas entgegen zu setzen und eine tolerante Gesellschaft zu gestalten. Daher ist es den Initiatoren besonders wichtig, die einheimische Bevölkerung einzubeziehen, um eine interkulturelle Öffnung voranzutreiben und vorhandene Vorurteile und Hemmschwellen auf allen Seiten abzubauen.

AG Kirchen gibt Handreichung für Gemeinden zum Umgang mit Rechtsradikalität und Fremdenfeindlichkeit heraus

Die Handreichung erschien anlässlich des zehnjährigen Bestehens der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“. Sie möchte Haltungen bestärken, Nächstenliebe leben und notwendige Klarheit zeigen. Es sei, so die Herausgeber, vom Evangelium begründete Aufgabe aller Christen, entschieden zu widersprechen und Betroffenen beizustehen. Die Broschüre enthält auf 192 Seiten hilfreiche theologische Klärungen, Fachinformationen, Praxistipps und Beispiele.

http://www.kirche-fuer-demokratie.de/238

Deutscher Bürgerpreis 2016 ausgeschrieben

Die Initiative „für mich. für uns. für alle“ fördert mit dem Deutschen Bürgerpreis bereits seit 2003 ehrenamtliches Engagement. In jedem Jahr steht dabei ein neues Thema im Fokus des Preises, der mit Sach- und Geldpreisen im Gesamtwert von über 440.000 Euro der größte Ehrenamtspreis Deutschlands ist. Das diesjährige Thema lautet „Deutschland 2016 – Integration gemeinsam leben“. Eigene Projekte oder engagierte Personen können bis zum 30. Juni 2016 vorgeschlagen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.deutscher-buergerpreis.de/

Fachtag zu Flucht und Behinderung in Bonn

Das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Leben e. V. lädt für den 17. Juni 2016 zum Fachtag „Flucht und Behinderung – Zur Situation und zu Handlungsmöglichkeiten“ nach Bonn ein. Am 21. Juni wird von 18 bis 20 Uhr außerdem ein Gesprächskreis zum Thema Trauma und sexualisierte Gewalt in der Flüchtlingshilfe stattfinden. Ort dafür ist die Beratungsstelle auf der Wilhelmstraße 27 in 53111 Bonn.

Arbeitshilfe „Sprachanker“ für Deutschkurse

Das Qualifizierungsangebot des Bildungswerkes der Erzdiözese Köln richtet sich an ehrenamtliche Lehrer, die nicht für „Deutsch als Fremdsprache“ ausgebildet sind. Neben einer Handreichung für die Gestaltung des Unterrichtes stehen Lernplakate und eine Sammlung von Übungen zur Verfügung. Außerdem sind Empfehlungen für die Lehrkräfte und Tipps für weitere Materialien enthalten.

Gedruckt zu beziehen als Handreichung (2 Euro) oder Plakate (1 Euro); auch im Download zu finden:
www.bildungswerk-ev.de

Sekretariat des Bildungswerk der Erzdiözese Köln
E-Mail melanie.eimer-macher@erzbistum-koeln.de