Newsletter Nr. 10 vom 11.06.2015

Einbürgerungsfest am 13. Juni im Plenarsaal

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Am Samstag, dem 13. Juni 2015, ist es wieder soweit: Der Sächsische Innenminister und der Ausländerbeauftragte treffen sich im Sächsischen Landtag mit den Menschen, die im Vorjahr in Sachsen die deutsche Staatsangehörigkeit erhielten und somit eingebürgert wurden. Im Freistaat Sachsen wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1.093 Menschen eingebürgert. Seit mehreren Jahren – genauer seit 2004 - wird dieser wichtige Schritt noch einmal im festlichen Rahmen gewürdigt. Die gemeinsamen Einladungen durch den Sächsischen Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, und den Sächsischen Ausländerbeauftragten, Geert Mackenroth, sind bereits ergangen. Im Namen von Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler wird Landtagsvizepräsident Horst Wehner die Gäste im Parlament begrüßen.

Landesverband lädt zum zweiten Migrationsgipfel ein

Am 21. Juni findet die Tagung „Sächsischer Migrationsgipfel 2015" unter dem Motto: „Wir gehören zu einem lebendigen Gemeinwesen!" statt. Tagungsort ist das Volkshaus, Schützenplatz 14, in Dresden. Geert Mackenroth, der Sächsische Ausländerbeauftragte, wird die Tagungsteilnehmer begrüßen. Vorträge halten Johannes Brandstäter von der Diakonie Deutschland zum Thema „Menschenrechte und Diskriminierungsschutz“ und Dimitrij Torizin vom Landesverband zum Entwicklungsstand des Sächsischen Landesnetzwerkes der Migrantenorganisationen. Am Nachmittag werden drei Workshops und ein Begegnungscafé angeboten.

Veranstalter der Tagung sind der Landesverband „Integrationsnetzwerk Sachsen" e.V. gemeinsam mit den Kooperationspartnern Kulturbüro Sachsen e.V., Sächsische Migrantenbeirat, Ausländerrat Dresden e.V. und djo-Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen e.V. Sie findet im Rahmen des Projektes „Zusammen sind wir stärker" statt und steht unter der Schirmherrschaft der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.

Der Landesverband möchten mit diesem Treffen möglichst alle Vereine, Initiativen und Netzwerke aus der Migrations-, Integrations- und Flüchtlingsarbeit sachsenweit erreichen. Das ausführliche Programm der Tagung und die Anmeldeinformationen
http://ins-verband.de/files/upload/docs/flyer_saechsischer_migrationsgipfel_2015.pdf

Buntes Riesenpicknick auf dem Dresdner Altmarkt

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Am Mittwochabend lud der Verein „Dresden - Place to be!“ alle Menschen in Dresden ein, an einer insgesamt 600 Meter langen Tafel auf dem Altmarkt Platz zu nehmen und ihren Einsatz für die Gemeinschaft und deren kulturelle Vielfalt zu bekunden. Dabei wurden die Bewohner der Stadt zugleich zu Gastgebern und Gästen. Über 3000 Gäste folgten der Einladung. 50 Firmen und Einzelpersonen hatten die Tische gesponsert. Darunter auch der Sächsische Ausländerbeauftragte Gert Mackenroth, der persönlich teilnahm. Für ein buntes Rahmenprogramm sorgten 37 Kulturpartner mit Musik, Tanz und Kleinkunst. Das Motto der Veranstaltung: „Dresden isst bunt!“.

Veranstaltung: Doppelpass – die Kraft der zwei Herzen

Die Bundestagsabgeordneten Andreas Lämmel und Arnold Vaatz laden für den 24. Juni 2015 um 19 Uhr zur Diskussion in das Haus an der Kreuzkirche Dresden ein. Mit ihnen diskutieren die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Fraktion, Cemile Giousouf MdB (CDU), der Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth MdL und der Bürgermeister Gottfried Krause aus der Gemeinde Neukirch in der Lausitz. Themen sind die künftige Integrationspolitik und die mögliche doppelte Staatsangehörigkeit für Kinder. Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.andreas-laemmel.de/www/design/bilder/Flyer_MalErnsthaft_Integration.pdf

Bürgerbühne Dresden sucht Darsteller

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Für das Projekt Morgenland sucht die Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden Darsteller. Gesucht werden Menschen, die in Dresden leben, deren Mutter- oder Zweitsprache arabisch ist und die von ihren literarischen Highlights auf der Bühne erzählen möchten. Die Uraufführung wird am 29. November 2015 im Kleinen Haus sein. Ein erstes Infotreffen findet 18:00 Uhr am 25. Juni 2015 im Kleinen Haus statt.

Weitere Informationen, auch in arabischer Sprache, erhalten Sie unter
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/buergerbuehne/inszenierungen/inszenierungen_2015_2016/morgenland/

Gutes Beispiel: Stadt Liebstadt stellt Raum für Deutschunterricht bereit

In Liebstadt erteilt Frau Nilufar Bellmann den dort wohnenden Flüchtlingen seit vier Monaten regelmäßig Deutschunterricht. Die Flüchtlinge nehmen dieses Angebot sehr gern an und lernen fleißig. Durchgeführt wird der Unterricht im Vereinsraum der Stadt Liebstadt, den diese kostenfrei zur Verfügung stellt. Die Kursunterlage ist der Kurs "Berliner Platz".

Anmeldungen und Kontakt:
Nilufar Bellmann
E-Mail n.niyazova@yahoo.de

Wie werde ich Deutscher? – Broschüre zum neuen Staatsangehörigkeitsgesetz

Die Integrationsbeauftragte von Berlin hat eine aktualisierte Fassung der Broschüre „Deutsches Staatsangehörigkeitsrecht – Hinweise zum Erwerb und Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit“ veröffentlicht. Hintergrund der Neuauflage ist die Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts im Dezember 2014. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt, dass der so genannte Optionszwang für im Inland geborene und mit der deutschen Staatsangehörigkeit aufgewachsene Kinder ausländischer Eltern entfällt und Mehrstaatigkeit akzeptiert wird.

Die Broschüre steht online zur Verfügung oder kann bei der Integrationsbeauftragten bestellt werden.
http://www.berlin.de/lb/intmig/presse/archiv/20150115.1000.400873.html

Hochschulbildungsreport zum Potenzial ausländischer Absolventen und Flüchtlinge

Über das Potenzial ausländischer Absolventen und hoch qualifizierte Flüchtlinge berichtet der Jahresbericht 2015 des Hochschulbildungsreport. Die Studie wurde vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Unternehmensberatung McKinsey erstellt. Sie beruht unter anderem auf einer Umfrage unter 230 Unternehmen, Statistiken von Hochschulen sowie qualifizierten Interviews.

Ein Ergebnis der Studie zeigt, dass die Bundesrepublik deutlich mehr in einen ausländischen Berufseinsteiger investiert als in einen deutschen. Der Grund dafür ist, dass ausländische Studenten deutlich öfter ihr Studium abbrechen (41 Prozent), als deutsche Studierende (28 Prozent). Außerdem kehren 54 Prozent der ausländischen Studierenden Deutschland nach ihrem Studium den Rücken. Daraus ergibt sich für einen ausländischen Berufseinsteiger die Summe von 134.200 Euro. Für die Hochschulausbildung von Deutschen wird nur etwa ein Drittel aufgewandt: 45.500 Euro.

Weitere Informationen und der Bildungsreport finden Sie unter
http://hochschulbildungsreport2020.de/

BAMF Studie zur nachhaltigen Hilfe für Flüchtlinge

Ein Problem der Hilfe für Flüchtlinge ist die Nachhaltigkeit. Gemeint ist damit neben der langfristigen positiven Wirkung für die Zielgruppe auch eine dauerhafte Finanzierung des Projektes. Das Bundesamt für Flüchtlinge und Migration (BAMF) veröffentlichte dazu eine Broschüre, die einzelne Faktoren untersucht. Sie beruht auf der Studie "Möglichkeiten und Grenzen der Nachhaltigkeit von Integrationsprojekten", die vom BAMF in Auftrag gegeben wurde. Einflussfaktoren sind beispielsweise der Bedarf der Zielgruppen und die regelmäßige Reflektion des Projektverlaufs und der Zielerreichung. Die Broschüre soll Trägerorganisationen bei der langfristigen und wirksamen Ausrichtung von Integrationsprojekten unterstützen.

Weitere Informationen und die Broschüre zum Bestellen oder downloaden unter
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Expertisen/nachhaltigkeit-integrationsprojekte-handreichung.html