Newsletter Nr. 6 vom 23.03.2015

Integrationsmesse in Leipzig – Anmeldung bis 27.März

Die 8. Integrationsmesse Leipzig findet am Donnerstag, dem 28. Mai von 10 bis 19 Uhr im Neues Rathaus Leipzig statt. Die Schirmherrschaft hat der Oberbürgermeister übernommen. Die Messe trägt den Titel: Vielfalt in Arbeit“. Ausrichter sind Akteure der Wirtschaft, Integrationsarbeit und Bildung aus. Erklärtes Ziel ist die Verbesserung der beruflichen Integration der Migranten. Die Veranstaltung wird vom „Netzwerk Integration – Migrant/-innen in Leipzig e.V.“, dem Referat Migration und Integration der Stadt Leipzig, dem „Haus Steinstraße e.V.“ und der Handwerkskammer Leipzig organisiert. Unterstützt werden die Veranstalter vom BAMF.

Bis zum 27. März können sich Interessierte für die Integrationsmesse mit dem Interkulturellen Markt anmelden. Weitere Informationen und das Anmeldeformular unter
http://www.migranten-leipzig.de/

Schulung Zivil- und Steuerrecht bei gemeinnütziger Arbeit

Am 15. April 2015 von 9 bis 17 Uhr betrachtet das Seminar „Recht so?!“ der Friedrich-Ebert- Stiftung die steuerrechtlichen Vorschriften und zivilrechtlichen Sachverhalte, die Vereine, Stiftungen und GmbHs beachten müssen. Das Seminar umfasst alle Entwicklungsstufen, ausgehend von der Gründung über die laufende Besteuerung bis zur Projektfinanzierung mit Fördermitteln.

Anmeldeschluss ist der 10. April, der Teilnehmerbeitrag beträgt 10 Euro.

Flyer der Veranstaltung unter
http://www.fes.de/oas/portal/pls/portal/filefunctions.download/PLAKON/VERANSTALTUNG/191959/F1250581589/Vereinsrecht%20programm.pdf

Neue Internetrubrik „Asyl im Vogtland“

Der Internetauftritt des Vogtlandkreises informiert jetzt unter „Asyl im Vogtland“ über aktuelle Termine und Hinweise, gesetzliche Grundlagen und Hilfestellungen. Die Arbeit der Integrationsbeauftragte des Vogtlandkreises und der Ausländerbehörde werden vorgestellt.

Die neue Internetrubrik unter
http://www.vogtlandkreis.de/shownews.php?id=3105

Bürgerkonferenz am 28. März in Dresden

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Der „Dresden – Place to be e.V.“ und die Initiative weltoffenes Dresden laden mit anderen Organisationen, Vereinen und Unterstützern am 28. März ein zur Dresdner Bürgerkonferenz unter dem Titel „Demokratie im täglichen Miteinander“ - eine Podiumsdiskussion, offene Diskussionsrunden und Workshops zu den Themen Integration und Migration, Konservatismus und der Islam, Filmvorführungen und ein Kinderprogramm sollen den Dialog miteinander fördern. An der Podiumsdiskussion nimmt auch der Sächsische Ausländerbeauftragte teil.

Zudem stellen sich in einer Bürgersprechstunde die Oberbürgermeisterkandidaten für Dresden den Fragen der Besucher. „Fragen Sie die Lügenpresse!“ ist der Titel eines Dialogpodiums.

Wann und wo: 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Internationalen Congress Center Dresden
Eintritt frei. Um 19:30 Uhr beginnt ein großes Abschlusskonzert auf dem Theaterplatz.

Für diesen Tag suchen die Veranstalter noch zwei- oder mehrsprachige Dolmetscher. Interessierte können sich bis 23. März melden unter
E-Mail interpreter.dd@web.de

Mehr Informationen und das komplette Programm unter
http://www.dresden-place-to-be.de/

Unterzeichnung der Demokratieerklärung entfällt künftig in Sachsen

Die Sächsische Staatskanzlei hat das Verfahren bei Anwendung der Demokratieerklärung neu geregelt. Ab dem 17. März 2015 entfällt für die Förderrichtlinien der Sächsischen Staatskanzlei die eigenhändige Unterzeichnung der Demokratieerklärung durch die Antragsteller und deren Kooperationspartner. In den Zuwendungsbescheiden wird zukünftig verbindlich geregelt, dass keine Förderung an extremistische Organisationen oder Personen gehen darf. Auf die daraus resultierenden Anforderungen wird in einem auf die jeweilige Richtlinie angepassten Begleitschreiben hingewiesen. Mit dem Verzicht auf die bisherige Form der Demokratieerklärung wird der Praxis des Bundes gefolgt. Ein solcher Schritt war im Koalitionsvertrag vereinbart worden.

Interkulturelle Tage in Dresden – Veranstaltungen anmelden

Zu den Interkulturellen Tagen in Dresden vom 20. September bis 4. Oktober erscheint wieder ein Programmheft. Die Integrations- und Ausländerbeauftragte bittet gemeinsam mit dem Ausländerrat um Anmeldungen. Wer seine Veranstaltung im Programmheft - Auflagenhöhe über 10000 Exemplare - sehen will, muss sie bis zum 30. April anmelden.

Information und Anmeldeformular unter
http://www.dresden.de/de/03/070/c_04.php

Aktuelle Zahlen des BAMF - Über 22.775 Erstanträge im Februar 2015 – Kosovo jetzt an erster Stelle

Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom 12. März wurden im Februar 22.775 Erstanträge gestellt. Mit 6.913 Erstanträgen war im Februar erstmals der Kosovo Hauptherkunftsland. Das Herkunftsland Syrien mit 4.023 Erstanträgen nimmt nun den Rang zwei ein. Serbien mit 1.871 Erstanträgen steht weiterhin an dritter Stelle. Im Vergleichsmonat Februar 2014 waren es 9.828 Erstanträge. Das bedeutet einen deutlichen Anstieg von 131,7 Prozent.

Auch die Zahl der Folgeanträge stieg im Februar gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert um 137,6 Prozent auf 3.308 Folgeanträge. Damit gingen im vergangenen Monat insgesamt 26.083 Asylanträge beim Bundesamt ein.

Im bisherigen Berichtsjahr 2015 wurden insgesamt 51.938 Asylanträge vom Bundesamt entgegen genommen. Davon waren 45.173 Erstanträge und 6.765 Folgeanträge. Dies stellt gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum eine Steigerung von 99,1 Prozent bzw. 100,3 Prozent dar.

Deutlich mehr Entscheidungen und Anhörungen

Insgesamt wurden 17.580 Erst- und Folgeanträge im Monat Februar entschieden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat (17.835 Entscheidungen) ist die Zahl der Entscheidungen nahezu gleich geblieben. Im Vergleich zum Vorjahreswert (Februar 2014: 11.908 Entscheidungen) hat sich die Zahl der Entscheidungen über Asylanträge dagegen um 47,6 Prozent erhöht.

Angehört wurden in diesem Jahr insgesamt 10.239 Personen. Damit fanden 3,4 Prozent mehr Anhörungen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (9.898 Anhörungen) statt. Im Februar wurden insgesamt 6.074 Personen beim Bundesamt angehört. Das sind 45,9 Prozent mehr Anhörungen als im Vormonat Januar mit 4.164 Anhörungen.

Gesamtschutzquote für alle Herkunftsländer bei 37,9 Prozent

Im Februar 2015 konnte bei 6.668 von 17.580 entschiedenen Verfahren den Antragstellern ein Schutzstatus gewährt werden. Die Gesamtschutzquote für alle Herkunftsländer liegt bei 37,9 Prozent.

Noch nicht entschieden waren Ende Februar 2015 die Erstverfahren von 167.749 Personen. Insgesamt stieg die Zahl der anhängigen Asylverfahren deutlich auf 188.435 an. Im Vergleich zum Vorjahr (99.875 anhängige Verfahren) erhöhte sich die Zahl der beim Bundesamt anhängigen Verfahren um 88,7 Prozent.

Abschlusstagung des Projektes EmPa II im Landtag von Brandenburg

Für den 4. Mai von 9:30 Uhr bis 16:15 Uhr ist die Abschlussveranstaltung des Projektes „Empowerment und Partizipationsförderung für Drittstaatsangehörige in den neuen Bundesländern – Kooperation auf Augenhöhe“ geplant. Die Tagung im brandenburgischen Landtag in Potsdam trägt den Titel „(Politische) Teilhabe von Migrant/-innen zwischen Integrationskonzepten und Realität“.

Mehr Informationen zum Projekt und ab Ende März zur Tagung unter
http://www.projekt-empa.de/

Ergebnisse der Arbeitsgruppen und Vortrag der Tagung Interkulturelle Woche online

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Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen der Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche 2015 vom 20./21. Februar in Köln sind nun online verfügbar. Außerdem kann der Eröffnungsvortrag von Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler als Audio nachgehört werden.

http://www.interkulturellewoche.de/hefteintrag/2015/beispiele-und-anregungen/bundesweite-vorbereitungstagung-zur-ikw-2015-vielfalt-das

Kontaktstudium Europäische Migration an der Uni Mainz

An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz kann jeder praxiserfahrene Interessierte das modularisierte Weiterbildungsangebot „Euromir“ wahrnehmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zwischen ein- und zweitätigen Seminaren verschiedener Handlungsfelder wählen. Nach dem Besuch von zehn Seminartagen belohnt ein qualifizierter Zertifikatsabschluss in Höhe von 10 ECTS-Punkten die Teilnehmer.

Weitere Informationen und die verschiedenen Handlungsfelder unter
http://www.zww.uni-mainz.de/euromir.php

Beste Beispiele von Deutschkursen

Die Broschüre aus Nordrhein-Westfalen informiert über regionale Deutschkursangebote für Flüchtlinge, die bisher keinen Zugang zu staatlich geförderten Deutschkursen haben. Außerdem enthält die Publikation eine Reihe von praktischen Tipps, die mit zu einer Verbesserung des Deutschkursangebotes für Flüchtlinge beitragen.

Die komplette Broschüre unter
http://www.frnrw.de/index.php/presse/publikationen/item/4175-broschuere-deutschkursangebote-fuer-fluechtlinge

Buchtipp

Singen verbindet – Kinderlieder aus Deutschland und Europa
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Die Musikwissenschaftlerin Mirjam James hat 58 Kinderlieder aus Deutschland und Europa gesammelt und in einem Kinderbuch zusammengefasst. Die Bilder lieferte der Fotokünstler Jan von Holleben. Neben den mehrsprachigen Liedern, die noch eine deutsche Übersetzung der Liedtexte beinhalten, gibt es eine CD zum Mitsingen. Das Buch ist im Thienemann-Esslinger Verlag erschienen und kostet 19,99 Euro und ist für Kinder ab vier Jahren geeignet.
ISBN 978-3-522-30382-8/