Newsletter Nr. 2 vom 16.01.2015

Staatsregierung und Stadt Dresden starten Dialogforum mit Gesprächstischen im Kongresszentrum

„Miteinander in Sachsen“ heißt das neue Gesprächsangebot der Sächsischen Staatsregierung und der Stadt Dresden. Beim ersten Termin wollen die Organisatoren mit 300 Bürgerinnen und Bürgern zu den Themenschwerpunkten Asyl, Integration, Zuwanderung ins Gespräch zu kommen. An zahlreichen Tischen sollen moderierte Gespräche stattfinden. Daran schließt sich eine offene Diskussionsrunde an.

An den Diskussionen werden Ministerpräsident Stanislaw Tillich, die Ministerin für Integration und Gleichstellung, Petra Köpping, der Erste Bürgermeister der Stadt Dresden, Dirk Hilbert, der Sächsische Ausländerbeauftragte, Geert Mackenroth und weitere Vertreter aus Politik und Verwaltung teilnehmen. Die Auftaktveranstaltung findet am 21. Januar um 18 Uhr im ICC in Dresden statt.

Damit ein wirklicher Dialog möglich ist, wird die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Teilnehmer werden unter Beteiligung eines unabhängigen Juristen ausgelost.

Die Anmeldung ist bis Montag, den 19. Januar 2015, 12 Uhr möglich
http://dialogforum-sachsen.de/

Außerdem kann man sich telefonisch anmelden.
Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr
Montag von 10 bis 12 Uhr
Telefon 0351 81609-31

Stiftung Lichtblick hilft notleidenden Einzelpersonen

Kristina Winkler, stellvertretende Integrations- und Ausländerbeauftragte der Stadt Dresden stellte klar, dass die Stiftung Lichtblick notleidenden Einzelpersonen helfe. Dafür könnten beispielsweise Migrantenvereine Anträge stellen. Das stelle aber keine Projektförderung für Aktivitäten der Vereine dar, betonte Winkler.

Weitere Informationen zur Stiftung:
http://www.lichtblick-sachsen.de/

Hohenheimer Tage finden wieder viel Zuspruch

Auch zum 30jährigen Jubiläum der Hohenheimer Tage ist das Interesse an der Fachtagung zum Ausländerrecht ungebrochen. Die Konferenz findet in diesem Jahr vom 23.-25. Januar zum Thema „Gerechtigkeit in der Migrationsgesellschaft“ statt.

Thematisiert werden beispielsweise die neuen Gesetze und Gesetzgebungsvorhaben der Bundesregierung. Auch die aktuellen EU – Regelungen, wie die Dublin – Verordnung und das Vorgehen von Frontex und Mare Nostrum spielen in Vorträgen und Podiumsgesprächen eine Rolle. Ein weiteres zentrales Thema ist die Vielfalt im friedvollen Miteinander.

Die Hohenheimer Tage werden jährlich von der Akademie der Diözese Rottenburg – Stuttgart veranstaltet. Die Fachtagung wird seit Beginn mitgetragen von den beiden kirchlichen Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie sowie vom DGB-Landesbezirk.

Im Nachgang zu der Tagung wird eine Tagungsdokumentation veröffentlicht.
Weitere Informationen unter
http://www.akademie-rs.de/mi-hohenheimertage.html

Das Tagungsprogramm unter
http://www.akademie-rs.de/2131.html?no_cache=1&tx_crieventmodule_pi1[showUid]=19772

Handreichung über Fördermöglichkeiten für Zugewanderte ist online und bestellbar

Die Broschüre erläutert, welche Ausbildungsabschnitte gefördert werden können und unter welchen Voraussetzungen junge Zuwanderinnen und Zuwanderer für eine Förderung während Spracherwerb, Abitur oder Studium in Frage kommen. Sie wurde im November 2014 von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Katholische Jugendsozialarbeit e.V. herausgegeben und enthält Beiträge von Stipendienorganisationen und Fördereinrichtungen.

Der Bundesarbeitsgemeinschaft für Katholische Jugendsozialarbeit e.V. übernimmt eine Anwaltsfunktion für sozial benachteiligte junge Menschen. Sie setzt sich für mehr Chancengerechtigkeit ein und fordert die Politik und Kirche auf, geeignete Maßnahmen zur materiellen und immateriellen Unterstützung der Jugendlichen zu ergreifen.

Broschüre online und bestellen unter
http://www.bagkjs.de/foerderung_und_beratung_junger_zuwanderer

Stellenausschreibung Persönliche/n Referentin / Referent

In der Geschäftsstelle des Sächsischen Ausländerbeauftragten ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Persönliche Referentin/Persönlicher Referent befristet zu besetzen. Bewerbungsfrist ist der 29. Januar.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

die konzeptionelle, inhaltliche und organisatorische Vorbereitung sowie Unterstützung bei der Erfüllung der Aufgaben des Beauftragten,

die strategische Entwicklung sowie die koordinierende Begleitung integrationsfördernder Maßnahmen und Projekte,

die Pflege des Netzwerkes der haupt- und ehrenamtlich in der Ausländerarbeit Tätigen und der Kontakte zu den Ausländerbehörden,

die organisatorische wie inhaltliche Mitwirkung bei Veranstaltungen des Beauftragten,

die Moderation bei integrationsbezogenen Konflikten,

die Erstellung von Redebeiträgen und Grußworten des Beauftragten und

das Erstellen von Berichten, Statistiken und Publikationen.

Die Voraussetzungen und die weiteren Bedingungen unter
http://www.landtag.sachsen.de/de/landtag/verwaltung/5466_11564.aspx

Stellenausschreibung Beauftragten für Migration und Integration

Der Sächsische Landkreis „Sächsische Schweiz – Osterzgebirge“ sucht eine/n neue/n Beauftragten für Migration und Integration. Bis zum 23. Januar können sich Interessierte beim Landkreis bewerben. Die volle Stelle erfordert unter anderem Fremdsprachenkenntnisse, Wissen über das Ausländer- und Asylrecht sowie über Prozesse in der Verwaltung.

Die Aufgabengebiete umfassen beispielsweise die Zusammenarbeit mit den Fachämtern und Ausschüssen des Landkreises zu Angelegenheiten der Integration und Migration, die Durchführung von regelmäßigen Sprech- und Beratungsstunden und die Öffentlichkeitsarbeit.

Die komplette Stellenausschreibung unter
http://www.landratsamt-pirna.de/download/14-12-29_Beauftragter-Integration-Migration.pdf