Newsletter Nr. 30 vom 26.09.2014

Tag der offenen Tür am 3. Oktober

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Am Tag der deutschen Einheit öffnet der Landtag seine Türen zum 21. Mal zu einem Tag der offenen Tür. Im Bürgerfoyer am Elbufer werden sich die neugewählten Fraktionen vorstellen. Im Plenarsaal wird ein Unterhaltungsprogramm geboten. Auf dem Vorplatz gibt es Angebote der Verkehrswacht, eines Radiosenders und einer Jugendfeuerwehr. Der Petitionsausschusses, der Sächsische Datenschutzbeauftragte und die Landeszentrale für politische Bildung sind mit einem Stand vertreten.

Der Stand des Sächsischen Ausländerbeauftragten wird in diesem Jahr erstmals in der Lobby des Plenarsaals aufgebaut. Neben aktuellen Publikationen wie dem „Heim-TÜV Bericht“ oder dem Kursbuch Integration ist auch der Interkulturelle Wandkalender 2015 erhältlich. Wer sich mit Zahlen und Fakten bei Integrationsthemen auskennt, kann beim SAB-Quiz kleine Sachpreise gewinnen. Professor Gillo und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf interessante Gespräche und Rückmeldungen zu ihrer Arbeit.

Freitag, 3. Oktober 2014 14 bis 18 Uhr
Sächsischer Landtag, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1 01067 Dresden

Informationsmaterial der Sächsischen Härtefallkommission

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Die Sächsische Härtefallkommission (HFK) hat drei neue Informationsschriften erstellt. Mit ihnen will sie über die Chancen auf ein Aufenthaltsrecht informieren, die gegebenenfalls mit der Arbeit der Kommission verbunden sind. Die Schriften können über die Geschäftsstelle des Sächsischen Ausländerbeauftragten bestellt werden.

Angeboten wird ein Faltblatt, das allgemeine Fakten und einen ersten Überblick über die HFK bietet. Es erläutert diese besondere Möglichkeit, um einen Aufenthaltstitel zu erlangen. Der gleiche Inhalt liegt auch in einer Version in einfacher Sprache vor. Einfache Sprache ist für Personen mit kognitiven Einschränkungen gedacht und ausdrücklich für Personen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist.

Außerdem wurde eine detaillierte Handreichung erstellt, die sich primär an Personen in der Ausländerberatung richtet. Diese Broschüre enthält beispielsweise rechtliche Grundlagen und mögliche Ausschlussgründe für einen Härtefall. Zudem enthalten alle drei Materialien eine Kontaktliste der Mitglieder der HFK.
Grundsätzlich muss ein Mitglied der HFK gewonnen werden, um ein Härtefallersuchen in die Kommission einzubringen.

Bestellung Faltblatt, Faltblatt Einfache Sprache und Handreichung zur Beratung
E-Mail saechsab@slt.sachsen.de

Download der Materialien als pdf-Dokument unter
www.landtag.sachsen.de/de/integration_migration/der_saechsische_landesbeauftragte/6735.aspx

Bestellung des gedruckten Faltblattes unter
http://www.landtag.sachsen.de/de/integration_migration/service/publikationen/index.aspx

Gesprächsrunden zu Kultur und Integration im Hygienemuseum

Am 6. Oktober 2014 findet im Deutschen Hygiene-Museum Dresden eine Veranstaltung zum Thema „Kultur und Integration - Mit Kunst und Kultur Brücken bauen“ statt. Dabei wird die Rolle von Kunst und Kultur im Integrationsprozess erörtert und diskutiert. Außerdem soll die Frage beantwortet werden, wie kulturelle Teilhabe als Brücke hin zu einer echten Willkommensgesellschaft und Anerkennungskultur in Sachsen führen kann. Der Sächsische Ausländerbeauftragte Professor Martin Gillo nimmt an der Podiumsdiskussion teil. Die Veranstaltung wird organisiert von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum der Sozialdemokratie in Sachsen e. V.

Interessierte können sich bis zum 30. September 2014 per Post, E-Mail oder Fax anmelden. Veranstaltungsort ist der Marta-Fraenkel-Saal im Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden.

Anmeldung
Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen – Büro Dresden
Obergraben 17a
01097 Dresden
Telefon 0351 8046803
Telefax 0351 8046805
E-Mail sachsen@fes.de

Tagung zur interkulturellen Gesundheitsversorgung in Dresden

Am Mittwoch, dem 8. Oktober 2014 ist im Deutschen Hygiene-Museum Dresden die Tagung „Verstehen wir uns richtig?- Ausländische Patienten und Fachkräfte in der Gesundheitsversorgung“ statt. Die Veranstaltung will für die unterschiedlichen kulturellen und religiösen Vorstellungen sensibilisieren, die in der Begegnung zwischen Ärzten, Patienten und Pflegekräften sowie Therapeuten wichtig sind.

Deutsch ist für manche Patienten und für einen Teil der Pflegekräfte eine Fremdsprache. Neben den Sprachbarrieren geht es aber auch um das Aufeinandertreffen kulturell unterschiedliche Gewohnheiten im Gesundheitssystem, um Tabus und Schamgrenzen.

Die Tagung soll helfen, Wissen zu vermitteln, um darüber Verständigungsschwierigkeiten und Irritationen in der alltäglichen Praxis zu vermeiden. Beginn ist 14.00 Uhr, Ende gegen 19.00 Uhr.

Anmeldung mit Angabe des Workshop-Wunsches bis zum 30. September 2014 unter
E-Mail veranstaltungen@dhmd.de

Beschreibung der Tagung und Workshops unter
www.dhmd.de/anmeldung

Seminare zur Bürgerbeteiligung in sieben sächsischen Städten

Im Oktober 2014 bietet die Akademie für Lokale Demokratie in verschiedenen sächsischen Kommunen Seminare mit dem Titel „Gemeinsam Brücken bauen – Bürgerbeteiligung auf der kommunalen Ebene“ angeboten. Interessierte können sich zu mehr Mitbestimmung in den Kommunen orientieren. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in verschiedenste Aspekte der Bürgerbeteiligung und lernen zu beurteilen, wann und wie Bürgerbeteiligung hilfreich ist. Ausrichter ist der gemeinnützige Verein „Akademie für Lokale Demokratie“. Er fördert im In- und Ausland die lokale Demokratie und stellt seine Erfahrungen und sein Wissen aus selbst entwickelten Projekten anderen Organisationen zur Verfügung.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 45 Euro pro Person (ermäßigt 18 Euro).

Termine

Freiberg, 8. Oktober 2014, 9 - 16 Uhr – Hotel Kreller
Torgau, 9. Oktober 2014, 9 - 16 Uhr – Rathaus
Leipzig, 10. Oktober 2014, 9 - 16 Uhr – Neues Rathaus
Zwickau, 13. Oktober 2014, 9 - 16 Uhr – Verwaltungszentrum
Plauen, 14. Oktober 2014, 9 - 16 Uhr – Rathaus
Markkleeberg, 16. Oktober 2014, 9 - 16 Uhr – Rathaus
Chemnitz, 18. Oktober 2014, 9 - 16 Uhr – Rathaus

Weiterführende Informationen unter
http://www.lokale-demokratie.de/#heisser-seminarherbst/?&_suid=1411632818813020909727462440014

http://seminare.lokale-demokratie.de/files/buergerbeteiligung.pdf

Anmeldungen unter
www.lokale-demokratie.de/seminare

Leipziger Unternehmerin mit Migrationshintergrund erhält EU-Auszeichnung

In Rahmen der europäischen KMU-Woche vom 29. September bis 5. Oktober 2014 in Neapel wird der Leipziger Kontaktlinsen-Onlinehändler Lensspirit von der EU-Kommission als einziges deutsches Unternehmen mit dem Titel „Europe´s Digital Icon“ ausgezeichnet. Swetlana Reiche, die Gründerin und Inhaberin von Lensspirit, wird den Preis auf der Hauptveranstaltung der KMU-Woche in Empfang nehmen.

Lensspirit war auch für den Sächsischen Integrationspreis 2013 nominiert.

KMU steht für kleinere und mittlere Unternehmen. Informationen zur Woche und zum Preis unter
http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sme/best-practices/european-enterprise-awards/index_de.htm

Vorankündigung Afrika-Woche 18. bis 22. November

Zum zehnten Mal veranstaltet der gemeinnützige Verein power4africa e. V. die Afrika-Woche in Dresden. Ziel ist es, Türen nach Afrika zu öffnen und einen Dialog auf Augenhöhe zu fördern.

Die Gäste können sich dem Kontinent täglich von 9 - 22 Uhr über Film- und Fotovorstellungen, afrikanischer Musik, Bastelaktionen für Kinder und vielem mehr nähern. Der Eintritt ist frei.

Johannstädter Kulturtreff
1. Etage
Elisenstraße 35
01307 Dresden

Weitere Informationen unter
http://www.power4africa.de/deutsch/news.php

Studie über Unternehmen von Migranten in Deutschland

Jede sechste unternehmerisch tätige Person in Deutschland besitzt ausländische Wurzeln. Das geht aus einer Studie hervor, die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt wurde. Migranten leisteten somit einen erheblichen Beitrag zur deutschen Wirtschaft. So beschäftigen Migrantenunternehmen mittlerweile mindestens 2,2 Millionen Mitarbeitende und stellten damit 18 Prozent aller Arbeitsplätze in inhabergeführten mittelständischen Unternehmen.

Die Anzahl selbstständiger Migranten habe sich so seit Anfang der Neunzigerjahre fast verdreifacht. Durch das steigende Bildungsniveau gewännen zunehmend Migrantenunternehmen an Bedeutung, die ihren Umsatz in wissensintensiven Branchen wie Ingenieurswesen, Architektur, Journalismus und Kultur erzielen. Im Vergleich stießen Unternehmensgründer mit Migrationshintergrund aber häufiger auf Finanzierungsschwierigkeiten, da sie oft jung und aus der Arbeitslosigkeit heraus gründeten.

Die Studie wurde im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik, Arbeitskreis Mittelstand und Gesprächskreis Migration und Integration der Friedrich-Ebert-Stiftung von der Universität Mannheim erstellt.

Die Studie kann als PDF-Datei (685 KB) heruntergeladen werden unter
http://library.fes.de/pdf-files/wiso/10948.pdf

Experten-Diskussion zu politischer Teilhabe

Am 6. November 2014 findet in Berlin eine Diskussion mit dem Titel „Politische Teilhabe – Was ist rechtlich möglich?“ statt. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr im Auditorium des Grimm-Zentrums der Humbold-Universität, Geschwister-Scholl-Straße 3, 10117 Berlin. Sie ist der Auftakt zur Themenreihe „Wer ist das Volk? – Politische Partizipation im urbanen Raum in Zeiten der Einwanderungsgesellschaft“. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob und wie ein Ausländerwahlrecht in Deutschland umsetzbar ist und welche sonstigen politischen Teilhabemöglichkeiten darüber hinaus existieren. Danach besteht die Möglichkeit in Workshops mit weiteren Akteuren und Multiplikatoren in Kontakt zu treten. Die Themenreihe ist ein Projekt des Citizens for Europe e. V. und wird von der Europäischen Union mitfinanziert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen unter
www.citizensforeurope.org

Ausbildungschancen beim Bundesamt

Zum 1. September 2015 sucht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Auszubildende für die Berufe Kauffrau/-mann für Büromanagement, Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (Fachrichtung Bibliothek) und Fachinformatiker/in (Fachrichtung Anwendungsentwicklung).

Angesprochen sind Interessierte aller Nationalitäten. Da es oft für Jugendliche mit Migrationshintergrund schwer ist einen Ausbildungsplatz zu bekommen, hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, deren Chancen zu verbessern. Menschen mit Behinderung werden bei gleicherEignung bevorzugt.

Bewerbungsschluss ist der 15. November 2014.

Weitere Informationen unter
www.bamf.de/DE/DasBAMF/BerufKarriere/Ausbildung/ausbildung-node.html

Ausbildungsberufe beim Bund
www.wir-sind-bund.de/WSB/DE/Jugendliche/Berufe/berufe-node.html

Aufruf der Bunderegierung
www.bundesregierung.de/Content/DE/Infodienst/2014/09/2014-09-15-wir-sind-bund/2014-09-15-ausbildung-in-der-bundesverwaltung.html;jsessionid=57006E42F59EE5E6D610C710E3272FC2.s4t1

NRW bietet Wegweiser für Migranten in sieben Sprachen

Ab sofort ist ein Wegweiser für Neuzugewanderte in sieben Sprachen erhältlich, der sich dem Thema „Leben und Arbeiten in Deutschland“ widmet. Dabei sind die Informationen stets in deutscher und der jeweiligen Fremdsprache gegenübergestellt. Neben Griechisch, Polnisch, Bulgarisch, Rumänisch, Spanisch und Portugiesisch ist die Broschüre auch in italienischer Version verfügbar. Konkret werden Themen wie Sprachförderung, Wohnen, Arbeit, Kinder, Schule, Berufsausbildung, Kranken- und Sozialversicherung, Soziale Dienste, Kultur und Freizeitangebote behandelt.

Außerdem soll der Wegweiser Multiplikatoren in ihrer Beratungsarbeit unterstützen. Erstellt wurde der Wegweiser 2011 vom “Netzwerk Griechische Akteure in NRW“ zunächst nur auf Griechisch. Finanziert und bereitgestellt werden die Übersetzungen vom Arbeits-, Integrations- und Sozialministerium Nordrhein-Westfalen und der Diakonie Rheinland Westfalen Lippe.

Die gedruckten Ausgaben können per E-Mail bestellt werden unter
E-Mail c.stelzl@diakonie-rwl.de

Die Wegweiser können auch als pdf-Datei geladen werden unter
www.diakonie-rwl.de/index.php/mID/0/lan/de/xtra/fdeb52fa5f8a5946d2f4bfb9feb1f78e/msg/e4cb3faa83eb45927e39ccb4bd5c16b7/pointer/0412358cccb3c7c61981aad3df406d72/itt/Leben_und_Arbeiten_in_Deutschland_/index.htmlXXX