Newsletter Nr. 22 vom 04.07.2014

Netzwerktreffen im Hygienemuseum – Kursbuch vorgestellt

Das Netzwerk Integration und Migration Sachsen (NIMS) stellte bei seinem Treffen im Deutschen Hygiene-Museum Dresden (DHMD) mit dem „Kursbuch Integration und Migration Sachsen“ die wichtigsten Handlungsfelder der künftigen Arbeit im Integrationsbereich vor. Das Kursbuch ist das Ergebnis einer sechsmonatigen gemeinsamen Arbeit des Netzwerkes. Es dient als Grundlage für die weitere Netzwerkarbeit und ist ein fachliches Angebot für Entscheidungsträger und Engagierte im Integrationsbereich.

Für folgende fünf Handlungsfelder werden im Kursbuch konkrete Lösungsansätze und Umsetzungsschritte beschrieben:

Deutsch für alle: Spracherwerb optimieren und für alle Zielgruppen ermöglichen

Integration durch Bildung: Bildungsorganisationen interkulturell öffnen

Vielfalt als Stärke: Integration von Arbeitnehmern mit Migrationshintergrund in kleine und mittlere Unternehmen verbessern

Zusammenleben und Inklusion: Qualifizierte Flüchtlingssozialarbeit ermöglichen

Aufbau einer psychosozialen Versorgungsstruktur für traumatisierte Flüchtlinge in Sachsen

Außerdem enthält das Kursbuch Vorschläge für eine Verstetigung der Netzwerkarbeit.

Während des Treffens stellten die Leiter der Arbeitsgruppen die Lösungsansätze vor und diskutierten mit den Teilnehmern Wege zur konkreten Umsetzung und Verbreitung.

Auf Einladung des DHMD sahen sich die Teilnehmer die im Museum entwickelte Ausstellung „Das neue Deutschland: Von Migration und Vielfalt" an und erörterten mit den Machern der Exposition die Frage, wie Vielfalt erfolgreich kommuniziert werden kann.

Das Treffen fand zum letzten Mal auf Einladung des Ausländerbeauftragten Prof. Dr. Martin Gillo statt, der von den Mitgliedern herzlich verabschiedet wurde.

Kursbuch Migration und Integration Sachsen Downloadversion als PDF finden Sie unter:
http://www.landtag.sachsen.de/dokumente/sab/SLT-SAB_Kursbuch-webversion-27062014.pdf

Zur Bestellseite des Kursbuches im Angebot des Ausländerbeauftragten:
http://www.landtag.sachsen.de/de/integration_migration/service/publikationen/index.aspx

Werdauer organisieren zwei Veranstaltungen für ihr Asyl-Heim

Am Samstag, dem 5. Juli 2014, finden in Werdau zwei Veranstaltungen statt, mit denen die Einwohner aus Werdau und dem Landkreis ihre Verbundenheit zu ihrem Asylheim bekräftigen, den Flüchtlingen helfen und über Probleme konstruktiv diskutieren wollen. Auf dem Markt beginnt um 17.30 Uhr die Kundgebung unter dem Titel „Zusammensetzen statt hetzen!". Im Gemeindezentrum an der Marienkirche findet um 18.00 Uhr eine Friedensandacht für Toleranz und Integration statt.

Zur Kundgebung lädt der Kulturknall e. V. ein. Die Veranstalter wollen nach eigenen Angaben einen Dialog vor Ort ermöglichen, um Angst, Unsicherheit und Bedenken zu diskutieren. Im Wahlkampf dürften keine fremdenfeindlichen Ressentiments unter dem Deckmantel einer demokratischen Einforderung reproduziert werden. Die Unsicherheiten der Bevölkerung müssten ernst genommen werden, jedoch gehöre auch die Sicht der Flüchtlinge dazu.

Zu der Friedensandacht für Toleranz und Integration im Gemeindezentrum der Marienkirche laden Werdauer Kirchen, das Friedensseminar Königswalde sowie das Martin-Luther-King-Zentrum ein. Oberbürgermeister Stefan Czarnecki hat sein Kommen zugesagt. Gemeinsam soll ein Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit gesetzt werden - auch vor dem Hintergrund einer angekündigten Demonstration für die Schließung des Asylbewerberheimes der Stadt. Im Anschluss an die halbstündige Andacht werden einhundert bunte Luftballons in den Himmel aufsteigen.

Traumaambulanz an Uniklinik Dresden eröffnet am 11. Juli

Die Traumaambulanz wird am 11. Juli 2014 auf der Lukasstraße 3 in Dresden übergeben. Sie wird vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Klinik und Poliklinik für Psychotherapie u. Psychosomatik in Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für Kinder- u. Jugendpsychiatrie und –psychotherapie getragen.

Die Ambulanz ist ein spezialisiertes Angebot zur Diagnostik, Beratung, Unterstützung und Behandlung von Menschen, die unter den psychischen Folgen extrem belastender Erfahrungen leiden. Mit einem niedrigschwelligen Zugang richtet es sich an Erwachsene, Kinder und Familien.

Das multiprofessionelle Team der Traumaambulanz besteht aus erfahrenen ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten, Pflegekräften sowie Sozial- und Kreativtherapeuten. Die Arbeit orientiert sich an aktuellen Leitlinien für die Traumabehandlung sowohl in akuten Krisensituationen als auch bei bereits ausgeprägten Folgestörungen.

Die Leistungen der Traumaambulanz werden in der Regel von den Krankenkassen, bei Arbeits- und Wegeunfällen auf Zuweisung von den Berufsgenossenschaften oder der Unfallkasse Sachsen übernommen. Für Opfer von Gewaltdelikten übernimmt nach einer neuen Vereinbarung der Kommunale Sozialverband Sachsen (KSV) auf Basis des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) die Kosten. Die Traumaambulanz ist gut vernetzt mit niedergelassenen Therapeuten, stationären Angeboten und qualifizierten Beratungseinrichtungen.

Die Leiterin des Projektes, Oberärztin Dr. Julia Schellong, warb beim NIMS-Treffen am 27. Juni 2014 für das Modellprojekt. Auch traumatisierte Flüchtlinge müssten in Zusammenarbeit mit Dolmetscherdiensten die Möglichkeit erhalten, fachgerecht versorgt zu werden.

Berufsbegleitende Weiterbildung für Pädagogen mit ausländischem Hochschulstudium

Neu ist eine vom Kultusministerium und vom Landesjugendamt anerkannte berufsbegleitende Weiterbildung für Pädagogen mit ausländischem Hochschulstudium, die in einer Kita arbeiten wollen. Die Weiterbildung schließt nach 12 Monaten mit einem Kolloquium ab. Damit wird die Qualifikation erworben, um als Fachkraft in einer Kindertageseinrichtung zu arbeiten (§ 1 Abs. 1 Nr. 9 SächsQualiVO und § 2 Abs.1 Nr. 2b SächsQualiVO gleichwertige Qualifikation).

Beginn ist im September 2014, Ende im August 2015. Die Weiterbildung ist für Teilnehmer aus Sachsen gedacht und findet in Chemnitz statt. Eine preisgünstige Übernachtung während der Unterrichtswochen ist möglich.

Während der Weiterbildung können die Teilnehmer parallel in einer Kindertageseinrichtung (im Rahmen der Personalquote) zum regulären Gehalt arbeiten, im Regelfall mit 20 Wochenstunden. Für eine Woche im Monat besuchen die Teilnehmer den Unterricht in Chemnitz.

Die Weiterbildung besteht aus folgenden Modulen:

1. Modul: Einführung in das System der Kindertageseinrichtungen

2. Modul: Grundlagen der Pädagogik der frühen Kindheit

3. Modul: Entwicklungspsychologie der frühen Kindheit

4. Modul: Didaktik der Frühpädagogik

5. Modul: Pädagogische Diagnostik; Beobachtung und Dokumentation

6. Modul: Peer- und Gruppenbeziehungen

7. Modul: Kommunikation und Intervention mit Kindern und Erwachsenen

8. Modul: Familie, soziale Netzwerke und Sozialraum

9. Modul: Anthropologie und Ethik

10. Modul: Konzeptentwicklung und Qualitätssicherung

11. Modul: Grundlagen professioneller Leitung

12. Modul: Abschlusskolloquium

Die Teilnahme setzt für jeden Teilnehmer die Zustimmung des Landesjugendamtes voraus, die erteilt wird, wenn das in Deutschland anerkannte Diplom eines ausländischen Studiums der Pädagogik oder Erziehungswissenschaften vorgelegt wird. Die Teilnahmegebühr beträgt 360 Euro monatlich. Finanziert werden kann sie u. a. durch eine Gehaltsumwandlung, bei der der Arbeitgeber ein niedrigeres Bruttogehalt zahlt und dafür die Kurskosten übernimmt.

Weitere Informationen finden Sie unter Weiterbildung Kindheitspädagogik:
www.advent-kindergarten-institut.de

Kontakt
Pädagogische Leiterin Kristina Keßler
Telefon 0176 48215287
E-Mail: advent-kindergarten-institut@gmx.de
Advent-Kindergarten-Institut
Bergstraße 18 a
09212 Limbach–Oberfrohna

Gauck fordert Grundrechte für jeden Flüchtling

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 30. Juni 2014 auf dem 14. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz der Evangelischen Akademie zu Berlin eine Rede gehalten. Eindringlich forderte er dazu auf, mehr Flüchtlingen Zugang zu Europa zu gewähren. „Für mich gilt daher: Eine gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik hat sicherzustellen, dass jeder Flüchtling von seinen Rechten auch Gebrauch machen kann – nicht zurückgewiesen zu werden ohne Anhörung der Fluchtgründe, gegebenenfalls auch Schutz vor Verfolgung zu erhalten.“ Deutschland und auch Europa tue viel, so der Bundespräsident, aber nicht so viel, „wie es uns selbst manchmal scheint".

Er verwies auf die insgesamt rund 55.000 Asylerstanträge in den ersten fünf Monaten dieses Jahres. In absoluten Zahlen kämen in kein Land Europas mehr Asylbewerber. Gemessen an der Bevölkerungszahl aber liege Deutschland in Europa längst nicht an der Spitze, sondern auf Platz neun, deutlich hinter Schweden, Österreich, Ungarn und Belgien. Der Bundespräsident warf der deutschen Politik Selbstgerechtigkeit vor.

Gauck forderte Überlegungen, wie mehr Durchlässigkeit zwischen den Zugangswegen Asyl und Arbeitsmigration geschaffen werden könne. Viele der Flüchtlinge, die es bis nach Deutschland geschafft hätten, seien mobil, flexibel, mehrsprachig, leistungs- und risikobereit. Migration sei ein starker Entwicklungsmotor, auch für die Herkunftsländer. Die Programme sollten zum allseitigen Nutzen gestaltet werden, dass sie sowohl den Migranten selbst helfen als auch den Gesellschaften, von denen sie aufgenommen werden - und auf längere Sicht auch den Gemeinschaften, die sie verlassen haben, so Gauck.

Die vollständige Rede des Bundespräsidenten finden Sie unter:
http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2014/06/140630-Fluechtlingsschutz.html

Beauftragte der Bundesregierung Özoğuz benennt Vorhaben

Auf der gleichen Veranstaltung sprach auch die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration Staatsministerin Aydan Özoğuz. Sie hielt fest, dass durch den Amsterdamer Vertrag von 1997 ein Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS) auf der Grundlage der Genfer Flüchtlingskonvention zwar angestrebt worden sei, aber dass sich die alten Probleme des Flüchtlingsrechts für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dadurch nicht erledigt hätten.

Özoğuz benannte drei Punkte, die verdeutlicht werden müssten, um die Debatte um Asylpolitik in Deutschland zu versachlichen – gerade vor dem Hintergrund, dass es in letzter Zeit vermehrt Angriffe auf Asylbewerberheime gegeben hätte:

Schutzsuchende und ihre Familien brauchen schnell eine klare, an den internationalen Regelungen des Flüchtlingsrechts orientierte Entscheidung, ob sie als Flüchtlinge anerkannt werden und deshalb Schutz erhalten oder nicht.

Die Asylantragszahlen in Deutschland stiegen deutlich. Allerdings liege Deutschland nur in absoluten Zahlen vorn. Würde man die Bevölkerungszahl mit einbeziehen, läge Deutschland im EU-Vergleich nur im vorderen Mittelfeld hinter Ländern wie Malta, Schweden, Luxemburg und Belgien.

Die Gesamtschutzquote läge in Deutschland für die Jahre 2013 und 2014 bei rund 25 Prozent, die bereinigte Gesamtschutzquote ohne die formellen Dublin-Entscheidungen sogar bei rund 40 – 44 Prozent. Damit ende derzeit fast jeder zweite Asylantrag, der in Deutschland inhaltlich geprüft wird, mit der Zuerkennung von Flüchtlingsschutz oder subsidiärem Schutz nach den Regelungen des EU-Flüchtlingsrechts.

Die vollständige Rede der Staatsministerin finden Sie unter:
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2014/06/2014-07-01-oezuguz-fluechtlingssymposium.html;jsessionid=DAD50C8716FAA4ADA8F3CE3E129F9498.s4t1

Gauck zeichnet 25 Bürger für Integrationsengagement aus

Bundespräsident Joachim Gauck wird am Donnerstag, den 10. Juli 2014, 25 Bürgerinnen und Bürger im Schloss Bellevue mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland auszeichnen. Das teilte das Bundespräsidialamt am Dienstag mit.

Die zehn Frauen und 15 Männer aus allen Teilen Deutschlands haben sich in herausragender Weise um die Integration von Zugewanderten und ein gutes Miteinander in unserer Gesellschaft verdient gemacht. Sie engagieren sich ehrenamtlich in unterschiedlichen Projekten – von der Hausaufgabenhilfe und unterstützenden Begleitung von Kindern aus Migrantenfamilien über Sprachkurse bis hin zu Integrationsmaßnahmen in der Arbeitswelt. Ausgezeichnet werden auch Menschen, die sich in besonderer Weise um Asylbewerber oder ältere Migranten kümmern, die sich gegen Diskriminierung, Gewalt und Rassismus oder für die Stärkung von Frauenrechten einsetzen.

Ausgezeichnet werden aus Sachsen: Silvia Liersch (ehemalige Ausländerbeauftragte der Stadt Plauen) und In Am Sayad Mahmood (Dresden).

Europäische Richter erklären Burka-Verbot für rechtens

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat entschieden, dass das seit 2011 in Frankreich geltende Burka-Verbot rechtens ist. Eine Berufung gegen das Urteil ist nicht möglich. Eine Muslimin hatte gegen den Bann des Ganzkörperschleiers geklagt, weil sie sich dadurch diskriminiert fühlt.

Laut einem Urteil der Straßburger Richter verletzt das in Frankreich geltende Burka-Verbot nicht die Grundrechte. Es sei "legitim", wenn der Staat mit solchen Maßnahmen die Voraussetzungen für ein Zusammenleben in der Gesellschaft wahren wolle. Das Verbot sei keine Diskriminierung und verstoße auch nicht gegen den Schutz des Privatlebens, befand das Gericht. Damit ist es Staaten in Europa erlaubt, den Ganzkörperschleier zu verbieten.

Die Richter begründeten ihre Entscheidung, dass die Burka eine Barriere zwischen ihrer Trägerin und der Umwelt errichte und damit das Gefühl des Zusammenlebens in einer Gesellschaft untergrabe. Das Verbot sei daher angemessen. Es verstoße auch nicht gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, da es lediglich auf die Tatsache der Verschleierung des Gesichts ziele und nicht auf die religiösen Gründe dafür. Ein Sicherheitsrisiko stellt der Schleier hingegen nach Auffassung des Gerichtshofes nicht dar, da er bei einer Kontrolle abgenommen werden könne.

In Deutschland hat Hessen als erstes Bundesland im Februar 2011 ein Burka-Verbot im öffentlichen Dienst erlassen. Einzelne Ausnahmen gibt es für Referendarinnen. Das Saarland erlegt Beamten bei ihrem dienstlichen, aber auch privaten Auftreten eine "gewisse Zurückhaltungspflicht" auf.

Mehr rechtsextreme Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte

Die Zahl rechtsextremer Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte hat nach Angaben von Flüchtlingsorganisationen und Bundeskriminalamt (BKA) in diesem Jahr stark zugenommen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Links-Fraktion hervor. Im ersten Quartal 2014 wurden über 30 gewalttätige Angriffe gegen Asylbewerberheime registriert. Schon im Verfassungsschutzbericht 2013 hatte der Bundesinnenminister berichtet, dass die Zahl rechtsextremistischer Gewalttaten merklich gestiegen ist. Das BKA hat im Rahmen des Kriminalpolizeilichen Meldedienstes jene Straftaten gemeldet und aufgelistet, die als politisch motiviert bewertet wurden und mit Asylthematik verbunden wurden.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Antwort der Bundesregierung unter: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/015/1801593.pdf?utm_source=Themen-Alert+Mediendienst+Integration&utm_campaign=6ce46f1352-2014&utm_medium=email&utm_term=0_e43692422d-6ce46f1352-17296737

Herbstakademie des SVR „Akkulturation und Bildung. Methoden, Ereignisse und Transfer“

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftung für Integration und Migration (SVR) veranstaltet eine Herbstakademie zum Thema „Akkulturation und Bildung. Methoden, Ereignisse und Transfer“. Die Veranstaltung wird zusammen mit der Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund organisiert und richtet sich besonders an Nachwuchswissenschaftler. Als Referenten werden Experten von Universitäten, der Süddeutsche Zeitung sowie dem SPD-Parteivorstand teilnehmen. Die Herbstakademie findet vom 28. September bis 1. Oktober 2014 in Berlin statt.

Weitere Information zur Herbstakademie finden Sie unter:
http://www.svr-migration.de/content/?page_id=5478

Symposium zum gemeinwesenorientierten Lernen

Am 4. November 2014 findet in Köln das Symposium „Community Education - Herausforderung und Chance in einer Vielfaltsgesellschaft“ statt. Community Education als gemeinwesenorientiertes Lernen gewinnt in der europäischen Bildungspolitik und -praxis derzeit neue Aufmerksamkeit. Community Education unterstützt Gemeinden bzw. Communities, ihre konkreten Problemlagen durch gemeinsames Handeln und gemeinwesenorientiertes Lernen zu bewältigen. Dabei werden Prinzipien wie Empowerment, Partizipation, Inklusion, Selbstbestimmung und Kooperation verknüpft. Ein zentrales Anliegen von Community Education ist gesellschaftliche Teilhabe und Selbstermächtigung als demokratisches Prinzip.

Das Symposium bietet die Möglichkeit, mit dem Ansatz Community Education vertraut zu werden, Ergebnisse aus Forschung und Lehre hierzu kennenzulernen, mit Experten zu diskutieren und Umsetzungsanregungen für die Praxis zu entwickeln.

Veranstalter der Fortbildung ist der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln in Kooperation mit der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Köln, dem Bildungswerk der Erzdiözese Köln e. V. und dem Kardinal-König-Haus Wien.

Anmeldeschluss für die Veranstaltung ist der 4. Oktober 2014, der Teilnahmebetrag beträgt regulär 25 Euro.

Weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie hier:
http://www.fortbildung-caritasnet.de/index.php?option=com_events&task=view_detail&agid=92941&year=2014&month=11&day=04&Itemid=26

Fachtagung zur pädagogischen Arbeit mit jungen Roma

Am 11. September 2014 findet in Düsseldorf eine „Fachtagung zur pädagogischen Arbeit mit jungen Roma“ statt. Ziel der Fachtagung ist es, Fachkräfte und zivilgesellschaftliche Akteure zu vernetzen und Ansätze der Bildungsarbeit zu diskutieren. Durchgeführt wird die Veranstaltung von „be young & roma“, einem vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderten Mentoringprojekt der djo – Deutsche Jugend in Europa, Landesverband NRW e. V. und der interkulturellen Jugendorganisation Terno Drom e. V., das sich vorrangig an jugendliche Roma aus Düsseldorf und Umgebung richtet. Anmeldeschluss ist der 4. September 2014. Weitere Informationen finden Sie unter:
http://ljr-nrw.de/fileadmin/content_ljr/infodienst/2014/Nr_41/Fachtagung_be_young___roma.pdf