Newsletter Nr. 9 vom 02.09.2016

Jahresbericht 2015 vorgestellt – Integration muss organisiert werden

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Der Sächsische Ausländerbeauftragte hat am 26. August seinen Jahresbericht an das Parlament übergeben und der Landespressekonferenz Sachsen vorgestellt. Der Bericht bilanziert in erster Linie den Umgang von Staat und Gesellschaft mit einer bisher nie da gewesenen Anzahl von Schutzsuchenden in Sachsen. Schwerpunkte der Dokumentation und Reflexion sind die Erstaufnahme von Asylsuchenden und deren Unterbringung in den Landkreisen und Kreisfreien Städten. In einem eigenen Kapitel „Das Jahr der Helferinnen und Helfer“ würdigt der Bericht den Einsatz der haupt- und ehrenamtlichen Helfer. Ein umfangreicher Statistikteil dokumentiert die Entwicklungen in allen Bereichen der Gesellschaft. Abgedruckt sind auch die gesetzlichen Veränderungen im Asylrecht.

Im Rahmen der Pressekonferenz ging Geert Mackenroth eindringlich auf die aktuelle Situation und deren Herausforderungen ein. „Wir müssen gemeinsam klug handeln, damit auf das Jahr 2015, als Jahr der Hilfe, nun die Jahre der Integration folgen.“

Mackenroth nannte vordringliche Aufgaben, damit aus seiner Sicht Integration schnell, gerecht und effektiv beginnen kann:

Vordringlich sei, das Zuständigkeitswirrwar aufzulösen. Integration gelinge nur dort, so der Landesbeauftragte, wo die Ressorts zusammenarbeiten. Integration müsse auf allen Ebenen Chefsache sein. Ehrenamtliche und Hauptamtliche benötigten sachgebietsübergreifende und verbindliche Organisationsformen. Verbindliche Schnittstellen in den Verwaltungen sollen helfen, die bürgerschaftliche und hauptamtliche Hilfe zu verzahnen.

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„Für eine planvolle Integration fehlt es an einer Datenlage, deshalb fordere ich ein Integrationsmonitoring!“ so Geert Mackenroth mit Nachdruck. Planen, Fördern und Fordern benötige eine Datenbasis, um Sprachkurse, Arbeitsgelegenheiten, Sozialbetreuung, Unterbringung und Ausbildung gezielt zu steuern und zu kontrollieren. Bildungsgrad, Qualifizierungen, Sprachvermögen und Arbeitsfähigkeit müssten ebenso wie die soziale Verfassung und der Gesundheitszustand der Asylberechtigten erfasst werden.

Ein besonderes Anliegen sei für ihn, so Mackenroth, dass eine psychosoziale Betreuung flächendeckend angeboten werde. Derzeit würden Zentren in Leipzig und Dresden aufgebaut. Menschen aus Krisen- und Kriegsgebieten hätten zu großen Teilen traumatisierende Erlebnisse zu bewältigen. „Wir müssen beraten, stabilisieren und langfristig behandeln.“

Zudem berichtete der Sächsische Landesbeauftragte über den derzeit laufenden Prozess des Qualitätsmanagements. Der sogenannte „Heim-TÜV“ wurde um eine Überprüfung der Ausländerbehörden erweitert und nimmt die dezentrale Unterbringung in den Blick.

Kostenfreie Bestellungen des Jahresberichtes unter
http://sab.landtag.sachsen.de/de/service/publikationen/index.cshtml

Onlineversion des Jahresberichtes
http://sab.landtag.sachsen.de/dokumente/sab/SAB_JB_2015_WEB_250816.pdf

Veranstaltungen zur Interkulturellen Woche in bundesweite Veranstaltungsdatenbank eintragen

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Im September finden an vielen Orten Sachsen zahlreiche Veranstaltungen zur Interkulturellen Woche statt. Der bundesweite ökumenische Vorbereitungsausschuss bietet wieder die Chance, alle Projekte und Termine auf der Homepage einzustellen. Senden Sie Ihre Termine an die Mitarbeiter, die sie in eine Datenbank eintragen. Besucher können sich anhand einer Suche und einer Übersichtskarte orientieren.

www.interkulturellewoche.de

Zahlen und Entwicklungen zu Asyl in Sachsen

10.109 Personen stellten im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Juli 2016 in Sachsen einen Asylantrag. Das teilte die Landesdirektion Sachsen mit. Pro Woche treffen derzeit etwa 250 Asylsuchende in Sachsen ein, 2.200 der rund 9.400 vorhandenen Plätze in den 17 betriebenen Erstaufnahmeeinrichtungen sind momentan belegt. Die Aufschlüsselung der Herkunftsländer kann der Informationsseite der Landesdirektion Sachsen entnommen werden.
https://www.lds.sachsen.de/asyl/?ID=11620&art_param=720

Das Innenministerium will die Unterbringungskapazitäten weiter den aktuellen Entwicklungen anpassen. Deshalb schließt der Freistaat Sachsen zum 1. September 2016 seine Aufnahmeeinrichtungen in Dresden Gittersee und Leipzig-Mockau I. In beiden Fällen handelt es sich um provisorische Unterbringungseinrichtungen. Seit dem 29. Juli 2016 waren die Zelte in Mockau I nicht mehr belegt.

Am 30. August beschloss das sächsische Kabinett einen Gesetzentwurf zum sächsischen Ausreisegewahrsam. Mit der Neuregelung soll eine landesgesetzliche Grundlage geschaffen werden, um die vor einem Jahr vom Bundesgesetzgeber in das Aufenthaltsgesetz eingeführte Vorschrift zum Ausreisegewahrsam (§ 62b) in die Praxis umzusetzen. Demnach können künftig abgelehnte Asylbewerber unter bestimmten Voraussetzungen zur Sicherung der Durchführbarkeit einer notwendigen Abschiebung in Gewahrsam genommen werden. Im Vorfeld waren der Sächsische Landkreistag e. V., der Sächsische Städte- und Gemeindetag e. V., der Sächsische Ausländerbeauftragte und der Sächsische Datenschutzbeauftragte angehört worden. Alle Stellen haben dem Gesetzesentwurf bereits zugestimmt. Der zentrale sächsische Ausreisegewahrsam mit 30 Plätzen soll in Dresden an der Hamburger Straße entstehen.

Der Ausreisegewahrsam ist von der Abschiebungshaft zu unterscheiden. Abschiebungshaft kann für einen wesentlich längeren Zeitraum angeordnet werden. Der Ausreisegewahrsam soll der Durchsetzung der Ausreisepflicht dienen und kann bis zu vier Tagen dauern. Er steht unter Richtervorbehalt. Vorausgesetzt wird, dass ein Ausreisepflichtiger schuldhaft die Ausreisepflicht verstreichen lässt und es nicht zu erwarten ist, dass er die Abschiebung ohne Gewahrsam erschweren oder vereiteln wird.

Vernetzungstagung zu Patenschaftsprojekten am 19. Oktober

Eine sachsenweite Vernetzungstagung mit dem Thema „Partizipation durch Patenschaft?! Potentiale – Herausforderungen – Anforderungen ehrenamtlicher Patenschaften im Kontext Migration und Asyl“ organisiert das Team der „Bildungspatenschaften“ des Ausländerrat Dresden e.V.

Die Tagung will der Frage nachgehen, welche Chancen mit ehrenamtlichen Patenschaften für geflüchtete Kinder, Jugendliche und deren Familien verbunden sind. Diskutiert werden auch die Grenzen und Rahmenbedingungen der Projekte und die erforderliche professionelle Begleitung. Das Tagungsprogramm enthält thematischen Input und eine Vernetzungsbörse sächsischer Patenschaftsprojekte sowie verschiedene thematische Diskussionsgruppen.

Organisiert wird die Tagung vom Projekt ‚Bildungspatenschaften‘/ Ausländerrat Dresden e.V. in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Dresden. Sie wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz sowie das Jugendamt der Landeshauptstadt Dresden.

Mittwoch, 19. Oktober 2016 10:00 – 17:00 Uhr
Evangelische Hochschule Dresden Dürerstraße 25, 01307 Dresden
Kosten 10 Euro / Person (bei Teilnahme mit eigenem Material an der Vernetzungsbörse entfällt der Beitrag)
Anmeldung bis 30. September 2016 unter
E-Mail fachtag_patenschaften@auslaenderrat.de
Telefon 0351 40 75 42 52

Weitere Informationen, Tagungsprogramm, Anmeldung unter
http://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/3/4/8/4/6/8/flyer_fachtag_patenschaften.pdf

Tagung der Landeszentrale im Daetz-Centrum zu Lichtenstein

„Integration – ohne Wenn und Aber?“ ist das Thema der Tagung am 4. und 5. November 2016. Die Tagung will dazu beitragen, die Perspektiven zu wechseln, aktuelle Veränderungen zu relativieren und Prozesse sichtbar zu machen. Verschiedene Orte und Mechanismen der Verständigung über die kulturellen Grundlagen unseres Zusammenlebens werden benannt, beschrieben und diskutiert, Veränderungsfähigkeit der Gesellschaft ausgelotet. Veranstalter sind die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, die Daetz-Stiftung und die Stadt Lichtenstein. Dr. Norbert Spannenberger aus Leipzig wird die Tagung leiten.

Referenten sind unter anderem:

Prof. Dr. Antje Röder, TU Chemnitz „Integration: wer, mit wem und wie?“

Gottfried Böhme, Leipzig, „Fremdenfeindlichkeit als Folge eigener Entwurzelung“

Dr. Joachim Klose, Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), „Religion und Kirche als Faktoren der Integration“

Dr. Karl-Peter Krauss, Uni Tübingen, „Normen als Integrationsfaktoren in historischen Migrationsprozessen“

Gottfried Böhme, „Wie viel Deutschland ist in unseren Deutsch-Lehrplänen?“

Peter Daetz, „Interkulturelle Kommunikation – Eine Voraussetzung für friedliche Integration“

Die Tagung endet mit einer Diskussion zum Thema „Normen- und Wertewandel in der integrierenden Gesellschaft?“ mit Prof. Crister S. Garrett, Uni Leipzig, Hans-Ulrich Jörges, Stern und Hassan Soilihi Mzé, SPD Leipzig

Das gesamte Tagungsprogramm unter
http://www.slpb.de/veranstaltungen/details/803/

4. und 5. November 2016
Deatz-Centrum, Schloßallee 2, 09350 Lichtenstein bei Zwickau

Informationen/Anmeldung:
Alexander Stiefler
Telefon 0351 85318-14
E-Mail alexander.stiefler@slpb.smk.sachsen.de

Fachtagung „Schule - (K)ein Ort der Diskriminierung?!“ im Deutschen Hygienemuseum Dresden

Auf der Tagung am 9. September treffen sich sachsenweit interessierte Lehrkräfte, Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen sowie Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Trägern außerschulischer Bildungsarbeit, um über die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in Bezug auf rechtspopulistische Bewegungen und ihre Auswirkungen auf den Schulalltag zu sprechen. Darüber steht im Fokus, wie eine Willkommenskultur im Raum Schule gestaltet werden kann. Neben Workshops werden zwei Vorträge angeboten

Wenn Pegida marschiert – Warum sind Rechtspopulisten so erfolgreich?
Dr. Christian Demuth, Politikwissenschaftler,

Bloß Mobbing unter Schülern? Formen der Diskriminierung im Raum Schule
Dorothea Schütze, I.D.E. - Institut für Demokratieentwicklung,

Anmeldung per E-Mail bis zum 21.08.2016
E-Mail Sor-smc@netzwerk-courage.de

Kontakt:
Matthias Brauneis
Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V.
Könneritzstr. 7
01067 Dresden
Telefon 0351 48100-66
www.netzwerk-courage.de/sachsen

Vernetzungstreffen „Integration durch Sport“

Der Landessportbund Sachsen führt im Rahmen des Programms „Integration durch Sport“ Vernetzungstreffen zum Thema Integration von Geflüchteten durch.

6.9.2016 Vernetzungstreffen in Nossen

8.9.2016 Vernetzungstreffen in Naunhof

21.-23.10.2016 Fortbildung Fit für die Vielfalt in Werdau

Kontakt
Tobias Ziehn
Landessportbund Sachsen
Mitarbeiter Programm „Integration durch Sport“
Telefon 0341 2163174
E-Mail ziehn@sport-fuer-sachsen.de

Dresdner Bildungszentrum mit Angeboten zum Berufseinstieg für Mütter mit Migrationshintergrund und zu Dualer Ausbildung

Berufseinstieg für Mütter mit Migrationshintergrund

Die Bildungszentrum Lernen+Technik gGmbH Dresden unterstützt im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ Mütter mit Migrationshintergrund nachhaltig auf ihrem Weg in eine existenzsichernde Beschäftigung. Auf der Basis einer Kompetenzanalyse erfolgt eine gemeinsame Entwicklung der beruflichen Wege und Besprechung der weiteren Schritte (z. B. Praktika, Weiterbildungen mit anerkanntem Abschluss usw.). Je nach vorhandener Qualifikation erfolgt eine individuelle Zusatzqualifizierung. Durch die Begleitung werden die Eigenverantwortung und das Selbstbewusstsein der Mütter gestärkt. Sie sollen vorhandene Potentiale für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit erkennen und mit Unterstützung des Projektes umsetzen.

Das Bildungszentrum bietet ein mit Kooperationspartnern vernetztes, aufbauendes integratives Beratungs- und Coachingkonzept mit individuellen Qualifizierungsanteilen (6 Monate), Informations- und Beratungsgespräche, sowie Informationen über Berufswege, regionalen Arbeitsmarkt und Ausbildungsmarkt. Die Integration wird durch eine Betreuungsphase während des Einstiegs in die Berufswelt unterstützt.

Das Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ läuft bis Dezember 2018. Im Rahmen dieses Programmes finden jeweils Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 08.30 Uhr bis 12:40 Uhr individuelle Qualifizierungen in der Bildungszentrum Lernen+Technik gGmbH statt.

Weitere Informationen zum Programm unter
http://www.lernen-technik.de/index.php/projekte/bequam.

KAUSA Servicestelle Region Dresden berät junge Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge zum Thema „Duale Ausbildung“

Die Bildungszentrum Lernen+Technik gGmbH Dresden hat seit Mai 2016 im Rahmen des Ausbildungsstrukturprogramms „JOBSTARTER plus – Für die Zukunft ausbilden“ die Arbeit als KAUSA Servicestelle Region Dresden aufgenommen und setzt sich für die Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge in die duale Ausbildung ein. Kernaufgaben sind die Beratung von jungen Flüchtlingen, Jugendlichen mit Migrationshintergrund, deren Eltern sowie Unternehmern mit Migrationshintergrund.

Dazu wurden in Dresden und Pirna Beratungsstellen mit Informations-, Koordinierungs- und Beratungsangeboten geschaffen, die zu den Chancen und Möglichkeiten der dualen Ausbildung, zum Ablauf einer dualen Ausbildung und zu dualen Ausbildungsberufen informieren. Angeboten wird eine umfassende Beratung in arabischer, englischer, russischer und spanischer Sprache. Sie unterstützt bei der Berufswahl und bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und Unternehmen.

KAUSA Servicestelle Region Dresden unter
www.kausa-dresden.de/

Kontakt
Telefon 0351 8674930 (Montag bis Freitag 8-16:30 Uhr)
E-Mail info@kausa-dresden.de

Zusammensetzung und Ausbildungsstand von syrischen Flüchtlingen

Der Mediendienst Integration hat ein Dossier zu syrischen Flüchtlingen erstellt. Die Angaben basieren auf Untersuchungen des UNHCR, der Bundesregierung und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Demnach leben in der Bundesrepublik rund zwölf Prozent der insgesamt 4,8 Millionen syrischen Flüchtlinge. Im Jahr 2016 wurden zwischen Januar und Juli 77.000 syrische Flüchtlinge im EASY-Registrierungssystem erfasst. 2015 waren es rund 429.000 Syrer.

Die Altersstruktur und die Geschlechterverteilung sind bei Syrern ähnlich wie bei anderen Flüchtlingsgruppen. 2015 waren 70 Prozent (110.800 Personen) aller Asylbewerber mit syrischer Staatsangehörigkeit unter 30 Jahre alt. 27 Prozent (43.000 Personen) waren minderjährig. Nach Angaben der Bundesregierung waren 2015 rund 7.000 unbegleitete Minderjährige unter den syrischen Asylbewerbern. Frauen machten rund 26 Prozent (42.000 Personen) aus.

Das BAMF befragte Asylbewerber auf freiwilliger Basis zu ihrer Ausbildung im Herkunftsland. Laut dieser Selbsteinschätzung verfügen Asylsuchende aus Syrien über ein überdurchschnittliches Bildungsniveau im Vergleich zu anderen Asylbewerbern. Mehr als die Hälfte gab an, eine Hochschule (27 Prozent) oder ein Gymnasium (26,6 Prozent) besucht zu haben. Der Anteil derer, die nur die Grundschule oder keine Schule besucht haben, ist mit drei Prozent geringer als beim Durchschnitt der Asylbewerber (7,9 Prozent).

Zwischen 2012 und 2014 stellten laut Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 1.350 Syrer einen Antrag auf Anerkennung ihres Berufsabschlusses. 97,9 Prozent wurden voll oder unter Auflagen anerkannt. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sind 19.000 Syrer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. 101.000 Syrer sind arbeitslos gemeldet und 196.000 erhalten die Grundsicherung für Arbeitssuchende.

Bei syrischen Flüchtlingen geht das BAMF von einem Nachzugspotenzial von 0,9 bis 1,2 Familienangehörigen pro Flüchtling aus. Für 2015 wären das rund 100.000 Angehörige, die nach Deutschland ziehen könnten.

Ausführliche Informationen und weiterführende Links
http://mediendienst-integration.de/migration/flucht-asyl/syrische-fluechtlinge.html

Arbeitshilfen

Infoblatt zur Registrierung neugeborener Kinder von Asylsuchenden

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat ein Informationsblatt zur Registrierung von Geburten bei Standesämtern entwickelt. Es liegt in Deutsch, Arabisch, Englisch und Farsi vor. Wird zum Beispiel die Identität der Eltern nicht nachgewiesen, kann zwar keine Geburtsurkunde ausgestellt werden, aber ein Auszug aus dem Geburtenregister.

www.institut–fuer-menschenrechte.de Rechte haben – Rechte bekommen

Mehrsprachige Baderegeln

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft hat einfache „Bade- und Verhaltenshinweise an Gewässern“ in verschiedene Sprachen übersetzen lassen. Die Informationen sind als Plakate mit Piktogrammen sowie als Faltblätter in verschiedenen Sprachen verfügbar.