Fakten

Hier finden Sie Baisinformationen zum Sächsischen Ausländerbeauftragten und zu Migration und Integration in Sachsen. Ausführlichere Informationen sind im statistischen Anhang der Jahresberichte zusammengefasst.

Ausgewählte Fakten

Mitarbeiterin unterstreicht Statistik

Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle, wenn Sie spezielle Informationen oder Stellungnahmen benötigen. Wir bemühen uns, sie Ihnen schnell zusammenzustellen.

Anteil von Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit an der Gesamtbevölkerung
3,4 Prozent der sächsischen Bevölkerung sind Menschen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Die meisten leben in sächsischen Städten. Beispielsweise sind 38.047 Personen von insgesamt 552.878 Einwohnern in Leipzig Ausländer. Das entspricht einem Anteil von 6,9 Prozent der Bevölkerung Leipzigs.
(Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Stand: 30.09.2015, Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Zensusdaten vom 9. Mai 2011, sowie eigene Berechnungen)

Einbürgerungen in Sachsen
Im Jahr 2015 wurden 1.225 Menschen in Sachsen eingebürgert. 80 Prozent der Eingebürgerten waren zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung jünger als 45 Jahre.
(Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, sowie eigene Berechnungen)

Anteil ausländischer Ärzte in Sachsen
Beinahe jeder fünfte Arzt in sächsischen Krankenhäusern ist Ausländer. Von insgesamt 9.373 Medizinern im stationären Bereich sind 1.746 ausländische Ärzte.
(Quelle: Sächsische Landesärztekammer 31.12.2015, sowie eigene Berechnungen)

Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund an Gymnasien
Jeder fünfte der insgesamt 26.578 Schüler mit Migrationshintergrund an allgemeinbildenden Schulen und Schulen des zweiten Bildungsweges in Sachsen besuchte im Schuljahr 2015/16 ein Gymnasium. Bei den Schülern ohne Migrationshintergrund waren es 27 Prozent – und damit jeder Vierte - die das Gymnasium besuchten.
Im Schuljahr 2014/2015 erreichten knapp 27 Prozent der Absolventen/Abgänger mit Migrationshintergrund die allgemeine Hochschulreife. Bei den Absolventen/Abgängern ohne Migrationshintergrund waren es 33 Prozent.
Schüler mit Migrationshintergrund sind jene, die zwei- oder mehrsprachig aufwachsen und die selbst oder deren Eltern (bzw. ein Elternteil) oder Großeltern nach Deutschland zugewandert sind, ungeachtet ihrer gegenwärtigen Staatsangehörigkeit und ungeachtet dem Aufenthaltsstatus. Eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht.
(Definition und Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, sowie eigene Berechnungen)

Ausländische Studenten in Sachsen
Die Zahl der ausländischen Studenten in Sachsen steigt deutlich. Waren es im Wintersemester 1993/1994 noch 2.917 Studenten (das entspricht 5 Prozent aller Studenten in Sachsen), so erreichte ihre Zahl im Wintersemester 2015/16 bereits 16.611 und damit 14,7 Prozent an allen Studenten.
(Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, sowie eigene Berechnungen).

Habilitationen durch Ausländer in Sachsen
Im Jahr 2015 haben insgesamt 73 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Habilitation in Sachsen erfolgreich abgeschlossen. Davon wurden 11 Habilitationen von ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erfolgreich beendet. Der Ausländeranteil lag damit bei 15,1 Prozent. In der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften gab es die größte Anzahl von abgeschlossenen Habilitationsverfahren (insgesamt 33, darunter 5 durch Ausländer). Insgesamt wurden 19 und damit mehr als jede vierte Habilitationsschrift von einer Frau vorgelegt, darunter befanden sich zwei ausländische Wissenschaftlerinnen.
(Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen)