Fakten

Hier finden Sie Baisinformationen zum Sächsischen Ausländerbeauftragten und zu Migration und Integration in Sachsen. Ausführlichere Informationen sind im statistischen Anhang der Jahresberichte zusammengefasst.

Ausgewählte Fakten

Mitarbeiterin unterstreicht Statistik

Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle, wenn Sie spezielle Informationen oder Stellungnahmen benötigen. Wir bemühen uns, sie Ihnen schnell zusammenzustellen.

Anteil von Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit an der Gesamtbevölkerung
3,9 Prozent der sächsischen Bevölkerung sind Menschen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Die meisten leben in sächsischen Städten. Beispielsweise sind 41.999 Personen von insgesamt 560.472 Einwohnern in Leipzig Ausländer. Das entspricht einem Anteil von 7,5 Prozent der Bevölkerung Leipzigs.
(Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Stand: 31.12.2015, Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Zensusdaten vom 9. Mai 2011, sowie eigene Berechnungen)

Einbürgerungen in Sachsen
Im Jahr 2016 wurden 1.453 Menschen in Sachsen eingebürgert, 228 mehr als im Vorjahr.
(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Anteil ausländischer Ärzte in Sachsen
Beinahe jeder fünfte Arzt in sächsischen Krankenhäusern ist Ausländer. Von insgesamt 9.508 im stationären Bereich tätigen Medizinern sind 1.767 ausländische Ärzte, das entspricht 18,6 Prozent. Im ambulanten Bereich liegt der Anteil der ausländischen Ärzte bei 4,2 Prozent, Tendenz steigend (Anteil im Jahr 2015: 3,4 Prozent).
(Quelle: Sächsische Landesärztekammer 31.12.2016, 31.12.2015, sowie eigene Berechnungen)

Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund an Gymnasien
Jeder fünfte der insgesamt 32.561 Schüler mit Migrationshintergrund an allgemeinbildenden Schulen und Schulen des Zweiten Bildungsweges in Sachsen besuchte im Schuljahr 2016/17 ein Gymnasium (6.372), ein Abendgymnasium (56) oder ein Kolleg (280) mit dem Ziel, das Abitur zu erwerben. Bei den Schülern ohne Migrationshintergrund waren es 27,5 Prozent und damit jeder Vierte, die ein Gymnasium, Abendgymnasium oder Kolleg besuchte.

Im Schuljahr 2015/2016 erreichten 25 Prozent der Absolventen/Abgänger mit Migrationshintergrund die allgemeine Hochschulreife. Bei den Absolventen/Abgängern ohne Migrationshintergrund waren es 32 Prozent.
Schüler mit Migrationshintergrund sind jene, die zwei- oder mehrsprachig aufwachsen und die selbst oder deren Eltern (bzw. ein Elternteil) oder Großeltern nach Deutschland zugewandert sind, ungeachtet ihrer gegenwärtigen Staatsangehörigkeit und ungeachtet dem Aufenthaltsstatus. Eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht.
(Definition und Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, sowie eigene Berechnungen)

Ausländische Studenten in Sachsen
Die Zahl der ausländischen Studenten in Sachsen steigt kontinuierlich. Waren es im Wintersemester 1993/1994 noch 2.917 Studenten (das entspricht 5 Prozent aller Studenten in Sachsen), so erreichte ihre Zahl im Wintersemester 2016/17 bereits 16.895 und damit 15,2 Prozent an allen Studenten.
(Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, sowie eigene Berechnungen).

Ausländische Gasthörer an sächsischen Hochschulen
Im Wintersemester 2016/2017 waren insgesamt 274 ausländische Gasthörer eingeschrieben. Aus asiatischen Ländern kamen 164. Dabei stammten die meisten aus China (64), Syrien (30) und Indien (15). Aus europäischen Ländern waren 61 ausländische Gasthörer eingeschrieben, die meisten kamen aus Schweden (11), Ukraine (7) und Spanien (6). Aus afrikanischen Ländern stammten 28 Gasthörer, die meisten stammten aus Nigeria (8) oder Ägypten (5). Mit 6 von 19 Gasthörern des amerikanischen Kontinents sind die USA vertreten, gefolgt von Brasilien mit 3 Gasthörern.
(Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen)