Martin Gillo zum Denkmal in Hoyerswerda: An gestern erinnern und heute handeln

Pressemitteilung 9/2014 vom 19.09.2014

Im Beisein des Sächsische Ausländerbeauftragten Martin Gillo wurde am 19. September 2014 das Denkmal „Offene Tür, offenes Tor" in Hoyerswerda enthüllt. Es erinnert an die ausländerfeindlichen Übergriffe im Jahr 1991 und soll Gastfreundschaft, Versöhnung und Hoffnung symbolisieren.

Gillo dankte in seinem Grußwort allen Akteuren, die sich für ein Denkmal eingesetzt haben: „Ich sehe das Denkmal als Symbol für das Erinnern und für das Versprechen, dass wir uns gemeinsam geben. Das darf niemals wieder passieren“

Hoyerswerda zeige mit dem heutigen Tag, dass alle Akteure der Stadt - trotz unterschiedlicher Perspektiven - zusammen arbeiten können. Denn das Denkmal stehe, so Gillo, neben der Erinnerung vor allem für die Gestaltung der Zukunft und des Miteinander aller. „Das gemeinsame Ziel heißt: Hoyerswerda ist eine weltoffene Stadt.“, so der Landesbeauftragte.

Hintergrund:

Das Amt des Sächsischen Ausländerbeauftragten wurde vom 1. Sächsischen Landtag in Konsequenz der Ausschreitungen in Hoyerswerda geschaffen.

Der Beauftragte soll sich nach dem Gesetz vom 9.März 1994 um die Belange der in Sachsen lebenden Ausländer kümmern und wird aus der Mitte der Abgeordneten des Landtags gewählt. Der Ausländerbeauftragte arbeitet unabhängig und weisungsfrei. 

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