Ostdeutsche Ausländer- und Integrationsbeauftragte beraten in Berlin zu Fragen der Zuwanderung, Unterbringung und dem Umgang mit Muslimen

Pressemitteilung 14/2016 vom 14.06.2016

Heute, am 14. Juni 2016, trafen sich die Ausländer- und Integrationsbeauftragten der ostdeutschen Länder auf Einladung des Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth MdL in der Sächsischen Landesvertretung Berlin. Die Tagung diente dem Austausch der Beauftragten und berücksichtigte die besonderen Bedingungen für Asyl und Integration im Osten der Republik.

Geert Mackenroth: „Auch 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution gibt es immer noch spezifische Besonderheiten in den Neuen Ländern, auf die wir reagieren müssen. Die Entwicklung und die Förderung des Ehrenamtes gehören ebenso dazu wie die oft nur geringe Akzeptanz unserer Flüchtlingspolitik in der breiten Bevölkerung. Gerade in diesen Punkten erkenne ich auch für die Integrationsbeauftragten einen bei uns erhöhten Handlungsbedarf.“   

Im Mittelpunkt des Treffens standen neben den Berichten aus der Länderpraxis folgende Themen:

  • Zuwanderung als Chance für die neuen Bundesländer - wie halten wir die anerkannten Flüchtlinge bei uns?
  • Fortführung des „Heim-TÜV“ – wie lassen sich die Bedingungen für Schutzsuchende evaluieren und weiterentwickeln in Richtung eines umfassenden Qualitätsmanagements?
  • wie können und sollen wir mit muslimischen Gemeinschaften zusammenarbeiten und diese unterstützen?

Die Ergebnisse des Treffens werden die Beauftragten in die Politik ihrer Länder hineintragen.

Folgende Beauftragte nahmen teil:

Mecklenburg-Vorpommern - Barbara Kartzewski

Thüringen - Mirjam Kruppa

Brandenburg - Dr. Doris Lemmermeier,

Sachsen - Geert Mackenroth

Sachsen-Anhalt - Susi Möbbeck