Sachsen ist Gastgeber der Länderkonferenz der Ausländer- und Integrationsbeauftragten am 3. und 4. November im Sächsischen Landtag

Pressemitteilung 26/2016 vom 02.11.2016

Der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth ist Gastgeber der jährlichen Konferenz mit Vertretern aller Bundesländer und des Bundes. Schwerpunkte der Veranstaltung sind die Organisation der Flüchtlingsbetreuung, das Monitoring von Integrationsmaßnahmen und die Qualitätssicherung bei der Unterbringung von Schutzsuchenden.

Geert Mackenroth MdL erklärte dazu: „Das Treffen ist eine gute Gelegenheit, über den Tellerrand zu schauen: Was erwartet uns in den nächsten Jahren? Wo stehen wir in Sachen Integration? Und vor allem: Was können wir vom anderen lernen?".

Für das Bundeskanzleramt wird Rita Wahlen, die Referatsleiterin bei der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, teilnehmen. Staatsministerin Aydan Özoğuz  musste ihre Teilnahme kurzfristig absagen.

Prof. Dr. Petra Bendel vom Sachverständigenrat Deutscher Stiftungen für Integration und Migration wird zum Thema „Perspektivenwechsel: Was Flüchtlinge brauchen“ sprechen.

Der Österreichische Integrationsfonds als mögliches Modell für die Bundesländer wird durch den  Geschäftsführer des Österreichischen Integrationsfonds, Mag. (FH) Franz Wolf, vorgestellt.

Die Teilnehmer werden am Abend des ersten Beratungstages die Bürgerbühne Dresden im Kleinen Haus und nach einem Backstage-Gespräch mit Akteuren und Mitwirkenden die Vorstellung „Romeo und Julia - روميو وجولييت“ besuchen.

Sachsens Landesbeauftragter wird auf Wunsch der anderen Bundesländer die Fortschreibung und den aktuellen Stand des „Heim-TÜV“ vorstellen.

Die Konferenz ist ein Arbeitstreffen auf Länderebene und findet jedes Jahr in einem anderem Bundesland statt. Sachsen ist zum zweiten Mal Gastgeber. Neben den Schwerpunktthemen steht der Erfahrungsaustausch im Vordergrund.

Am Freitag, dem 4. November um 13.00 Uhr schließt sich ein Pressegespräch im Saal der Landespressekonferenz mit dem Sächsischen Ausländerbeauftragten und weiteren Beauftragten an.