Martin Gillo zum schweren Brand im Asylbewerberheim in Oppach in der Nacht zum 26. Februar

Pressemitteilung 03/2010 vom 26.02.2010

Nach Gesprächen mit den zuständigen und ermittelnden Behörden, den Heimbewohnern sowie einer Ortsbegehung erklärt der Sächsische Ausländerbeauftragte Dr. Martin Gillo:

Nach Gesprächen mit den zuständigen und ermittelnden Behörden, den Heimbewohnern sowie einer Ortsbegehung erklärt der Sächsische Ausländerbeauftragte Dr. Martin Gillo:

 

„Das Unglück ist ein schwerer Schicksalsschlag für alle Bewohner des Heimes, den im gleichen Haus beheimateten Frauenförderverein und den Betreiber. Einige Bewohner konnten nur noch das eigene Leben retten und verloren ihre Habseligkeiten. Persönlichen Kleidung, Unterlagen, Geräte und Mobiliar wurden weitestgehend vernichtet.

 

Unser Mitgefühl gehört den geschädigten Menschen. Ich hoffe, dass die Verletzten bald auf dem Weg zur vollständigen Genesung sind. Vor den örtlichen Ausländerbehörden steht ein enormer Kraftaufwand, damit die Familien und Einzelpersonen schnell wieder ein menschenwürdiges Dach über dem Kopf bekommen. Meine Mitarbeiter vor Ort konnten sich persönlich davon überzeugen, dass sich die Kolleginen und Kollegen des Landratsamtes mit großem Einsatz um tragfähige Lösungen bemühen.

Wir werden die Arbeit der beteiligten Ämter weiterhin nach Kräften unterstützen und begleiten.

 

Darüber hinaus stellt der Brand auch einen großen wirtschaftlichen Schaden dar.

Ich danke den beteiligten Wehren für ihren Einsatz bei der Brandbekämpfung und hoffe, dass die bislang unbekannte Brandursache rasch aufgeklärt werden kann.“