„Sachsen denkt mit“ - Martin Gillo begrüßt Forderungen nach Zuwanderungserleichterung

Pressemitteilung 09/2010 vom 26.08.2010

Der Sächsische Ausländerbeauftragte Prof. Dr. Martin Gillo MdL begrüßt die Forderungen von Sachsens Wirtschaftminister Sven Morlok und Sachsens Innenminister Markus Ulbig nach niedrigeren Hürden für die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte.

„Wir sind stolz, dass die Anregungen aus unserem Netzwerk, aber auch die Nöte der einheimischen Wirtschaft und die Wünsche der Forschungszentren so schnell zu einer regierungspolitischen Initiative geführt haben.“, so Gillo am Donnerstag in Dresden.

Mit den politischen Forderungen nach einer Erleichterung der Zuwanderung für ausländische Fachkräfte wird ein sehr wichtiges Thema für Sachsen aufgegriffen. Die Politik nimmt damit eindeutige Signale aus der Wirtschaft auf. Bereits im März hatte der Sächsische Ausländerbeauftragte in seinen „Sieben Anregungen für ein weltoffeneres Sachsen“ zum Handeln ermutigt und die Relevanz für Sachsen hervorgehoben.

„Jetzt sollte der Freistaat Sachsen eine Konzertierte Aktion für Integration und Arbeit zusammen mit den Sozialpartnern in´s Leben rufen. Gefragt sind die Sozialpartner, die Bundesbehörden und die Staatsregierung, damit wir vom Potenzial ausländischer Fachkräfte profitieren. Das ist einer der Wege, wie Sachsen seine wirtschaftliche Zukunft sichern kann.“, so Gillo.