Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse: Gesichter und Geschichten

Pressemitteilung 11/2011 vom 20.09.2011

Der Sächsische Ausländerbeauftragte stellt gemeinsam mit Betroffenen die Empfehlungen des Runden Tischs „Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse“ vor.

Professor Martin Gillo stellt am 23. September 2011 11.30 Uhr im Sächsischen Landtag in einer Pressekonferenz die Ergebnisse der Arbeit des Runden Tisches „Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse“ vor. Er wird darüber sprechen, was Sachsen tun kann, um die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse zu erleichtern,

Dabei wird er dem Thema Anerkennung ein Gesicht geben: Es werden Menschen zu Wort kommen, die den Anerkennungsdschungel mit oder ohne Erfolg durchlaufen haben, die sich gern einbringen möchten, das aber wegen fehlender Anerkennung oder fehlender Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt nicht können.

Lehrerinnen, die als Putzfrauen arbeiten, Maschinenbauingenieure, die Gabelstapler fahren, Zuwanderer, die nicht wissen, wo sie ihre Abschlüsse anerkennen lassen können: Auch in Sachsen ist das noch traurige Realität. Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde im August 2010 der Runde Tisch „Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse“ gegründet.

Fünf sächsische Ministerien, die Sächsische Bildungsagentur, die Sächsischen Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft und der Deutsche Gewerkschaftsbund erarbeiteten gemeinsam Vorschläge, wie diese Situation in Sachsen verbessert werden kann. Der Ausländerbeauftragte brachte Beispielfälle ein, leitete und moderierte die Arbeit des Runden Tischs. Gemeinsam wurden Hemmnisse und Probleme identifiziert und Wege zur Veränderung aufgezeigt.

Am 23. September 2011 übergibt Martin Gillo die Arbeitsergebnisse und die Empfehlungen des Runden Tischs Anerkennung an die Sächsische Staatsregierung und den Landtag.

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