„Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“ – Martin Gillo begrüßt die Initiative für ein Sächsisches Zuwanderungs- und Integrationskonzept

Pressemitteilung 5/2012 vom 20.03.2012

Der Sächsische Ausländerbeauftragte Martin Gillo begrüßt die heutige Vorstellung des Sächsischen Zuwanderungs- und Integrationskonzeptes durch die Sächsische Staatsregierung.

„An dieses Konzept knüpfen sich hohe Erwartungen. Viele erhoffen sich ein Zeichen für größere Offenheit unseres Freistaates gegenüber allen bereits bei uns lebenden Zugewanderten aus 170 verschiedenen Ländern. Außerdem erwarten alle Integrationsakteure in den sächsischen Kommunen und Landkreisen Impulse für ihre Arbeit. Die heutige Vorstellung des Konzeptes ist deshalb ein erster wichtiger Schritt.“

Gillo unterstützt den Ansatz, die Themen Zuwanderung und Integration in einem gemeinsamen Konzept zu behandeln. Damit würden diese Themen zu Querschnittsthemen aller Ministerien der Sächsischen Staatsregierung. Das sei auch für eine vernetzte Integrationsarbeit in den sächsischen Kommunen und Landkreisen ein wichtiger Impuls, der die interkulturelle Öffnung der Behörden weiter voranbringen könne.

Das Konzept sieht Gillo als Teil eines Öffnungsprozesses zur Akzeptanz der Einheit in Vielfalt in unserer Gesellschaft, wie es Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einigen Wochen auf den Punkt gebracht hätte: „Deutschland, das sind alle, die in diesem Land leben, unabhängig davon, wo sie herkommen. Demokratie zu leben mutet uns zu, Verantwortung zu übernehmen für ein Zusammenleben in Freiheit – und damit für ein Leben in Vielfalt. Gelingt dies, kann Vielfalt ihren Reichtum zum Besten aller entfalten.“

„An diesem Bekenntnis der Bundeskanzlerin muss sich auch die Umsetzung des vorgestellten Zuwanderungs- und Integrationskonzeptes messen lassen“, so Gillo. „Ziel unserer integrativen Bemühungen muss die angemessene gesellschaftliche Einbindung aller hier lebenden Migrantinnen und Migranten sein – unabhängig davon, ob sie Eingebürgerte, Spätaussiedler, Daueraufenthaltsberechtigte, Fachkräfte, Forscher oder Flüchtlinge sind“, so Gillo.

Jetzt stehe an, so Gillo, dass wir uns konstruktiv mit dem Ansatz und den Vorschlägen des Konzeptes auseinandersetzen. „Um es erfolgreich mit Leben zu füllen, sollte es jetzt gemeinsam mit den bereits hier lebenden Migrantinnen und Migranten umgesetzt und weiterentwickelt werden“, sagte Gillo.

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