Gillo ermutigt zu Erinnerungskultur

Pressemitteilung 09/2012 vom 26.06.2012

Angesichts der Debatte um die Umbenennung von Straßen und Plätzen in Dresden sind im Dresdner Stadtrat missverständliche Worte über ein vermeintliches „Netzwerk der Schande in Dresden“ gefallen.

In diesem Zusammenhang betonte der Sächsische Ausländerbeauftragte Martin Gillo: „Diese Äußerung verdient eine Klarstellung. Der Freistaat Sachsen bekennt sich eindeutig zu einem konstruktiven Zusammenleben aller hier lebenden Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Kultur. Auch fremdenfeindliche Gewalttaten können uns davon nicht abbringen. Im Gegenteil: Die Erinnerung an die Opfer ist uns Bestärkung auf diesem Weg. Von daher gehen wir davon aus, dass diese Äußerungen Ergebnis einer unglücklichen Formulierung sind.“

Gillo erinnerte in diesem Zusammenhang an die Position der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die vor kurzem klarstellte: „Deutschland, das sind alle, die in diesem Land leben, unabhängig davon, wo sie herkommen. Demokratie zu leben mutet uns zu, Verantwortung zu übernehmen für ein Zusammenleben in Freiheit – und damit für ein Leben in Vielfalt.“

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