Was wir schaffen wollen - Beiträge zur Zuwanderungsdebatte I 25. Oktober Ahmad Mansour

Veranstaltung vom 04.10.2016 bis 31.12.2016

Integration ist ein komplexer Prozess. Das zeigen allein die offenen Fragen zur Integration. Mit unserer Veranstaltungsreihe möchten wir kulturelle, soziologische, juristische, religiöse und religionswissenschaftliche sowie praktische Aspekte und Dimensionen von Integration vorstellen. Wir freuen uns darauf, mit unseren Experten und Ihnen die Ziele unserer Gesellschaft weiter zu klären und uns über einen breiteren Konsens zu verständigen.

 

Der Präsident des Sächsischen Landtags Dr. Matthias Rößler und der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth laden Sie dazu herzlich in den Sächsischen Landtag ein.

Referent:

Ahmad Mansour
European Foundation for Democracy

Datum: 25. Oktober 2016
Uhrzeit: 19 Uhr

Ort: Plenarsaal des Sächsischen Landtags
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden

Der Diplom-Psychologe Ahmad Mansour lebt seit zehn Jahren in Deutschland, wo er sich für Demokratie, Gleichberechtigung und friedliches Zusammenleben einsetzt. Er ist Programme Director bei der European Foundation for Democracy in Brüssel und beschäftigt sich mit Projekten und Initiativen gegen Radikalisierung, Unterdrückung im Namen der Ehre und Antisemitismus in der muslimischen Community.

Er ist freier Autor, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Gesellschaft Demokratische Kultur (ZDK), Mitarbeiter bei der Beratungsstelle HAYAT, so wie Gruppenleiter beim HEROES-Projekt in Berlin. Mansour kommt aus Tira, einem kleinen arabischem Dorf in Israel.

Ahmad Mansour wurde 2012 vom Berliner Rabbiner Daniel Alter der Bambi für Integration gewidmet. 2013 erhielt er den Ramer Award for Courage in the Defense of Democracy vom AJC Berlin Ramer Institute for German Jewish Relations. Der Berliner Senat ehrte ihn 2014 mit dem Moses-Mendelssohn-Preis. Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf verlieh ihm 2015 die Josef-Neuberger-Medaille, die Stadt Oldenburg 2016 den Carl-von-Ossietzky-Preis. Mansour ist Botschafter für Demokratie und Toleranz 2016 des Bündnisses für Demokratie und Toleranz / Bundeszentrale für politische Bildung.