Zahl der Woche

Oft genügt eine Zahl, um Zusammenhänge und Dimensionen zu verstehen. An dieser Stelle informieren wir über interessante Daten, Fakten und Zahlen.

4.548 Menschen mit türkischer

Staatsangehörigkeit lebten zum 31.12.2016 in Sachsen. Das entspricht einem Anteil von 2,5 Prozent an insgesamt 182.245 in Sachsen lebenden Ausländern und etwa 0,1 Prozent an der Gesamtbevölkerung Sachsens.

Quelle: Ausländerzentralregister (AZR)

545 Ehescheidungen

der insgesamt 6.698 vollzogenen betrafen Ehen zwischen oder mit Ausländern. Das entspricht einem Anteil von 8,1 Prozent. Insgesamt ist die Zahl der Ehescheidungen rückläufig. Wurden im vergangenen Jahr 7.007 Ehen, darunter 602 (8,6 Prozent) zwischen oder mit Ausländern, geschieden, waren es 2006 insgesamt 7.759 Ehen (darunter 842 bzw. 10,9 Prozent zwischen oder mit Ausländern), die geschieden wurden. Vergleicht man Ehescheidungen zwischen bzw. mit Ausländern in den vergangenen Jahren, so steigen die Scheidungsanteile, wenn beide Ehepartner Ausländer sind (2006: 6,8 Prozent; 2016: 14,3 Prozent) oder wenn der Mann Deutscher und die Frau Ausländerin ist (2006: 28,5 Prozent; 2016: 36,0 Prozent).

Ehescheidungen von Ehen, bei denen der Mann Ausländer und die Frau Deutsche ist, verzeichnen hingegen einen deutlichen Rückgang (2016: 64,7 Prozent; 2016: 49,7 Prozent).

Jeder fünfte Gasthörer

an sächsischen Hochschulen kommt aus dem Ausland. Im Wintersemester 2016/2017 waren 274 der insgesamt 1.437 Gasthörer Ausländer. Das entspricht 19 Prozent. 122 und damit fast die Hälfte (44,5 Prozent) der ausländischen Gasthörer waren im Bereich Ingenieurwissenschaften zu finden, gefolgt von 49 (17,8 Prozent) im Bereich Mathematik/Naturwissenschaften und 47 (17,2 Prozent) in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Im Wintersemester 1992/93 lag der Anteil ausländischer Gasthörer noch bei 8,5 Prozent.

573 Asylsuchende kamen im Monat Februar

2017 nach Sachsen und damit 198 weniger als im Januar. Im Februar des vergangenen Jahres kamen 2.209 Asylsuchende nach Sachsen. Zuzugsstärkster Monat der letzten fünf Jahre war mit 16.862 Asylsuchenden der Monat November im Jahr 2015.

15 Prozent der Studenten

im Wintersemester 2016/2017 kamen aus dem Ausland. Der Anteil ist in den letzten Jahren stetig gestiegen – 1993 lag er bei fünf Prozent, 2007 stieg er auf neun Prozent. Im Wintersemester 2016/2017 studierten insgesamt 111.499 Studenten an sächsischen Hochschulen, darunter 16.895 aus dem Ausland. Die meisten davon kamen aus China (3.207) und Österreich (1.612). Mehr als 40 Prozent der ausländischen Studenten (7.167) waren im Bereich Ingenieurwissenschaften immatrikuliert.

40 Aufenthaltserlaubnisse

wurden für gut integrierte ausländische Jugendliche und Heranwachsende in Sachsen bis zum 31. Dezember 2016 erteilt. Das Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung trat am 1. August 2015 in Kraft.  Es regelt eine Aufenthaltserlaubnis gemäß § 25a Absatz 1 Aufenthaltsgesetz. Die 40 Erlaubnisse entsprechen 1,24 Prozent an allen bundesweit erteilten Aufenthaltserlaubnissen (3.225).

Aufgrund von nachhaltiger Integration erhielten 30 Personen in Sachsen eine Aufenthaltserlaubnis gemäß § 25b Absatz 1 Aufenthaltsgesetz - bundesweit waren es 898 Aufenthaltserlaubnisse.

684 Blaue Karten EU

wurden im Jahr 2016 in Sachsen erteilt. Anträge auf Blaue Karte EU gab es 691, von den keiner angelehnt wurde. In sieben Fällen erfolgte entweder eine Antragsrücknahme, eine Änderung der örtlichen Zuständigkeit infolge Wegzugs bzw. waren die Verfahren noch nicht abgeschlossen. Die Inhaber der Blauen Karte EU sind hauptsächlich in den Branchen Medizin, Forschung und Lehre, IT-Branche, Technologie- oder Metallbranche und als Musiker tätig. Bundesweit erteilt wurden in den ersten drei Quartalen 2016 (Januar bis September) insgesamt 13.166 Blaue Karten EU.

14.860

Asylbegehrende kamen im Jahr 2016 nach Sachsen. Die Hauptherkunftsländer waren Syrien (2.787), Afghanistan (1.977) und der Irak (1.568). Nachdem im Januar 2016 noch 3.000 und im Februar rund 2.000 Personen registriert wurden, sank die durchschnittliche Zugangszahl in den Folgemonaten auf 960. Im Jahr 2015 hat Sachsen 69.900 Asylbegehrende aufgenommen.

24.684 Asylanträge

wurden 2016 insgesamt in Sachsen gestellt. Das sind 3.633 Anträge weniger als 2015 mit 28.317 Asylanträgen. Bundesweit wurden 2016 insgesamt 745.545 Asylanträge gestellt. Im Jahr 2015 waren es 476.649 Anträge, wobei viele der 2015 eingereisten Asylsuchenden erst ab 2016 einen Asylantrag stellen konnten.

158.743 Ausländer

lebten laut Bevölkerungsfortschreibung zum 31.12.2015 in Sachsen. Das entspricht einem Anteil von 3,9 Prozent an der Gesamtbevölkerung (4.084.851). Legt man die Zahlen des Ausländerzentralregisters zugrunde, so ergibt sich bei 164.230 Ausländern in Sachsen ein Anteil von 4,0 Prozent an der Gesamtbevölkerung.

Ein Sechstel Familiennachzug

Im ersten Quartal 2016 wurden insgesamt 7.046 Aufenthaltserlaubnisse erteilt. Darunter waren 1.169, die dem „Aufenthalt aus familiären Gründen“ zuzuordnen sind. Im 2. Quartal wurden 7.371 Aufenthaltserlaubnisse (darunter 1.202 aus familiären Gründen) erteilt. Für das gesamte erste Halbjahr liegen die Zahlen demnach bei 14.417 Aufenthaltserlaubnissen, darunter 2.371 aus familiären Gründen. Im Jahr 2015 wurden insgesamt 17.400 Aufenthaltserlaubnisse in Sachsen erteilt. Darunter waren 4.184 aus familiären Gründen, was 24 Prozent entspricht. Die Angaben basieren auf Meldungen der Ausländerbehörden in Sachsen.

3.717 Schüler

lernten im Schuljahr 2015/16 Deutsch als Zweitsprache in Vorbereitungsklassen und –gruppen für Migranten. Das waren 1.697 mehr als im Vorjahr (2.020 Schüler). Es entspricht einem Anstieg von 84 Prozent. Im Schuljahr 2015/16 wurden insgesamt 16 Sprachen und somit fünf mehr als im Schuljahr 2006/07 an den allgemeinbildenden Schulen unterrichtet. An den berufsbildenden Schulen wurden im Schuljahr 2015/16 zehn Fremdsprachen angeboten.

3.368 unbegleitete minderjährige

Ausländer (UMA) wurden im Zeitraum 1. November 2015 bis 31. Juli 2016 von sächsischen Jugendämtern in Obhut genommen bzw. erhielten Hilfen gewährt. Diese Zahl schließt auch junge Volljährige ein, die zunächst als UMA aufgenommen wurden und denen über die Vollendung des 18. Lebensjahres hinaus Hilfe nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz gewährt wurde bzw. wird. Zudem schließt sie Fälle ein, in denen die Inobhutnahme bzw. Hilfegewährung inzwischen beendet wurde. Die meisten UMA kamen aus Afghanistan (1.630), Syrien (744) und Somalia (199).

26 Prozent haben Abitur

313 der insgesamt 1.204 Schulentlassenen mit Migrationshintergrund und damit jeder vierte erwarb im Prüfungsjahr 2015 die Allgemeine Hochschulreife. Das waren 54 bzw. fast 21 Prozent mehr Absolventen als 2010. Von den Schulentlassenen ohne Migrationshintergrund erwarben 32,7 Prozent die Allgemeine Hochschulreife im Prüfungsjahr 2015.

11 der 73

erfolgreich abgeschlossenen Habilitationen in Sachsen im Jahr 2015 wurden von ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorgelegt. Das entspricht einem Ausländeranteil von 15,1 Prozent.

Bundesweit liegt der Ausländeranteil bei den Habilitationen bei etwa zehn Prozent – 159 von insgesamt 1.627 Habilitationen wurden erfolgreich durch ausländische Wissenschaftler beendet.

 

1.225 Ausländer

wurden im Jahr 2015 eingebürgert und erhielten damit die deutsche Staatsangehörigkeit. Das Durchschnittsalter der Eingebürgerten 2015 lag bei 32,9 Jahren. Zum Vergleich: Das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Sachsen am 31.12.2014 lag insgesamt bei 46,7 Jahren. Deutsche waren im Durchschnitt 47,1 Jahre alt; das Durchschnittsalter von Ausländern in Sachsen lag bei 34,1 Jahren.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

3,4 Prozent

betrug der Ausländeranteil in Sachsen zum 30. September 2015. Zu diesem Zeitpunkt lebten insgesamt 4.065.830 Menschen in Sachsen, darunter 139.020 Ausländer

150 Menschen

mit kamerunischer Staatsangehörigkeit lebten zum 31.12.2015 in Sachsen. Das entspricht einem Anteil von 0,09 Prozent der 164.230 in Sachsen lebenden Ausländer.

Quelle: Ausländerzentralregister

560 Blaue Karten EU

wurden im Jahr 2015 in Sachsen beantragt und erteilt. Die Inhaber einer Blauen Karte EU sind hauptsächlich als wissenschaftliche Mitarbeiter an der TU Chemnitz, an der TU Dresden oder hiesigen Forschungsinstituten, und an der TU Bergakademie Freiberg sowie als Ingenieure, Techniker, Softwareentwickler, Künstler und insbesondere auch als Ärzte in verschiedenen Kliniken tätig. Die Blaue Karte EU ist ein Instrument, um hochqualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten für den europäischen Arbeitsmarkt zu gewinnen.

Bundesweit wurden in den ersten drei Quartalen 2015 (Januar bis September) insgesamt 11.171 Blaue Karten EU erteilt.

193 ausländische Gasthörer

schrieben sich im Wintersemester 2015/16 an Sachsens Hochschulen ein. Die meisten ausländischen Gasthörer (je 19) kamen aus China und Syrien. Aus Brasilien kamen 17 Gasthörer. Die sächsischen Hochschulen meldeten insgesamt 1.392 Gasthörer, der Anteil ausländischer Gasthörer liegt demnach bei 13,9 Prozent. Im Wintersemester 1992/93 lag der Anteil noch bei 8,5 Prozent. Bei den Fächergruppen ergibt sich folgende Rangfolge: Mathematik/Naturwissenschaften (47), Ingenieurwissenschaften (46) und an dritter Stelle Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 45 Gasthörern.

6.107 Asylbegehrende

kamen im Zeitraum 1. Januar bis 31. März 2016 nach Sachsen. Die meisten stammen aus Syrien (1.837), Afghanistan (1.243) und dem Irak (916). Die monatlichen Zugänge von Asylbegehrenden im ersten Quartal 2016 sind rückläufig: kamen im Januar noch 3.041, so waren es im März noch 857 Asylbegehrende.

16.611 Studenten

von insgesamt 113.281 und damit jeder siebte Student in Sachsen kommt aus dem Ausland. Das entspricht einem Anteil von 14,7 Prozent an allen Studenten. Im Jahr zuvor lag der Anteil noch bei 13,7 Prozent. Die meisten ausländischen Studenten kommen aus China (2.885) und Österreich (1.708).

2.421 ausländische Ärzte

aus 92 Nationen waren zum 31.12.2015 insgesamt bei der Sächsischen Landesärztekammer gemeldet. Im Vorjahr waren es noch 2.167 ausländische Ärzte. Die meisten ausländischen Ärzte stammen aus der Tschechischen Republik (370). Die Anzahl der syrischen Ärzte hat sich in den letzten zwei Jahren von 52 auf 169 verdreifacht.

61.000

Ausländerinnen und Ausländer sind einer Schnellschätzung zufolge 2015 nach Sachsen zugewandert. Im gleichen Zeitraum sind etwa 19.000 ausländische Personen abgewandert, woraus sich ein Wanderungsplus von 42.000 Menschen ergibt.

1.859 unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA)

befanden sich zum 23.Dezember 2015 in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit in Sachsen. Seit dem 1. November 2015 werden - aufgrund der Änderungen des SGB VIII - nach Deutschland einreisende unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA) nur noch vorläufig von den Jugendämtern in Obhut genommen, in deren Zuständigkeitsbereich sie sich tatsächlich aufhalten. Danach erfolgt eine Verteilung auf die Bundesländer anhand des Königsteiner Schlüssels. Landesintern sollen die UMA auf der Basis des vom Statistischen Landesamt zum 30. Juni des Vorjahres veröffentlichten Bevölkerungsstandes verteilt werden.

55.111 ausländische Frauen und Mädchen

lebten zum 30. Juni 2015 in Sachsen. Gemessen an der weiblichen Gesamtbevölkerung beträgt der Anteil ausländischer Frauen und Mädchen 2,7 Prozent. Der Frauenanteil an allen Ausländern in Sachsen liegt bei 43 Prozent. Bei der Gesamtbevölkerung überwiegt mit insgesamt 2.064 759 Personen und damit knapp 51 Prozent der Frauenanteil in Sachsen.

 

164.230

Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit lebten zum 31.12.2015 in Sachsen. Davon kamen 62 Personen aus Sri Lanka, dies entspricht einem Anteil von 0,04 Prozent. Quelle: Ausländerzentralregister

28.317 Asylanträge

wurden im Jahr 2015 in Sachsen gestellt. Mit 8.940 Anträgen (fast einem Drittel) machten syrische Staatsangehörige die größte Gruppe der Antragsteller aus. Auch 2014 war Syrien das Hauptherkunftsland der Asylantragsteller mit 1.306 von insgesamt 6.930 Erst- und Folgeanträgen. Quelle: BAMF

 

Jeder 23. Ausländer ist 65 Jahre alt

oder älter. Das entspricht 4,3 Prozent der 2014 in Sachsen lebenden Ausländer. Im Vergleich: Bei den Deutschen ist bereits jeder vierte 65 oder älter  in Sachsen, das entspricht 25,5 Prozent. Bei den jüngeren Gruppen ist jeder vierte oder 27,1 Prozent der 2014 in Sachsen lebenden Ausländer zwischen 25 und 35 Jahre alt. Vergleichsweise ist etwa jeder achte Deutsche oder 12,6 Prozent der Deutschen zwischen 25 und 35 Jahre alt.

1001 Ehen

der 17.883 im vergangenen Jahr in Sachsen geschlossenen Ehen wurden zwischen Deutschen und Ausländern geschlossen. 379 deutsche Frauen heirateten einen Mann aus dem Ausland und 622 deutsche Männer eine ausländische Frau. Bei 63 Eheschließungen 2014 sind beide Ehepartner Ausländer. Zwischen oder mit Ausländern kamen demzufolge 5,9 Prozent aller 2014 in Sachsen vorgenommenen Eheschließungen zustande.

Quelle: Statistisches Landesamt (Anfrage)

405 Blue Cards EU

wurden 2014 in Sachsen erteilt. Damit erhalten hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Nicht-EU-Ausland einen Aufenthaltstitel zum Zweck der Beschäftigung. Voraussetzung für die Blue Card sind eine akademische Qualifikation und ein definiertes Mindesteinkommen. Die Blue-Card haben in Sachsen Ingenieure, Techniker und Entwickler im Bereich der Forschung und Entwicklung und insbesondere auch als Ärzte in verschiedenen Kliniken. Bundesweit wurden 2014 insgesamt 11.848 Blue-Cards EU erteilt.

 

826.181 ausländische Gäste

übernachteten im Jahr 2014 in Beherbergungsstätten (inklusive Camping) in Sachsen. Davon kamen 76 Prozent aus europäischen Ländern, 11 Prozent aus asiatischen Ländern, 10,5 Prozent aus Ländern Amerikas, 1,3 Prozent aus Australien, Neuseeland und Ozeanien und 0,6 Prozent aus Ländern Afrikas. Zu 0,6 Prozent liegen keine Angaben über den Herkunftskontinent vor. Im Vergleich zum Vorjahr mit 804.821 ausländischen Gästen bedeutet das ein Plus von 2,7 Prozent.

22.952 der 346.113 Schüler

an allgemeinbildenden Schulen und Schulen des zweiten Bildungsweges im Schuljahr 2014/15 in Sachsen haben einen Migrationshintergrund. Davon stammen 19.148 aus Ländern Europas, 3.054 aus Ländern Asiens, 365 aus afrikanischen und 339 aus amerikanischen Ländern.
Schüler mit Migrationshintergrund sind jene, die zwei- oder mehrsprachig aufwachsen und die selbst oder deren Eltern (bzw. ein Elternteil) oder Großeltern nach Deutschland zugewandert sind, ungeachtet ihrer gegenwärtigen Staatsangehörigkeit und ungeachtet des Aufenthaltsstatus. Eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht. 

90 von 1.196 Deutschlandstipendien

wurden in Sachsen im Jahr 2014  an ausländische Studierende vergeben. Mit diesem Stipendium werden begabte und leistungsstarke Studierende gefördert. Bundesweit erhielten 22.500 Studierende diese Förderung, darunter 1.679 ausländische Studierende. 

3752 Unternehmen

von insgesamt 23.530 Einzelunternehmen wurden 2014 durch ausländische Staatsangehörige angemeldet. Das entspricht 15,9 Prozent.

11.786 Personen

wurden im Jahr 2014 als Asylsuchende in Sachsen aufgenommen; im Vorjahr waren es 6.398 Personen. Nach dem Königsteiner Schlüssel nimmt Sachsen etwa 5 Prozent der Asylsuchenden der Bundesrepublik auf. 

1.093 Ausländer

wurden im Jahr 2014 in Sachsen eingebürgert und erhielten damit die deutsche Staatsangehörigkeit.

Jedes 15. Kind,

das zum 1. März 2014 eine Kinderkrippe, einen Kindergarten oder den Schulhort in Sachsen besuchte, hatte mindestens ein Elternteil mit ausländischer Herkunft. Bei 18.534 von insgesamt 281.633 Kindern entspricht das einem Anteil von 6,6 Prozent.

13 Prozent beträgt der Anteil

ausländischer Ärzte in Bezug auf die Gesamtzahl der berufstätigen Mediziner in Sachsen zum 31.12.2014. 

Jeder 83. Bewohner

im Landkreis Bautzen ist Ausländer. Bei 3.721 von insgesamt 307.161 Bewohnern des Landkreises macht das einen Anteil von 1,2 Prozent aus. Der Landkreis Bautzen hatte damit zum 30. September 2014 den geringsten Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung in den Landkreisen und kreisfreien Städten in Sachsen.