Newsletter Nr. 7 vom 31.07.2019

Ab sofort um den Sächsischen Integrationspreis 2019 bewerben

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Bis zum 30. September läuft die Bewerbungsphase für den Sächsischen Integrationspreis 2019. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, und der Sächsische Ausländerbeauftragte, Staatsminister a.D. Geert Mackenroth, loben den Preis zum zehnten Mal aus. Gemeinsam wollen Sie Initiativen, Unternehmen und Vereine würdigen und auszeichnen, die sich in Sachsen im besonderen Maß für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund engagieren. Mit dem Wettbewerb wollen sie Engagement sichtbar machen. „Er ist uns auch wichtig, weil wir mit ihm das Bemühen um den gesellschaftlichen Zusammenhalt verbinden und dokumentieren. Das Engagement vieler Menschen, gleich ob sie schon länger hier leben oder erst seit einigen Jahren oder Monaten hier sind, sorgt dafür, dass sich der Wunsch nach einem toleranten und solidarischen Miteinander in Sachsen erfüllt“, erklären die beiden Stifter des Preises.

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In einer Festveranstaltung im Plenarsaal des Sächsischen Landtages werden am 29. November die Preise verliehen. Drei Preisträger erhalten je 3.000 Euro. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hat Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler übernommen.

Initiativen können sich selbst bewerben oder von anderen vorgeschlagen werden. In der Jury werden neben den beiden Stiftern auch die Marwa El-Sherbini-Stipendiatin und Vertreter der drei Preisträger des Wettbewerbes 2018 entscheiden. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und zur Preisverleihung unter
www.saechsischer-integrationspreis.de

Ausschreibung Kinderschutzpreis „Sterntaler“ bis Mitte August 2019 verlängert

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Die ersten Einsendungen zum Kinderschutzpreis Sterntaler sind eingegangen und erfasst. Die Ausschreibungsfrist zum Sterntalerpreis 2019 wurde bis zum 14.08.2019 verlängert. Der Preis wird seit 2015 für besonderes Engagement für Flüchtlingskinder vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung mit der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch, dem Vorstand des Kinderschutzbundes Sachsen und dem Sächsischen Ausländerbeauftragten ist am 20. September 2019 im Sächsischen Landtag.

Die komplette Ausschreibung finden Sie auf unserer Sterntalerseite: https://sab.landtag.sachsen.de/de/aktuelles-presse/veranstaltungen/20999.cshtml

Fotowettbewerb „Das ist Heimat“ für Migranten angelaufen

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Der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth MdL hat am 15. Juli den Fotowettbewerb „Das ist Heimat“ für Menschen mit Migrationshintergrund gestartet. Gesucht werden bis Ende August die besten Bilder zum Thema Heimat: Sie werden prämiert, im Interkulturellen Taschenkalender 2020 abgedruckt und im Internet präsentiert.

Der Ausländerbeauftragte fragt die in Sachsen lebenden Menschen mit Migrationshintergrund: Wo ist Ihre Heimat, wie sieht Ihre Heimat aus? Ist es ein Familienbild, ein Garten oder eine Burg, die über Ihrem früheren oder dem jetzigen Wohnort thront? Verbinden Sie mit Heimat ein bestimmtes Essen oder eher Geborgenheit und Zukunft in einem neuen Umfeld? Sind es ein Ortsschild, ein Reisepass oder die eigene Schule?

„Wir wollen uns dem Phänomen Heimat aus verschiedenen Blickwinkeln nähern und zeigen, dass jeder Mensch etwas anderes mit diesem Begriff verbindet, verbinden kann und verbinden darf, dass mit der unterschiedlichen Schwerpunktsetzung aber keinerlei Wertung oder gar eine Abstufung verbunden sind. Heimat verbindet und gibt Zuversicht.“ so Mackenroth.

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Der Interkulturelle Taschenkalender erscheint seit 2017. In den Vorjahren wurde er mit künstlerischen Arbeiten von Asylbewerbern und internationalen Rezepten von sächsischen Vereinen illustriert. Der Kalender enthält Fakten, Daten und Begriffserklärungen zur Migration, alle sächsischen Feiertage, Schulferien und eine Auswahl wichtiger nationaler und internationaler Fest- und Gedenktage. In der Legende werden nationale und internationale Feste erklärt und Fachbegriffe der Migration im Glossar erläutert.

An dem Wettbewerb teilnehmen können Menschen mit Migrationshintergrund, die im Freistaat Sachsen leben. Die Sieger werden von einer Jury des Sächsischen Ausländerbeauftragten und einer Werbeagentur ausgewählt. Die dann prämierten Bilder werden dem Taschenkalender 2020 ein ganz besonderes Gesicht geben.

Einsendeschluss ist der 31. August 2019. Zu gewinnen gibt es wertvolle Sachpreise.

Einsendungen und Informationen zum Wettbewerb unter
www.das-ist-heimat.de

Antrags-, Entscheidungs- und Bestandsstatistik in Sachsen für das erste Halbjahr 2019 und Juni 2019

Asylzahlen im ersten Halbjahr 2019

Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2019 erfasste das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) einen Zugang von 3.883 Asylanträgen in Sachsen. Unter ihnen befanden sich 3.287 Erst- und 596 Folgeanträge.

Von den insgesamt 5.214 entschiedenen Anträgen erhielten 89 Personen eine Anerkennung als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes. Der Status als Flüchtling nach der Genfer Konvention wurde 806 Personen gewährt. Den subsidiären Schutz nach § 4 des Asylgesetzes erteilte das BAMF an 326 Personen.

Darüber hinaus hat das Bundesamt bei 135 Personen Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.

Abgelehnt wurden die Anträge von 2.120 Personen. Anderweitig erledigt (z.B. durch Entscheidungen im Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 1.738 Personen.

Die Hauptherkunftsländer in Sachsen waren Syrien, Georgien, Venezuela, Russische Föderation, Irak und Pakistan. Es folgten Türkei, Nigeria, Iran und Libanon.

Aktuelle Asylanträge und Entscheidungen in Sachsen - Juni 2019

Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge verzeichnete Sachsen im Monat Juni 475 neu gestellte Asylanträge. Darunter waren 403 Erstanträge und 72 Folgeanträge.

Die Zahl der entschiedenen Anträge lag bei 645. 121 Personen wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention zuerkannt. Des Weiteren erhielten zwei Personen die Anerkennung als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes sowie 10 Personen die Feststellung eines Abschiebungsverbots nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes.

65 Personen ist subsidiärer Schutz nach § 4 des Asylgesetzes gewährt worden.

Abgelehnt wurden die Anträge von 232 Personen. Sonstige Verfahrenserledigungen gab es bei 215 Personen.

Landesdirektion Sachsen – bisher 2000 Flüchtlinge im Ankerzentrum Dresden

Bis Ende Juni wurden im Ankerzentrum Dresden 2026 Menschen registriert. Das teilte die Landesdirektion auf Anfrage der Deutschen Presseagentur mit. Das Zentrum wurde im Herbst 2018 eröffnet. Dem Innenministerium zufolge kamen diese Personen aus Georgien, Tunesien, Libyen, Russland, dem Irak, dem Libanon, der Türkei, Vietnam, Iran oder Syrien. Aktuell sind 632 Asylsuchende dort untergebracht. Die durchschnittliche Verfahrensdauer für Erstanträge auf Asyl liege aktuell bei zweieinhalb Monaten.

Der Begriff „Anker“ steht für Ankunft, Entscheidung und Rückführung und beherbergt das BAMF sowie für Asyl zuständige Landesbehörden. Aus Sicht des Innenministeriums habe sich das Pilotprojekt Anker in Dresden bewährt. Positiv falle dabei nicht nur die enge Verzahnung der Behörden auf, sondern insbesondere auch die erreichte gute Qualität in der Verfahrensbearbeitung.

Köpping und Mackenroth setzen sich für Fahrtkostenübernahme ein

Für Flüchtlinge scheitert die Teilnahme an Kursen oft an den für sie hohen Fahrtkosten des ÖPNV. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping ist sich nach einer Unterredung mit dem Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth einig und hat beim Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr angeregt, die Flüchtlinge in den Kreis der Begünstigten von Schüler- bzw. Azubi-Ticket aufzunehmen.

Sachsenweites Projekt soll internationale Absolventen an Sachsens Wirtschaft binden

Das „Step In“-Programm bringt Studenten und Forscher, vor allem auch international Studierende, nach ihrem Abschluss nachhaltig mit der lokalen Wirtschaft zusammen. Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr unterstützt das Projekt den Übergang von Absolventen in den Arbeitsmarkt. Dabei sollen die Chancen und Karrieremöglichkeiten im Freistaat bekannter gemacht werden. Rund 2,3 Millionen Euro stehen den kleinen und mittleren Unternehmen dafür in den nächsten zwei Jahren zur Verfügung. Die Zukunft, so heißt es im Programm, werde immer mehr in einer internationaleren und global vernetzten Gesellschaft gestaltet.

Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-planen-ihre-mitarbeiter-oder-sich-selbst-weiterzubilden/fachkr%C3%A4fterichtlinie-teil-b-ziffer-ii-sachsenweite-projekte-%E2%80%9Estep-in%E2%80%9C.jsp#tab_program_examples

Sachsens Familienunternehmer hoffen auf mehr Zuwanderung

Die Familienunternehmer in Sachsen fordern mehr Zuwachs von Fachkräften aus dem Ausland. Der Landesvorsitzende Christian Haase sagte: „Sachsen ist auf Zuwanderung angewiesen.“ Der Blick auf den sich immer stärker abzeichnenden Fachkräftemangel zeige, dass die Landesregierung viel mehr für Arbeitskräfte aus dem osteuropäischen EU-Ausland werben müsse. Dazu sollten die im Ausland erworbenen Qualifikationen schneller anerkannt werden. Jeder fünfte Arbeitnehmer in Sachsen ist über 55 Jahre alt und 20 000 Beschäftigte erhielten 2018 die Rente mit 63 Jahren. Infolgedessen werde sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren erheblich verschlimmern. Umso wichtiger sei es, gerade die Schüler schon frühzeitig über das Thema Ausbildung zu unterrichten. Laut Agentur für Arbeit gibt es in diesem Jahr noch 9600 unbesetzte Ausbildungsstellen.

Zum Landesverband Sachsen - ausführliche Pressemitteilung
https://www.familienunternehmer.eu/lb-sachsen/presse/pressemitteilungen/detail/article/die-familienunternehmer-in-sachsen-fuerchten-fehlenden-ausbildungsnachwuchs.html

Tagung in der Landesärztekammer zur Hilfe für Menschen mit Migrationshintergrund

Am 6. September um 16 Uhr werden die Landesärztekammer, die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie und der Sächsische Flüchtlingsrat in den Räumen der Ärztekammer auf der Schützenhöhe 16 ihren gemeinsamen Fachtag „Hilfe ohne Wenn und Aber! Psychosoziale, medizinische und rechtliche Betreuung von Geflüchteten und Migrant*innen" veranstalten. Angeboten werden folgende Workshops:

Workshop 1 - Flüchtlingssozialarbeit und Härtefallkommission
Wunna Fuhrmann, Albrecht von der Lieth und Helmut Krause

Workshop 2 - Rechtliche Betreuung und Beratung
Elena Bogdanzaliew und Mitarbeiterinnen der Refugee Law Clinic

Workshop 3 - Möglichkeiten und Grenzen der Psycho- und Traumatherapie
Dr. med. univ. Julia Schellong und Kolleginnen

Workshop 4 - Psychosoziales Zentrum
Dipl.Psych. Katja Eisenkolb und Kolleginnen

Workshop 5 - Arbeit in der Flüchtlingsambulanz
Dr. Ute Merkel und Kolleginnen

Das gesamte Programm steht im Veranstaltungsfaltblatt unter
https://www.dgsp-ev.de/fileadmin/user_files/dgsp/pdfs/VA_Flyer/2019/DGSP_Flyer_Fachtag_2019_Hilfe-ohne-wenn-und-aber_web.pdf

Anmeldungen bis zum 20. August unter Angabe des gewünschten Workshops an
E-Mail info@dgsp-ev.de

AWO-Sachsen bietet Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“

Bereits seit vier Jahren bietet der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Sachsen e.V. das Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“ an. Das Ziel besteht darin, Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund sowie Benachteiligte in ihrem Alltag zu begleiten und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Dabei helfen die Freiwilligen unter anderem bei Behördengängen, beim Erlernen der deutschen Sprache oder sie besuchen gemeinsam eine Veranstaltung. Über dieses Programm können Aufwandspauschalen von 75,00 Euro z. B. für Patenschaften, Kosten für Veranstaltungen und Gruppenangebote inklusive Honoraren für Referenten abgerechnet werden.

Weitere Informationen unter
www.awo-sachsen.de/Patenschaften

Ausschreibung um das Marwa El-Sherbini-Stipendium bis zum 31. August 2019

Der Freistaat Sachsen (Sächsische Staatsregierung) und die Landeshauptstadt Dresden loben zum 1. Oktober 2019 zum dritten Mal ein gemeinsames Stipendium zum Gedenken an Marwa El-Sherbini aus. Sie setzen damit ein Zeichen für Weltoffenheit, Toleranz und gesellschaftliche Vielfalt.

Ziel dieses Stipendienprogramms ist die Förderung von zukünftigen Führungs- und Fachkräften, welche gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, politisch engagiert bzw. interessiert sind und sich für Freiheit, Demokratie sowie die Grund- und Menschenrechte aktiv einsetzen.

Gefördert wird für die Dauer von bis zu zwei Jahren in Höhe von 750 Euro monatlich, beginnend ab Wintersemester 2019/2020. Wichtige Kriterien für die Auswahl sind:

hervorragende Leistungen in Schule und Studium,

interkulturelle Kompetenz, gesellschaftliches Engagement und politisches Interesse,

hohes bürgerschaftliches Engagement sowie

Kreativität, Selbst-/Reflexivität, Zielorientierung

Eine ausführliche Beschreibung des Stipendiums und die Antragsunterlagen unter
https://www.dresden-concept.de/de/home/news-detailseite/article/jetzt-bewerben-fuer-das-marwa-el-sherbini-stipendium.html

DRK Dresden verändert Servicezeiten

Die offenen Sprechzeiten der Migrationsberatung (MBE) des DRK Dresden sind ab dem 22.07.19 wie folgt:

Dienstag:09.00 – 11.00 Uhr sowie 13.00 – 15.00 Uhr
Donnerstag:13.00 – 15.00 Uhr
und nach Vereinbarung

MBE – Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Dresden e. V.
Schandauer Straße 43
01277 Dresden

Halbjahreszahlen zur Antrags-, Entscheidungs- und Bestandsstatistik in der Bundesrepublik

Im ersten Halbjahr 2019 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 84.866 förmliche Asylanträge gestellt. Davon waren 72.953 Asylerstanträge und 11.913 Folgeanträge. Das sind 9,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum mit insgesamt 93.316 Anträgen.

Die Anträge im Juni bestehen aus 8.288 Erstanträgen und 1.403 Folgeanträgen. Das waren 24,8 Prozent weniger als im Vormonat und 26,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat Juni 2018.

Entscheidungen des BAMF

Das Bundesamt entschied im 1. Halbjahr 2019 über die Anträge von 102.489 Personen. Zum Vergleich: Im 1. Halbjahr 2018 wurde über 125.190 Anträge entschieden.

24.497 Personen (23,9 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 1.185 Personen (1,2 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes anerkannt wurden, sowie 23.312 Personen (22,7 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylgesetzes i. V. m. § 60 Absatz 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten.

9.254 Personen (9,0 Prozent) ist nach § 4 des Asylgesetzes subsidiärer Schutz im Sinne der Richtlinie 2011/95/EU gewährt worden. Darüber hinaus hat das BAMF bei 3.490 Personen (3,4 Prozent) Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.

Abgelehnt wurden die Anträge von 31.421 Personen (30,7 Prozent). Anderweitig erledigt (z. B durch Entscheidungen im Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden Anträge von 33.827 Personen (33,0 Prozent).

Die Zahl der noch nicht entschiedenen Anträge lag Ende Juni 2019 bei 52.457 (zum 31. Mai 2019: 53.434; zum 30. Juni 2018: 52.514).

Herkunftsländer

Hauptstaatsangehörigkeiten im Zeitraum Januar bis Juni 2019 waren Syrien (20.566), Irak (7.628), Nigeria (7.050), Afghanistan (5.247) und die Türkei (4.969). Daran schließen sich der Iran, die Russische Föderation, Georgien und Somalia.

Ausführliche Angaben – auch zum Zeitraum Januar bis Juni 2019 – finden Sie unter www.bmi.bund.de