Newsletter Nr. 3 vom 08.03.2021

Vereinssprechzeit des Sächsischen Ausländerbeauftragten geht online

Mit der Online-Vereinssprechzeit haben alle Vereine und Bündnisse des Freistaates weiterhin die Möglichkeit zu vertraulichen Gesprächen mit Geert Mackenroth. Damit wird ein Austausch über Herausforderungen, strukturelle Defizite aus der Praxis und Lösungsansätze aus der Politik ermöglicht. Aus haushaltsrechtlichen Gründen kann der Ausländerbeauftragte die Vereine nicht finanziell unterstützen. Er setzt sich jedoch beratend und vermittelnd für die Initiativen in den Bereichen Migration und Integration ein. Derzeit werden die Sprechzeiten nach telefonischer Terminabstimmung online organisiert.
Anmeldeinformationen:
https://sab.landtag.sachsen.de/de/der-saechsische-landesbeauftragte/vereinssprechzeit.cshtml

Fight the hate - Hasskommentare über sächsische Onlinewache anzeigen

Sachsen hat nun ein Bürger-Portal zur Bekämpfung von Hass im Internet. Dort können Bürgerinnen und Bürger strafbare Hasskommentare direkt und einfach über die Onlinewache der Polizei Sachsen anzeigen. Mit Hass im Netz werden die Grenzen der freien Meinungsäußerung überschritten und Rechte anderer verletzt – beispielsweise durch Beleidigung, üble Nachrede, Bedrohung, Diskriminierung, Volksverhetzung oder extremistische Parolen und unverhohlene Aufrufe zu politisch motivierten Straf- und Gewalttaten.

In dem Portal auf www.polizei.sachsen.de findet sich dafür der Auswahlpunkt

„Ich möchte einen Hasskommentar im Internet anzeigen“.

Für die effiziente Strafverfolgung ist im Landeskriminalamt Sachsen eine Zentrale Meldestelle für Hasskriminalität im Internet (ZMI) eingerichtet worden. Die ZMI nimmt die Anzeigen zentral entgegen und veranlasst notwendige Erstmaßnahmen, zum Beispiel die Ermittlung der IP-Adresse.

Erweist sich ein Sachverhalt als ermittlungswürdig und ermittlungsfähig, erfolgt die weitere Bearbeitung durch eine Polizeidirektion beziehungsweise das Landeskriminalamt in Abhängigkeit von der Schwere der Straftat. Darüber hinaus gibt die ZMI Hinweise zu weiteren Beratungs- und Hilfsangeboten im Zusammenhang mit Hass im Netz, um Betroffene zu unterstützen.

Direkt zur Seite der Onlinewache https://www.polizei.sachsen.de/onlinewache/meldunghasskriminalitaet.aspx

Input gefragt: Fachkonferenz Zuwanderung und Arbeitsmarktintegration am 7. und 8. Oktober 2021

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Im Rahmen des Programms „Arbeitsmarktmentoren Sachsen“ lädt das Wirtschaftsministerium zu einer interdisziplinären Fachkonferenz im Oktober ein. Das Ministerium ermuntert alle Interessierten zur Meldung von Diskussionsbeiträgen. Ausdrücklich verweisen die Organisatoren darauf, dass es sich um eine interdisziplinäre Konferenz handelt. Einreichungen aus der quantitativen Sozialforschung sind genauso willkommen wie aus der kritischen Migrationsforschung. Gleichzeitig sind Beiträge von Praktikern oder aus der öffentlichen Verwaltung erwünscht.

Mögliche Themen für Vorträge sind:

Welche Maßnahmen haben Bund, Länder und Kommunen eingeleitet, um Zugewanderten den Einstieg in Ausbildung und Arbeit zu erleichtern?

Wie wurden diese Maßnahmen vor Ort umgesetzt? Wie kann dafür gesorgt werden, dass mehr zugewanderte Frauen im Arbeitsmarkt aktiv werden?

Wie kann mit rassistischer Diskriminierung am Arbeitsplatz umgegangen werden?

Welche Rolle spielt erfolgreiche Arbeitsmarktintegration bei der Bekämpfung rassistischer Einstellungen?

Werden Zugewanderte durch den politischen Fokus auf die Arbeitsmarktintegration auf ihre ökonomische Verwertbarkeit, ihren Marktwert reduziert?

https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/smwa/beteiligung/themen/1022759

Förderung für Schüler mit Migrationsgeschichte – Bewerbungsfrist: 15. März 2021

Die START-Stiftung gGmbH vergibt Stipendien an hochengagierte Schüler und Schülerinnen mit Migrationserfahrung. Das Stipendium umfasst ideelle und materielle Förderung. Dazu gehören ein dreijähriges Bildungs- und Engagementprogramm, Angebote zur Stärkung von Kommunikation, ein Netzwerk aus etwa 3000 Jugendlichen und ehemaligen Stipendiatinnen und 1.000 € pro Schuljahr sowie ein Laptop.

Voraussetzung für die Aufnahme in das Programm ist eine eigene Migrationserfahrung oder die eines Elternteils. Zudem müssen die Bewerberinnen und Bewerber mit Beginn des Schuljahres 2021/22 mindestens die 9. Klasse besuchen und noch drei Jahre auf einer weiterführenden oder berufsbildenden Schule vor sich haben. Bei der Auswahl entscheiden nicht die Noten oder der angestrebte Schulabschluss. Geachtet wird auf die Persönlichkeit, Werte und gesellschaftliches Engagement.

Bewerbungen können bis zum 15. März 2021 eingereicht werden unter
www.start-bewerbung.de

Informationen und den Zugang zu Onlineinformationsveranstaltungen gibt es unter www.start-stiftung.de

Hauptansprechpartner und Landeskoordinator der START-Stiftung in Sachsen ist

Andrés Castillo
E-Mail: andres.castillo@start-stiftung.de
Telefon 0176 4572 6516

Leipzig wählt Migrantenbeirat mit neuem Verfahren

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Vom 22. bis 29. März 2021 wird in Leipzig der Migrantenbeirat für die inzwischen begonnene VII. Wahlperiode (2019 bis 2024) des Leipziger Stadtrates gewählt. Der Migrantenbeirat berät die Stadtverwaltung und den Stadtrat in migrations- und integrationspolitischen Fragen. Mit seinen Anträgen an den Stadtrat bewirkte er in den letzten Jahren wichtige Verbesserungen in der Stadt.

Das Referat für Migration und Integration wünscht sich viele Bewerberinnen und Bewerber für die Mitgliedschaft im Beirat und ruft dazu auf, dass viele Wahlberechtigte ihre Stimme abgeben und sich so an der Gestaltung des Migrantenbeirates beteiligen. Die Stimmabgabe erfolgt online unter: www.leipzig.de/migrantenbeirat

Die Wahl des künftigen Migrantenbeirates läuft nach einem für Leipzig neuen Verfahren - dem Drei-Säulen-Modell - ab: 1. Säule: Online-Wahl vom 22. bis 29. März 2021 von zehn Personen aus einem Pool von Kandidatinnen und Kandidaten, die sich bis zum 11. März beworben haben. Kandidieren dürfen Ausländerinnen und Ausländer, wählen dürfen diese ebenso wie Eingebürgerte und Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler. 2. Säule: Auswahl weiterer sechs Mitglieder durch den Stadtrat über ein Bewerberverfahren. Die Bewerbungsfrist ist ebenfalls der 11. März. Voraussetzung sind 5 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten für die Migrantenbeiratswahl. Für diese Säule können sich auch Deutsche mit Migrationshintergrund bewerben. 3. Säule: Die sechs Stadtratsfraktionen der Ratsversammlung benennen je eine Person in den Migrantenbeirat. Weitere Informationen zur Wahl des Migrantenbeirates gibt es auf www.leipzig.de/migrantenbeirat

Studienangebot für Menschen mit Fluchtgeschichte an der HGB Leipzig

Seit 2016 bietet die Hochschule für Grafik und Buchkunst / Academy of Fine Arts Leipzig (HGB) mit der Akademie für transkulturellen Austausch (AtA) das bundesweit erste Studienangebot für Menschen mit Fluchtgeschichte im Bereich Bildende Kunst und Grafik-Design an, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer regulär immatrikuliert sind. Das Programmstudium der AtA umfasst vier Semester (zwei Jahre) und bietet Menschen mit Fluchtgeschichte die Möglichkeit, sich auf ein reguläres Studium in einem der vier Diplomstudiengänge an der HGB Leipzig vorzubereiten. Dazu gehören Buchkunst/Grafikdesign, Fotografie, Malerei/Grafik oder Medienkunst. Die im Programm erbrachten Studienleistungen können auf ein späteres Studium an der HGB Leipzig angerechnet werden. Wichtiger Teil des Programm-Studiums sind die im Haus angebotenen Sprachkurse auf den Niveaustufen B1 - C1.

Das Bewerbungsverfahren für das WS 2021/22 hat begonnen. Bewerbungen können vom 01. März bis 16. April 2021 eingereicht werden. Die Ausschreibungsinformationen stehen in folgenden Sprachen bereit:

Arabisch/ العربية ; Deutsch; Englisch; Farsi/فارسى; Französisch/Français; Portugiesisch/Português; Russisch/русский; Spanisch/Español; Tigrinya/ ትግርኛ; Türkisch/Türkçe

Weitere Informationen unter
https://www.hgb-leipzig.de/lehre/ata-akademiefuertranskulturellenaustausch/

Für Hilfestellung bei der Einreichung der benötigten Nachweise stehen die Sozialberaterinnen Jana Kuppardt und Yamen Khamis zur Verfügung:
E-Mail atasupport@hgb-leipzig.de

SVR: Neue Fakten zur Einwanderung

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) hat sein Faktenpapier „Fakten zur Einwanderung in Deutschland“ aktualisiert. Darin stehen die wichtigsten Informationen und Zahlen zur Zusammensetzung der Bevölkerung, der Zuwanderung (inkl. Arbeitsmigration und Asyl) sowie zu Qualifikation und Erwerbstätigkeit von Zuwanderinnen und Zuwanderern.

In Deutschland lebten 2019 laut Mikrozensus rund 81,8 Millionen Menschen. Mit rund 21,2 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund haben davon rund ein Viertel eine eigene oder eine über mindestens ein Elternteil mitgebrachte Zuwanderungsgeschichte. Rund die Hälfte aller Personen mit Migrationshintergrund besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Die größten Gruppen mit Migrationshintergrund stammen aus der Türkei (2,8 Millionen) und Polen (2,2 Millionen). Über ein Drittel aller Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland hat Wurzeln in einem EU-Mitgliedstaat; ein weiteres knappes Drittel in einem europäischen Land, das nicht Mitglied der EU ist.

Die Downloads der „kurz und bündig“ beim SVR unter
https://www.svr-migration.de/kurz-buendig/

Tagung zur Interkulturellen Woche mit Rekordbeteiligung

Mit einer Rekordbeteiligung ist am 20. Februar die bundesweite Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche (IKW) zu Ende gegangen. Sie fand zum ersten Mal komplett digital statt. Bis zu 220 Haupt- und Ehrenamtliche aus dem gesamten Bundesgebiet, die vor Ort die IKW organisieren, setzten sich an zwei Tagen in unterschiedlichen Formaten mit dem Motto der Aktionswoche #offengeht auseinander. Das Podiumsgespräch „70 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention: Asylpolitische Perspektiven für Deutschland und Europa“ wurde aufgezeichnet und ist, wie weitere Nachlesen zur Tagung, online anzusehen.
http://interkulturellewoche.de/

Caritas sieht weiter Verbesserungsbedarf beim Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Der Deutsche Caritasverband hat seine Position in „Migration im Fokus – unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" aufgrund aktueller Daten und Fakten im Dezember 2020 neu gefasst. Die aus dem Jahr 2014 stammende Publikation zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland wurde überarbeitet und in der Reihe „Migration im Fokus“ veröffentlicht.

Für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) gelten nach UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) und Grundgesetz besondere Schutzpflichten und Rechte. Trotz rückläufiger Einreisezahlen und einer damit einhergehenden Entspannung in den aufnehmenden Jugendhilfeeinrichtungen gibt es aus Sicht des Deutschen Caritasverbandes mit Blick auf den besonderen Schutz, den diese Kinder und Jugendlichen benötigen, nach wie vor Verbesserungsbedarf. Dies betrifft unter anderem die Altersfeststellung, die Unterbringung, das Dublin-Verfahren, die Klärung des aufenthaltsrechtlichen Status, den Zugang zu Bildung und Ausbildung oder den Familiennachzug.

Neben Lösungsvorschlägen des Deutschen Caritasverbandes enthält die Publikation Hintergrundinformationen zum Thema sowie Einblicke in die Tätigkeit der Caritas.

Zum Positionspapier und weitere Ausgaben der Reihe „Migration im Fokus“ auf der Homepage des Deutschen Caritasverbandes
https://www.caritas.de/cms/contents/caritas.de/medien/dokumente/dcv-zentrale-gesamtv/migration/migration-im-fokus/migration-im-fokus-0/migrationimfokus_21_01.pdf?d=a&f=pdf

Mehrsprachige Informationskampagne „Schwanger und die Welt steht Kopf?“

Im Rahmen der Kampagne informiert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) über die Beratungs- und Hilfsangebote für schwangere Frauen in psychosozialer Notlage. An erster Stelle steht das Hilfetelefon „Schwangere in Not“, das die Frauen an das bewährte Hilfesystem heranführt. Unter der Rufnummer 0800 - 40 40 020 ist es rund um die Uhr und kostenlos erreichbar. Die Beratung ist auch per E-Mail oder Chat möglich. Die Angebote sind in 18 Sprachen verfügbar, da auch und gerade Frauen mit Migrationshintergrund zu ihnen Zugang finden sollen. Weitere Informationen zu den Hilfsangeboten finden Sie in mehrsprachigen Flyern sowie im Internet unter www.schwanger-und-viele-fragen.de.

In der Geschäftsstelle des Sächsische Ausländerbeauftragten sind ebenfalls Faltblätter vorhanden, die wir gern kostenfrei versenden. Falls Sie an Flyern interessiert sind, schreiben Sie uns eine
E-Mail saechsab@slt.sachsen.de

Dialog- und Transferworkshop zum Thema „Migration im Kontext der Stadtforschung“

In den vergangenen drei Jahren forschten mehrere Projekte zu Fragen der Migration und Teilhabe in städtischen Wohnquartieren. Im Rahmen des Dialog- und Transferworkshops werden zentrale Forschungsergebnisse präsentiert. Zudem diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis die Ergebnisse. Der Workshop findet am 24. März 2021 als Online-Veranstaltung statt. Die Veranstaltung wird vom Synthese- und Vernetzungsprojekt Zukunftsstadt in Zusammenarbeit mit den Projekten des Fokusthemas durchgeführt.

Das Programm sowie das Anmeldeformular zur Veranstaltung finden Sie unter
https://www.nachhaltige-zukunftsstadt.de/termine/im-ueberblick/fokus-z-dialog-und-transferworkshop-migration-und-teilhabe-in-staedtischen-wohnquartieren-/

Seminarprogramm politische Bildung für Zugewanderte zwischen 18 und 32

Das Seminarprogramm „MPs 2030“ unterstützt junge Neuzugewanderte dabei, in Politik und Zivilgesellschaft aktiv zu werden. In regelmäßig stattfindenden Wochenendseminaren werden aktuelle Themen aus Politik und Zivilgesellschaft besprochen. Außerdem entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer praktische Fähigkeiten, um eigene Projekte zu realisieren und sich politisch oder gesellschaftlich zu engagieren. Das Programm richtet sich an junge Menschen im Alter von 18 bis 32 Jahren, die keine Staatsbürgerschaft von EU-Mitgliedsstaaten besitzen. Zudem müssen sie während der letzten zehn Jahre nach Deutschland gekommen sein. Umgesetzt wird das Projekt von IMPACT – Civil Society Research and Development e. V. Die Wochenendseminare finden in Berlin statt, Fahrt- und Übernachtungskosten werden vom Veranstalter übernommen. Interessierte können sich bis zum 21. März bewerben.

Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular unter
https://www.impact-csrd.org/MPs2030/

Katholische Bischöfe kritisieren EU-Flüchtlingspolitik

In ihrer Abschlusserklärung zur Frühjahrsklausur haben die katholischen Bischöfe in Deutschland die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union scharf kritisiert. In Bosnien-Herzegowina und Griechenland harrten Flüchtlinge unter erbärmlichen Bedingungen in Lagern aus, sagte Bischof Bätzing. "Vor unserer Haustür geschieht Menschenverachtendes." Bätzing ist Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK).

„Die mangelnde Solidarität unter den EU-Mitgliedstaaten und eine bewusste Politik der Abschreckung haben zu dieser Situation entscheidend beigetragen. Damit muss Schluss sein", forderte der Bischof von Limburg. „Europa trägt eine Mitverantwortung. Wer die Anliegen der Flüchtlinge ausblendet, vergisst die Werte, auf denen die Europäische Union gründet." Gefragt seien „menschenwürdige Aufnahme- und Verfahrensstandards sowie eine faire Verantwortungsteilung zwischen den Mitgliedstaaten".

In Deutschland lebende Menschen ohne Aufenthaltsstatus müssten ihre grundlegenden sozialen Rechte in Anspruch nehmen können, so Bätzing weiter. "Dabei wird nicht bestritten, dass der Staat Fragen des Aufenthalts in unserem Land regeln muss. Vielmehr geht es darum, immer wieder anhand konkreter Sachfragen dafür zu sensibilisieren, dass die Menschenrechte unabhängig vom jeweiligen Status gelten." Aktuell sei ein Zugang zu Corona-Tests und -Impfungen vordringlich.

Darüber hinaus prangerte Bätzing Ausbeutung von Arbeitern aus anderen Ländern Europas an, die in der Fleischindustrie tätig sind.

Deutscher Diversity-Tag 2021 am 18. März 2021

Am Donnerstag, dem 18. März, findet der diesjährige Diversity-Tag statt. Der Aktionstag trägt den Vielfaltsgedanken in die Arbeitswelt und findet jährlich auf Initiative des Charta der Vielfalt e. V. statt. Unterzeichner der Charta, sowie Organisationen, in denen Diversity gelebt wird, sollen am Deutschen Diversity-Tag mit kreativen Aktionen bundesweit Flagge für Vielfalt zeigen. Die Aktionen können ab sofort angemeldet werden. Information, Hilfen und Handreichungen unter
https://www.charta-der-vielfalt.de/

In eigener Sache – neue persönliche Referentin beim SAB

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Seit dem 1. März ist Anja Glenk neue persönliche Referentin des Sächsischen Ausländerbeauftragten. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Vernetzung der Akteure in Sachsen. Wir wünschen ihr für ihre Arbeit viel Erfolg!

Anja Glenk stellt sich kurz vor: „Ich freue mich sehr, seit dieser Woche zum Team von Geert Mackenroth zu gehören! Mein vorheriges Tätigkeitsfeld war „die Wissenschaft“ - ich habe am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden als International Officer und Wissenschaftskommunikatorin gearbeitet. Die Betreuung der ausländischen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen war mehrere Jahre Herzensangelegenheit und eine spannende und bereichernde Aufgabe. Es freut mich besonders, dass ich diese praktische Erfahrung in meine jetzige Arbeit einfließen lassen kann. Ich hoffe, dazu beitragen zu können, dass sich alle ausländischen Mitbürger und Mitbürgerinnen, die Sachsen so bunt und vielfältig machen, willkommen und wertgeschätzt fühlen. Ein besonderes Anliegen ist mir der enge Austausch mit den bestehenden Netzwerken.

Sprechen Sie mich an, ich freue mich darauf von Ihnen zu hören!
Anja Glenk
Telefon 0351 493-5175
E-Mail anja.glenk@slt.sachsen.de