Newsletter Nr. 8 vom 18.08.2021

Sterntaler 2021 – Schnell bewerben oder Preisträger vorschlagen

Nur noch bis zum 20. August läuft die Bewerbungsfrist für den Kinderschutzpreis Sterntaler. Bewerbungen oder Vorschläge können einfach über die Website www.sterntaler.de eingeschickt werden. Der gemeinsame Preis des Kinderschutzbundes Sachsen und des Sächsischen Ausländerbeauftragten würdigt das besondere ehrenamtliche Engagement für Kinder und/oder Jugendliche mit Migrationshintergrund und Benachteiligung. Der Preis soll 2021 an ein Projekt gehen, das das Leben von Kindern während der Coronapandemie erleichtert, ihre Entwicklungschancen verbessert oder pandemiebedingte Einschränkungen abbaut. Er ist mit 3.000 € dotiert und wird zum UN-Weltkindertag am 20. September im Sächsischen Landtag in Dresden verliehen.

Interkulturelle Wochen in Sachsen – Bundesweite Datenbank wird gefüllt

In der sind bereits mehrere Veranstaltungen aus Sachsen aufgelistet. Eine bundesweiten Datenbank zur Interkulturellen WocheAnleitung sind bereits mehrere Veranstaltungen aus Sachsen aufgelistet. Eine zum einfachen Eintragen gibt es online.

Im Vogtlandkreis zum Beispiel steht die IKW unter dem Motto „Gemeinsamkeiten entdecken - Frieden, Aussöhnung und das Beschreiten neuer Wege“. Das detaillierte Programm für den Zeitraum 9. September bis 7. Oktober wird auf der Seite der Kommunalen Integrationsbeauftragten eingestellt.

2020 wurden 134 unbegleitete ausländische Kinder und Jugendliche in Obhut genommen

Im Freistaat Sachsen wurden im vergangenen Jahr für insgesamt 2576 Kinder vorläufige Schutzmaßnahmen (Inobhutnahme) durchgeführt. Die Inobhutnahme der 134 ausländischen Kinder und Jugendlichen nach unbegleiteter Einreise nach § 42a SGB VIII erfolgte durch die Jugendämter zusätzlich. Es waren knapp sieben Prozent weniger als 2019. Weitere Informationen des statistischen Landesamtes
https://www.statistik.sachsen.de/html/vorlaeufige-schutzmassnahmen.html

Anträge auf Berufsanerkennung werden überwiegend im Gesundheitswesen gestellt

2020 wurden im Freistaat Sachsen insgesamt 1669 Anträge auf Anerkennung einer ausländischen Berufsqualifikation gestellt. Das waren 99 bzw. gut 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem wurden 1430 Anerkennungsverfahren nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG, SächsBQFG) abgeschlossen. 2019 waren es 1318.

Als vollständig gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation wurden 617 im Ausland erworbene Abschlüsse anerkannt (2019: 521). Damit stieg der Anteil der Entscheidungen einer vollen Gleichwertigkeit von 40 Prozent im Jahr 2019 auf 43 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich die Anzahl der Verfahren, die positiv mit einer Auflage einer Ausgleichsmaßnahme beschieden wurden, von 636 auf 663. Negativ beschieden wurden im Jahr 2020 die Anerkennungsanträge von 150 Personen.

Die meisten Anträge auf Anerkennung einer ausländischen Berufsqualifikation konnten im Freistaat Sachsen für die deutschen Referenzberufe Gesundheits- und Krankenpfleger/-pflegerin (397), Lehrer/Lehrerin (341), Arzt/Ärztin (Erteilung der Approbation) (305) sowie Ingenieur/Ingenieurin (152) registriert werden. Am häufigsten wurden Anträge von Personen bearbeitet, die ihre Ausbildung in der Arabischen Republik Syrien (242), der Russischen Föderation (124), der Ukraine (108) und in Polen (103) abgeschlossen haben.
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Sächsischer Integrationspreis – Die ersten Bewerber sind online

Auf der interaktiven Sachsenkarte sind bereits die ersten Bewerber sichtbar geworden. Bis Ende September läuft die Bewerbungs- und Vorschlagsfrist. Auf der Homepage des Wettbewerbs stellen sich die Preisträger aus dem Jahr 2020 in kurzen Videos vor und erklären, worin ihr Engagement besteht und warum es sich in jedem Fall lohnt, am Wettbewerb 2021 teilzunehmen.
www.saechsischer-integrationspreis.de

Kandidaten zur Bundestagswahl

Der Verein Wirtschaft für ein Weltoffenes Sachsen e. V. hat die sächsischen Spitzenkandidatinnen und -kandidaten aller aktuell im Bundestag vertretenen Parteien für den 24. August zu einer Dialogveranstaltung eingeladen. Beginn ist 10 Uhr. Von besonderem Interesse sind an diesem Tag die wirtschaftspolitischen Eckpunkte der Parteien. Nach Statements der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten sind 90 Minuten für eine Podiumsdiskussion vorgesehen, die von Alexandra Gerlach moderiert wird. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Mitglieder des Vereins Wirtschaft für ein Weltoffenes Sachsen kostenfrei. Gäste werden um Anmeldung und einen Teilnehmerbeitrag gebeten.

Zuwanderungsmonitor verzeichnet für Juni leichte Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt

In Deutschland wuchs die ausländische Bevölkerung im Juni 2021 gegenüber Mai um rund 21.000 Personen. Das entspricht 2,4 Prozent. Die Bevölkerung aus den 27 Ländern der EU stieg dabei um 2,2 Prozent, von Personen aus den Asylherkunftsländern um 4,5 Prozent.

Im laufenden Jahr 2021 sind nach Angaben des Ausländerzentralregisters von Januar bis Juni 2021 rund 350.000 Personen nach Deutschland zugezogen. Davon entfiel mit 52 Prozent rund die Hälfte der Zuzüge auf Personen mit einer Staatsangehörigkeit der EU-27. Dies ist etwas weniger im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (58 %). Bei den Fortzügen entspricht der Anteil der EU-27 65 Prozent und ist damit unverändert im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei Personen aus den Asylherkunftsländern entspricht der Anteil an der Zuwanderung 14 Prozent im Vergleich zu 8 Prozent im Vorjahreszeitraum. An der Abwanderung beträgt der Anteil 4 Prozent und bleibt damit unverändert.

Die Beschäftigung der ausländischen Staatsangehörigen ist im Mai 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 230.000 Personen (+4,8 %) gestiegen. Im Mai 2021 betrug die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung in Deutschland 52,7 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozentpunkte gestiegen.

Der gesamte Zuwanderungsmonitor Juli 2021 des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kann unter folgender Adresse eingesehen werden:
http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Zuwanderungsmonitor_2107.pdf

Große Anfrage im Deutschen Bundestag zur Abschiebehaft

Eine Große Anfrage zur Praxis der Abschiebehaft in allen Bundesländern hat der Deutsche Bundestag veröffentlicht https://dserver.bundestag.de/btd/19/316/1931669.pdf

Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF-VO) der EU wird fortgesetzt

Das Bewilligungszentrum Berlin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge informiert, dass die entsprechende EU-Verordnung 2021/1147 des EU-Parlaments und des EU-Rates vom 7. Juli im EU-Amtsblatt veröffentlicht wurde und in Kraft trat. Wenn das Nationale Programm und die Förderrichtlinie abgestimmt sind, ist mit einem Förderaufruf im Herbst 2021 zu rechnen. Die Förderperiode betrifft den Zeitraum 2021-2027.
AMIF-EU-Verordnung

Fragen und weiter Informationen
Bewilligungszentrum Berlin / Team Sachsen
E-Mail BZ-BER.Posteingang@bamf.bund.de

Bundesregierung will Programm FIM nicht fortsetzen

Das Arbeitsmarktprogramm „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“ soll nicht fortgesetzt werden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. Das Programm war 2016 ins Leben gerufen worden, um auf die starke Fluchtmigration im Herbst 2015 zu reagieren. Die Fluchtmigration und damit die Zahl der Leistungsberechtigten sei stark zurückgegangen und das Programm am 31. Dezember 2020 ausgelaufen.

Brustkrebsvorsorge international mit Motivationsvideo zur Vorsorge-App

Die breastcare-App wendet sich speziell an Frauen aus anderen Kulturkreisen und möchte sie in ihrer Muttersprache ansprechen. Um mehr Frauen und Mädchen auf die mehrsprachige App zur Brustkrebsfrüherkennung aufmerksam zu machen, gibt es nun ein neues Animationsvideo. Es erklärt auf sympathische Weise die breastcare App und möchte möglichst viele Frauen zum kostenlosen Download auffordern, um Leben zu retten.

Direkt zum Video auf der Webseite:
oder auf Youtube: www.breastcare.apphttps://www.youtube.com/watch?v=GNOzgh37yoQ
oder auf Youtube:

Außerdem wirbt der gemeinnützige Träger mit kostenfreien Anzeigenmotiven, Postkarten (in 7 Sprachen), Poster (A3 in 3 Sprachen) oder Online-Bannern. Das Material wird kostenfrei abgegeben. Bitte per E-Mail anfordern
app@pinkribbon-deutschland.de

Ausländerbeauftragter liest beim Literaturfest Meißen

Am Sonntag, dem 12. September um 15 Uhr liest der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth Balladen und Lyriken aus drei Jahrhunderten auf der Interkulturellen Bühne. Ort ist Bahrmanns Hof in der Webergasse 2 zu Meißen.
www.literaturfest-meissen.de