Newsletter Nr. 4 vom 14.04.2021

Neue Broschüre des SAB stellt Gewaltpräventions- und Hilfsangebote vor

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Die Broschüre listet knapp 100 Präventions- und Hilfeangebote in Sachsen für Betroffene körperlicher und sexualisierter Gewalt auf. Regionale Ansprechpartner, Hilfeangebote, Informationen für Eltern sowie für Betreiber von Gemeinschaftsunterkünften sind mit einer kurzen Beschreibung und den Kontaktmöglichkeiten abgedruckt. Darüber hinaus werden auch die regionalen und überregionalen Kontaktstellen für männliche Betroffene, Beratungsstellen für Täter und Gewaltpräventionsangebote in Sachsen aufgeführt.

„Unsere wissenschaftlichen Untersuchungen im Rahmen des „Heim-TÜV“ zeigen, dass vulnerable Gruppen noch mehr in den Fokus genommen werden müssen. Der Schutz der Kinder und Frauen vor Gewalt ist mir wichtig.“, so Geert Mackenroth, der auch Vorsitzender des Weißen Ring in Sachsen ist. Aufmerksamkeit gelte den minderjährigen Ausländern. Wenn nicht selbst Opfer, so waren sie doch oft schon in ihrem Heimatland und während der monatelangen Flucht Zeugen von Gewalt. Zudem verhindern nicht selten familiäre Vorprägungen und Schamgefühl, dass sich Opfer offenbaren und Hilfe suchen. „Bei den Menschen mit Migrationshintergrund in Sachsen, für die ich mich besonders verantwortlich fühle, sind in vielen Fällen kulturelle Barrieren und unzureichende Sprachkenntnisse zusätzliche Hindernisse.“, so Geert Mackenroth.

Die Broschüre im Format A5 hat 16 Seiten und stellt den aktuellen Stand in Sachsen im März 2021 dar. Für Anregungen und Aktualisierungen ist die Redaktion dankbar. Das Heft kann über das Internetangebot des Sächsischen Ausländerbeauftragten kostenfrei bestellt oder online abgerufen werden.
https://sab.landtag.sachsen.de/de/service/publikationen/index.cshtml

„Hass im Internet – Was tun?“ - Aktuelles Informationsblatt

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Am 3. April 2021 trat das Gesetz zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität in Kraft. Es soll Betroffene besser schützen. Deshalb enthält es spürbare Strafverschärfungen und die Pflicht sozialer Netzwerke zur Meldung von Hasspostings an das Bundeskriminalamt. Betroffene können nun leichter eine Auskunftssperre im Melderegister eintragen lassen.

Die praktische Handreichung mit abtrennbarem Handlungsschema und wurde in der Geschäftsstelle des Ausländerbeauftragten entwickelt. „Mit dem Faltblatt und dem Handlungsschema zeigen wir den Nutzern, was sie bei Angriffen im Netz konkret tun können.“, so Geert Mackenroth. Das Infoblatt erklärt die Rechtslage, schlägt konkrete Schritte vor und ermutigt zur Selbstfürsorge. Gegenstrategien und Reaktionswege werden erklärt.

Das Faltblatt kann über das Internetangebot des Sächsischen Ausländerbeauftragten kostenfrei bestellt oder online abgerufen werden.
https://sab.landtag.sachsen.de/de/service/publikationen/index.cshtml

Sächsisches Innenministerium veröffentlicht Kriminalstatistik für 2020

Am 9. März stellte Sachsens Innenminister Roland Wöller die Kriminalstatistik für das vergangene Jahr vor. Die Kriminalitätsbelastung sei im dritten Jahr in Folge auf dem niedrigsten Stand seit Anfang der 1990er Jahre. Wie in den Vorjahren ging Wöller gesondert auf die Kriminalitätsentwicklung durch Zuwandererinnen und Zuwanderer ein. Diese sei erneut zurückgegangen. Zuwanderer verübten im vergangenen Jahr fünf Prozent weniger Straftaten. Der „Großteil der Zuwanderer hält sich in unserem Land an Recht und Gesetz“, so Wöller. Augenmerk legte er jedoch auf die mehrfach intensiv tatverdächtigen Zuwanderer (MITA). Der Gesamtanteil der Zuwanderer an allen erfassten Tatverdächtigen lag 2020, wie im Jahr 2019, weiter unter zehn Prozent. Aber rund 43 Prozent aller durch Zuwanderer begangenen Straftaten würden durch MITA verübt. Diese machten aber nur einen Anteil von 2,1 Prozent aller Zuwanderer aus. Im vergangenen Jahr begingen 1.176 MITA insgesamt 6.703 Straftaten.

Insgesamt erfasst wurden ohne ausländerrechtliche Delikte 15.631 Fälle. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren es 16.439 Fälle. Hierbei bildeten Ladendiebstähle (2.548), Körperverletzungen (2.485) und Beförderungserschleichungen (2.077) den Schwerpunkt. Besonders häufig wurden Staatsangehörige aus Tunesien, Syrien, Libyen und Georgien als Tatverdächtige ermittelt.

Die Pressemitteilung des Innenministeriums und erklärende Grafiken unter
https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/248394

Corona-Serviceseite aktualisiert und erweitert

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Auf der Sonderseite sind Hinweise und Links zu mehrsprachigen Informationen zu Hygiene- und Quarantänemaßnahmen, zu Tests und zum Impfen sowie zu Reisebestimmungen zusammengefasst. Für Multiplikatoren hält das Angebot der Integrationsbeauftragten des Bundes beispielsweise animierte Grafiken, Videos und Hinweise in 20 Sprachen bereit.

https://sab.landtag.sachsen.de/de/service/hilfen/hilfe-zu-corona.cshtml

Die Informationen des Bundes stehen auch bei Twitter und Instagram zur Verfügung. Twitter:
Instagram: https://twitter.com/IntegrationBundhttps://www.instagram.com/integrationsbeauftragte/
Instagram:

Alle Inhalte werden laufend aktualisiert und stehen zum Herunterladen und Weitergeben in einer Dropbox bereit.
https://www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus

Mehrsprachige Informationen speziell für EU-Bürgerinnen und -Bürger sind auch auf der Website der EU-Gleichbehandlungsstelle abrufbar:
https://www.eu-gleichbehandlungsstelle.de/corona-virus

Amtliche Informationen des Sächsischen Sozialministeriums sind weiterhin aktuell unter www.coronavirus.sachsen.de eingestellt.

Die wichtigsten Übersetzungen von amtlichen Bekanntmachungen für Sachsen werden dort ebenfalls bereitgestellt:
https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen-uebersetzungen-5359.html

Fachstelle Migration und Behinderung Sachsen stellt sich vor

Die neu geschaffene Fachstelle unterstützt Akteure beim Zusammenkommen der Handlungsfelder Migration und Behinderung. Mit der Arbeit sollen organisatorische, strukturelle und themenbedingte Barrieren in sächsischen Organisationen und deren Angeboten abgebaut werden. Die Fachstelle vernetzt, identifiziert Problemlagen mit Erhebungen und diskutiert dazu mit Expertinnen und Experten an Fachtagen und in Fachgesprächen. Außerdem werden Befähigungsmaßnamen konzipiert. Die Fachstelle ist ein Angebot der SFZ Förderzentrum gGmbH in Chemnitz und wird vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert.

Kontakt:
SFZ Förderzentrum gGmbH
Fachstelle Migration und Behinderung Sachsen
Flemmingstraße 8c, 09116 Chemnitz
Telefon 0371 3344188
E-Mail
fachstelle-sachsen@sfz-chemnitz.dewww.sfz-chemnitz.de/fachstelle-sachsen

Interaktive Sachsenkarte mit Standorten der Flüchtlingssozialarbeit

Die Evangelische Hochschule Dresden (EHS) hat eine wissenschaftliche Studie „Wissenschaftliche Begleitung der Flüchtlingssozialarbeit in Sachsen“ herausgegeben. Ziele waren die Unterstützung neuer Handlungsansätze zur Konsolidierung der FSA, die Vernetzung der Akteure und die sozialräumliche Integration. Informationen zum Projektteam, zur Aufgabenstellung sowie zu den Materialien und Ergebnisse unter www.ehs-dresden.de


Als ein Ergebnis entstand eine interaktive Sachsenkarte, auf der per Klick alle Träger der Flüchtlingssozialarbeit in den einzelnen Landkreisen angezeigt werden: https://www.ehs-dresden.de/forschung/forschungsprojekte-ehs/wissenschaftliche-begleitung-der-fluechtlingssozialarbeit-in-sachsen-iv/

Seminarprogramm „Vielfalt lässt sich gestalten - update 2021“ zu den Themen interkulturelle Kompetenz und Diversity

Die Online-Seminare richten sich an haupt- wie ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen aus Institutionen, Verbänden, pädagogischen Einrichtungen, Vereinen und Verwaltung in den Bereichen Jugend, Soziales, Kultur, Bildung, Gesellschaft und Integration. Sie können kostenfrei gebucht werden.

Um einen hohen Wissenstransfer in die Praxis und größtmöglichen Austausch zu gewährleisten, ist die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt. Detaillierte Beschreibungen der Seminare und direkte Anmeldung unter https://seminare.academy-isc.de/

Was von der Meldung übrig bleibt – Schlagzeilen und deren Effekte
Einblick in die Praxis medialer Berichterstattung speziell zu Integrationsthemen
am 15.04.2021 um 17:00 Uhr

Zwischen den Welten
Von interkultureller Kommunikation zu Transkulturalität
am 21.04.2021 um 17:00 Uhr

Gesundheit!
Konzepte von Gesundheit, Krankheit und Heilung interkulturell betrachtet
am 27.04.2021 um 17:00 Uhr

„Was willst Du denn?“
Kommunikations- und Konfliktstile im interkulturellen Vergleich
am 28.04.2021 um 17:00 Uhr

Kontakt
Birgit Rehme-Iffert, M.A. - Projektleitung
academy - intercultural and specialized communications e. V.
https://www.academy-isc.de/web/
Telefon 0371 481 660 80
Horst-Menzel-Straße 12, 09112 Chemnitz

Zwickauer Ausländer- und Integrationsbeauftragte legt neues internationales Kochbuch auf

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Zum zweiten Mal hat das Büro der Gleichstellungs-, Ausländer- und Integrationsbeauftragten in Kooperation mit einer Vielzahl Zwickauer Vereine und einigen engagierten Bürgerinnen ein weiteres internationales Kochbuch erstellt, dass ab sofort kostenfrei an Interessierte ausgegeben wird. Unter dem Motto „Kochen verbindet!“ darf Sieden, Dämpfen und Braten durchaus wieder mehr sein, als nur die reine Zubereitung von Speisen zum Zweck der Nahrungsaufnahme. Die Leidenschaft für das Kochen kann zum Beispiel auch Menschen verbinden, die zunächst wenig Gemeinsamkeiten aneinander entdecken. Über 30 leichte, herzhafte und süße Gaumenfreuden laden zu einer kulinarischen Länderreise ein.

Das Kochbuch erschien in einer Auflage von 1.000 Exemplaren und ist im Büro der Gleichstellungs-, Ausländer- und Integrationsbeauftragten, Rathaus, Hauptmarkt 1, 1. OG, Zimmer 01.28 oder 01.30 kostenfrei erhältlich. Die Ausgabe kann derzeit nur unter Absprache und mit Terminvereinbarung unter Telefon 0375 831834 oder 831838 erfolgen. Das Kochbuch steht außerdem im Internet zur Verfügung unter www.zwickau.de/kochbuch

Forschungsinstitut: Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse hat positive Effekte

Mit anerkannten ausländischen Abschlüssen erhöht sich die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Migrantinnen und Migranten langfristig um rund 25 Prozent. Das geht aus dem Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse hat positive Effekte. Im Ausland erworbene Berufsqualifikationen können auf Gleichwertigkeit mit deutschen Abschlüssen geprüft werden. Die Anerkennung der Abschlüsse hat auch auf den Verdienst der Menschen eine positive Wirkung. So steigt ihr Einkommen um rund 20 Prozent im Vergleich zu Personen, die keine Anerkennung beantragt haben. Trotz der positiven Effekte beantragen nicht alle Migrantinnen und Migranten eine Anerkennung. Gründe dafür sind hauptsächlich Hindernisse beim Anerkennungsverfahren. Die Bedeutung der Migration für den deutschen Arbeitsmarkt ist im vergangenen Jahrzehnt stark gestiegen. In diesem Zeitraum hat sich die Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter mit ausländischer Staatsangehörigkeit mehr als verdoppelt.

Der vollständige IAB-Kurzbericht zum Download unter
https://www.iab.de/194/section.aspx/Publikation/K210203HLQ

Statistisches Bundesamt zieht Bilanzen des Jahres 2020

21 Prozent weniger ausländische Studienanfängerinnen und -anfänger

Im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2021 haben sich bundesweit 488.600 Personen erstmals immatrikuliert. Die Zahl der ausländischen Studierenden im 1. Hochschulsemester ging gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent zurück und beträgt etwa 99.400. Das Bundesamt führt den starken Rückgang maßgeblich auf die Pandemie zurück.

Ausländerzentralregister verzeichnet geringstes Wachstum der ausländischen Bevölkerung seit zehn Jahren

Ende 2020 waren etwa 11,4 Millionen Ausländerinnen und Ausländer registriert. Die Zahl stieg um rund 204.000 gegenüber 2019. Das sind aber nur 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Berücksichtigt werden zugezogene und fortgezogene Ausländerinnen bzw. Ausländer. Im Vergleich zu 2019 verringerte sich die Nettozuwanderung um 31 Prozent. 2019 betrug der Saldo bei 932.000 Zugezogenen und 547.000 Fortzügen noch 377.000.

Wegen Pandemie verzeichnet das Bundesamt vor Gericht mehr aufgehobene Asylbescheide

Der Anteil der Asylbescheide des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), der von den Verwaltungsgerichten nach einer Klage aufgehoben wurde, betrug im Jahr 2020 16,6 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (14,5 Prozent) leicht gestiegen. Nach Angaben des BAMF wirkt sich die Corona-Pandemie auch auf Gerichtsentscheidungen aus. Die aktuellen pandemiebedingten Beeinträchtigungen, die sich auch in den Herkunftsländern der Antragstellenden zeigen, hätten die Einschätzungen der Verwaltungsrichterinnen und -richter beeinflusst und beispielsweise dazu geführt, dass für Schutzsuchende durch die Gerichte nachträglich Abschiebungsverbote festgestellt wurden. Vorrangig betrifft dies mit 40 Prozent der positiven verwaltungsgerichtlichen Entscheidungen das Herkunftsland Afghanistan.

https://www.BAMF.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2021/20210329-am-gerichtsstatistik-2020.html

Korrektur – Deutscher Diversity-Tag 2021 am 18. Mai 2021

Im Newsletter 3/2021 wurde irrtümlich der diesjährige Diversity-Tag für den 18. März avisiert. Der Aktionstag trägt den Vielfaltsgedanken in die Arbeitswelt und findet jährlich auf Initiative des Charta der Vielfalt e. V. statt. Unterzeichner der Charta, sowie Organisationen, in denen Diversity gelebt wird, sollen am Deutschen Diversity-Tag mit kreativen Aktionen bundesweit Flagge für Vielfalt zeigen. Die Aktionen können ab sofort angemeldet werden. Information, Hilfen und Handreichungen unter
https://www.charta-der-vielfalt.de/

Faltblätter Gesundheitsversorgung für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger

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Die Gesundheitsversorgung und der Zugang zu Krankenversicherung sind für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger in Deutschland und in der Beratungspraxis immer wieder Thema. Neben einer Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater, die bereits 2019 veröffentlich wurde, gibt es nun Faltblätter in verschiedenen EU-Sprachen. Sie sollen den Unionsbürgerinnen und Unionsbürgern eine erste Orientierung bei den wichtigsten Fragestellungen zu Gesundheitsleistungen bieten. Die Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater wurde vom Deutschen Caritasverband, zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V (BAGFW) und der Gleichbehandlungsstelle für EU-Arbeitnehmer, entwickelt.

Die einzelnen Faltblätter haben folgende Titel:

Was ist die EHIC – European Health Insurance Card?

Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung

Die Familienversicherung

Beitragsschulden

Private Krankenversicherung

Personen ohne Versicherungsschutz

Die jeweiligen Faltblätter auf Deutsch und in zehn weiteren Sprachen können heruntergeladen werden unter
https://www.eu-gleichbehandlungsstelle.de/eugs-de/ueber-uns/publikationen

Broschüre für Beraterinnen und Berater – Zugang zum Gesundheitssystem für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger, Angehörige des EWR und der Schweiz https://www.bagfw.de/veroeffentlichungen/publikationen/detail/broschuere-fuer-beraterinnen-und-berater

Brustkrebsvorsorge-App für Frauen mit Migrationshintergrund

Die Organisation Pink Ribbon Deutschland hat eine App zum Thema Brustkrebsvorsorge für Frauen mit Migrationshintergrund entwickelt. Ziel der „Breastcare App“ ist es, Frauen mit Sprachbarrieren auf die Wichtigkeit der Brustkrebs-Früherkennung aufmerksam zu machen. Um dem gerecht zu werden, ist die App in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch, Hocharabisch und Farsi/Persisch verfügbar. Weitere Sprachenvarianten sind bereits geplant. Die App enthält verschiedene Kontaktlisten sowie Verlinkungen zu öffentlichen Stellen. Diese stellen den Frauen weitere Informationen zu ihren Fragen und Möglichkeiten im deutschen Gesundheitssystem bereit. Die kostenfreie App ist ohne Angabe persönlicher Daten vollumfänglich nutzbar. Brustkrebs ist eine weit verbreitete Krankheit: Jede achte Frau ist im Laufe ihres Lebens selbst betroffen. Die Erkrankung kann nicht verhindert werden, eine Früherkennung ebnet jedoch den Weg für gute Behandlungs- und Heilungschancen.

Die App ist auf Google Play zu erreichen und in Kürze auch im Apple Store.
www.breastcare.app

Smart Hero Award 2021 – Soziale Medien im guten Einsatz: Bewerbung jetzt möglich

Seit 2014 und damit zum achten Mal vergeben die Stiftung Digitale Chancen und Facebook gemeinsam den mit 125.000 Euro dotierten Smart Hero Award. Gesucht werden Menschen und Organisationen, die ihr ehrenamtliches und soziales Engagement erfolgreich in und mit sozialen Medien umsetzen. „Smart“ steht dabei für den klugen Einsatz von Social Media für Anerkennung, Respekt und Toleranz. Unter dem Schwerpunktthema „Perspektiven öffnen“ werden Auszeichnungen in den Kategorien Sozial Handeln, Demokratisch Gestalten und Ökologisch Wirtschaften vergeben. Zudem gibt es auch in diesem Jahr einen Preis für Facebook Gruppen, die sich für den guten Zweck einsetzen. Schirmherrin 2021 ist Elke Büdenbender, Juristin und Frau des amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Bewerbungen und Projektvorschläge können bis zum 2. Mai 2021 online eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Smart Hero Award und dem Bewerbungsverfahren unter
https://www.smart-hero-award.de/

Machen statt Meckern! Ab jetzt für FSJ Politik beim SAB bewerben

Die Bewerbungsphase für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) Politik startete Anfang März. Auch in der Geschäftsstelle des Sächsischen Ausländerbeauftragten kann ein solcher Freiwilligendienst geleistet werden. Die neue FSJlerin bzw. der neue FSJler arbeitet hauptsächlich bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit und hilft dabei, Veranstaltungen vorzubereiten. Weitere Tätigkeiten sind Sekretariatsaufgaben und Recherchen. Die Geschäftsstelle bietet ein breites Aufgabenspektrum und ist in der Verwaltung des Sächsischen Landtags angesiedelt. Zudem unterstützt der oder die Freiwillige die Arbeit der Sächsischen Härtefallkommission; führt zum Beispiel Protokoll bei den Sitzungen. Außerdem können die Plenarsitzungen des Landtags besucht werden. Das FSJ Politik beginnt jeweils am 1. September und endet am 31. August des folgenden Jahres. Der Bewerbungsprozess läuft über die Sächsische Jugendstiftung, dabei kann die Geschäftsstelle als favorisierter Einsatzort angegeben werden. Die Bewerbungsphase endet am 1. Mai 2021.

Alle Informationen zum FSJ Politik und dem Bewerbungsprozess unter
https://www.saechsische-jugendstiftung.de/fsj-politik

Eine ausführlichere Beschreibung der FSJ-Einsatzstelle beim Sächsischen Ausländerbeauftragten unter
https://sab.landtag.sachsen.de/de/der-saechsische-landesbeauftragte/geschaeftsstelle/geschaeftsstelle-6737.cshtml