Hochkarätiger Vortrag im Sächsischen Landtag: Zuwanderung als Zukunftsfaktor für die Wissenschaft

Pressemitteilung 15/2018 vom 05.11.2018


Professor Dr. Jan-Hendrik Olbertz von der Humboldt-Universität referiert am Freitag, dem 9. November, um 19 Uhr im Sächsischen Landtag. Der Vortrag eröffnet die Themenreihe „Unsere Gesellschaft von morgen“. Olbertz folgt der Einladung des Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth und des Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler, der die Schirmherrschaft über die Reihe übernommen hat.

Für Jan-Hendrik Olbertz ist Wissenschaft nur international ausgerichtet möglich. Wissenschaftliches Denken und wissenschaftliche Zusammenarbeit werden vom Streben nach Erkenntnis und dem Forschungsdrang für die Lösung relevanter Probleme getrieben. Staatsgrenzen und sonstige Grenzen sind für das Entwickeln von Lösungen zweitrangig. Zuwanderung ist bereits aus demografischen Gründen wichtig. In der Welt der Wissenschaftler sind Mobilität und Migration selbstverständlich.

Olbertz war Gründungsdirektor des Instituts für Hochschulforschung Wittenberg, von 2002 bis 2010 Kultusminister in Sachsen-Anhalt und von 2010 bis 2015 Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin. Er habilitierte 1989 mit einer Arbeit zu Akademischen Ethos und Hochschulpädagogik. Anschließend lehrte er an den Universitäten Halle-Wittenberg und Bielefeld. Derzeit hat er den Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität inne.

Anmeldung über die Geschäftsstelle des Sächsischen Ausländerbeauftragten unter Telefon 0351 4935171 oder direkt über folgende Internetseite:
https://eveeno.com/SAB-091118