Bassam Tibi kommt – am 6. Dezember um 18 Uhr im Sächsischen Landtag

Pressemitteilung 19/2018 vom 03.12.2018

Professor Dr. Bassam Tibi spricht und diskutiert am 6. Dezember um 18 Uhr im Sächsischen Landtag. Er hält den zweiten Vortrag in der Themenreihe „Unsere Gesellschaft von morgen“. Tibi folgt der Einladung des Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth und des Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler, der die Schirmherrschaft über die Reihe hat.

"Wie kann Integration verschiedener Kulturen funktionieren?" ist das Thema von Prof. Dr. Bassam Tibi. Der emeritierte Professor lehrte 37 Jahre an der Uni Göttingen Internationale Beziehungen. Tibi wird auf die schwierige Balance zwischen humanitärer Zuwanderung und gesteuertem Fachkräftegewinn eingehen. Er betrachtet auch die Chancen eines Umschaltens zwischen den Systemen Asyl – Arbeitsmigration und die Auswirkungen von Zuwanderung und Migration auf die Gesellschaft von morgen.

Der streitbare Professor hat aber auch die Grenzen der Vielfalt und der Toleranz im Blick. Im Rahmen seines publizistischen Schaffens prägte Tibi Begriffe wie Leitkultur, Parallelgesellschaft, Euro-Islam und „Scharia-Islam“ mit. Allein die letzten Buchtitel des provokanten Wissenschaftlers versprechen eine anregende Diskussion:

  • Islamische Zuwanderung und ihre Folgen: Wer sind die neuen Deutschen?
  • Islamische Geschichte und deutsche Islamwissenschaft: Islamologie und die Orientalismus-Debatte
  • Europa ohne Identität? Europäisierung oder Islamisierung. ibidem-Verlag, Stuttgart
  • Euro-Islam: die Lösung eines Zivilisationskonfliktes
  • Die islamische Herausforderung. Religion und Politik im Europa des 21. Jahrhunderts

 An den Vortrag schließt sich eine Diskussion an.
Kostenfrei anmelden für den 6. Dezember im Landtag unter
https://eveeno.com/SAB-061218
 
Anmeldung über die Geschäftsstelle des Sächsischen Ausländerbeauftragten unter Telefon 0351 4935171 oder direkt über folgende Internetseite:
https://eveeno.com/SAB-061218
 
Nächster Vortrag in der Reihe: 20.12.18 20 Uhr mit Professor Dr. Petra Bendel