Studie zur Lage der Eingebürgerten in Sachsen - Ausländerbeauftragter Geert Mackenroth MdL stellt Forschungsergebnisse vor

Pressemitteilung 1/2019 vom 14.01.2019

Die Ergebnisse der Studie „Lage der eingebürgerten Migranten in Sachsen“ präsentieren der Sächsische Ausländerbeauftragte und das Forscherteam im Rahmen der Landes-pressekonferenz Sachsen am

Mittwoch, 16. Januar 2019, 10 Uhr
Sächsischer Landtag, Bürgerfoyer
Saal der Landespressekonferenz.

Zum Thema: Eingebürgerte fühlen sich in Sachsen grundsätzlich wohl. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Sächsischen Ausländerbeauftragten.

Jedes Jahr erwerben im Freistaat Sachsen etwa 1.000 Personen die deutsche Staatsangehörigkeit. Wer sind die Personen, die in den letzten Jahren in Sachsen die deutsche Staatsbürgerschaft erworben haben? Wie ist es um die Lebensumstände dieser neuen Staatsbürger bestellt? Welche positiven und negativen Erfahrungen haben sie seit ihrer Ankunft in Deutschland bzw. Sachsen gemacht? Antworten auf diese Fragen liefert die Studie „Lage der eingebürgerten Migranten in Sachsen“, die im Auftrag des Sächsischen Ausländerbeauftragten vom Dresdner Forschungswerk in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden durchgeführt wurde.

Im Rahmen der Studie wurden im Sommer 2018 alle Personen angeschrieben, die im Zeitraum zwischen 2012 und 2017 das Einbürgerungsverfahren nach §§ 8,9 und 10 StAG in Sachsen beendet haben, das 18. Lebensjahr vollendet haben und noch in Sachsen wohnen. Insgesamt 1.081 Personen aus 94 Herkunftsländern haben an der Befragung teilgenommen. Die Befragung wurde kombiniert schriftlich und online durchgeführt. Der quantitativen Untersuchung ging eine qualitative Vorstudie voraus, in der im Herbst 2017 insgesamt 14 Eingebürgerte in Form eines Tiefeninterviews zu ihrer Migrationsgeschichte, dem Einbürgerungsprozess und ihrer aktuellen Lebenslage befragt wurden.

Geert Mackenroth
Der Sächsische Ausländerbeauftragte

Anja Obermüller und Rebecca Renatus
Dresdner Forschungswerk GmbH

Prof. Dr. Lutz Hagen
Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden