Justizministerin Barbara Havliza spricht am 6. Februar um 19 Uhr zu Migration und Justiz

Pressemitteilung 4/2019 vom 04.02.2019

Die Niedersächsische Ministerin der Justiz Barbara Havliza spricht und diskutiert am 6. Februar um 19 Uhr im Sächsischen Landtag. Sie hält den vierten Vortrag in der Themenreihe „Unsere Gesellschaft von morgen“. Havliza folgt der Einladung des Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth und des Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler, der die Schirmherrschaft über die Reihe hat.

Barbara Havliza wird auf künftige Anforderungen an die Sicherheitsbehörden und die Justiz eingehen. Sie sieht den wehrhaften Staat vor großen Herausforderungen: Orientierungslose Jugendliche, die sich leicht radikalisieren lassen; IS-Rückkehrer, die den Krieg im Kopf mit nach Deutschland tragen oder religiöse Fanatiker, die die freiheitliche Grundordnung ausnutzen und gleichzeitig bekämpfen.

Barbara Havliza ist seit dem 22. November 2017 Justizministerin des Landes Niedersachsen. Nach ihrem Studium in Münster war sie zunächst als Rechtsanwältin in Osnabrück tätig. 1987 trat sie in den Justizdienst des Landes Niedersachsen ein. Nach einer Verwendung als Richterin und Staatsanwältin wurde sie im Jahr 2001 Vorsitzende Richterin am Landgericht Osnabrück, unter anderem in einer Jugendschutz- und Schwurgerichtskammer. Im Jahr 2007 wurde sie Direktorin des Amtsgerichts Bersenbrück. Anschließend war sie zwischen 2007 und 2017 Richterin am Oberlandesgericht Düsseldorf in einem Senat für Staatsschutzsachen, ab 2010 als Vorsitzende. In ihrer Zeit als Vorsitzende leitete Barbara Havliza mehrere bedeutende Prozesse, insbesondere gegen radikal-islamische Terroristen.

An den Vortrag schließt sich eine Diskussion an.

Kostenfreie Anmeldung über die Geschäftsstelle des Sächsischen Ausländerbeauftragten unter Telefon 0351 4935171 oder direkt über folgende Internetseite:
https://eveeno.com/SAB-060219

Nächster Vortrag in der Reihe: 15.02.2019 19 Uhr mit Professor Dr. Julian Nida-Rümelin