Geert Mackenroth als Sächsischer Ausländerbeauftragter bestätigt: Dialog und Sacharbeit auf fester Faktenlage – neue Schwerpunkte kommen hinzu

Pressemitteilung 2/2020 vom 29.01.2020

Der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth MdL wurde in der heutigen Sitzung des Sächsischen Landtages wiedergewählt und in seinem Amt bestätigt. Mackenroth übt das Amt seit 2014 und nunmehr für weitere fünf Jahre aus. Er dankte den Abgeordneten für das in ihn gesetzte Vertrauen und kündigte an, bewährte Projekte fortzuführen und eine „klug gemachte“ Fachkräftezuwanderung voran zu treiben.

„In der vergangenen Wahlperiode musste unsere Gesellschaft nie gekannte Herausforderungen bewältigen. Das ist trotz einiger Lasten im Rückblick gut gelungen. Die gesetzten Standards werden wir weiter entwickeln.“ so Mackenroth.

 

Weiter sagte er: „Ich möchte dafür sorgen, dass sich unsere Betriebe auf klare Rahmenbedingungen und strukturelle Unterstützung beim dringend notwendigen Fachkräftezuzug verlassen können. Unsere mittelständischen Betriebe bilden das Rückgrat der Wirtschaft im Freistaat. Meine Aufgabe ist es, die Bedürfnisse der ausländischen Arbeitnehmer, der Firmen und der beteiligten Menschen aufzunehmen und zu verbinden.“

 

Mackenroth kündigte an, sich weiter für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einzusetzen. „Integratives Denken und Handeln muss in den Regelbetrieb eingehen. Interkulturelle Sensibilität gehört in Sachsen dazu, gleich ob wir an Verwaltungen, Ausbildung, den Arbeitsmarkt oder unser Sozialsystem denken.“, so der  

CDU-Abgeordnete.

 

Als bleibende Komponenten seiner inhaltlichen Arbeit nannte der alte und neue Beauftragte die Unterbringung von Asylsuchenden und damit die Entwicklung des sogenannten „Heim-TÜV“ sowie die Sprachförderung. Bestand sollen auch die Studien zur Lage der Ausländer in Sachsen und sein Einsatz in der Sächsischen Härtefallkommission haben. „Ich werde mein Augenmerk auf den Dialog vor Ort, mit den Vereinen, Organisationen, Verwaltungen und den Verantwortungsträgern in Politik und Verwaltung setzen. Ich sehe mich mit meinem Team weiter als Obmann meiner Klientel und Schnittstelle zu Parlament und Regierung.“ fügte Mackenroth hinzu.