Verbraucherzentrale Sachsen und Ausländerbeauftragter stärken Zusammenarbeit

Pressemitteilung 6/2020 vom 05.06.2020

Die Sorgen der Verbraucher, die nicht in Deutschland aufgewachsen sind, standen im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen dem Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth und Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale. Gemeinsam wollen sie die Rechte der Verbraucher mit Migrationshintergrund stärken und Menschen mit Migrationshintergrund beraten und schützen.

Undurchsichtige Betriebskosten, überteuerte Handyverträge, Abofallen, in die man aus Versehen online getappt ist und nun nicht mehr los wird, oder Fragen zum Girokonto oder Versicherungsvertrag – die meisten kennen solche Probleme nur zu gut. Über die Hilfe verschiedener Institutionen ist man deshalb umso glücklicher, wenn es darum geht, seine Rechte als Verbraucher durchzusetzen und wieder Klarheit zu bekommen. Doch wie gestalten sich solche Situationen erst für Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind, sich dementsprechend weniger auskennen und möglicherweise noch mit Sprachbarriere den Bürokratie- und Vertragsdschungel durchdringen müssen? Genau hier setzt die Verbraucherzentrale Sachsen an.

 

„Bestehende Strukturen zu kennen und noch effizienter durch Synergie-Effekte zu nutzen, ist gerade jetzt in Corona-Zeiten für eine Verbrauchergruppe mit besonderen Herausforderungen wichtig“, fasst Geert Mackenroth das Gespräch zusammen. „Deshalb freue ich mich, Aktionstage und ganz konkrete Maßnahmen künftig eng mit der Verbraucherzentrale Sachsen abstimmen zu können oder gemeinsam durchführen zu können. Auch und gerade Migranten und Geflüchtete können von den unabhängigen Experteninformationen profitieren.“

 

"Wir sind für alle da!" ist das Bildungs- und Informationsangebot speziell für Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund sowie Multiplikatoren.

https://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/wir-sind-fuer-alle-da