Sächsischer Integrationspreis 2019

Veranstaltung vom 25.07.2019 bis 31.12.2019

Am 29. November 2019 verliehen die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping und der Sächsische Ausländerbeauftragte, Staatsminister a.D. Geert Mackenroth, gemeinsam den Sächsischen Integrationspreis. Initiativen, Unternehmen und Vereine, die sich im besonderen Maß für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund engagieren können mit dem Preis ausgezeichnet werden.

Eine Würdigung außergewöhnlicher Arbeit

Am Freitag, dem 29.11. wurde der Sächsische Integrationspreis zum zehnten Mal verliehen. Preisträger in diesem Jahr waren das Bürgerbündnis „Hoyerswerda hilft mit Herz“, das Projekt „bunteBOX“ des CVJM Glauchau sowie die Flüchtlingszeitung „HORIZONT“ aus Chemnitz. Einen Sonderpreis der Jury erhielt der „Integrationspate“ Udo Friedrich aus Meerane für sein beispielhaftes individuelles Engagement. 

Der Preis ist mit je 3000 Euro dotiert, der Preisträger des Sonderpreises kann sich über 1000 € freuen. Zu der Veranstaltung hatten der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth sowie die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping alle 62 Bewerber in den Plenarsaal des Sächsischen Landtages eingeladen. Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler übernahm die Schirmherrschaft über die Verleihung.

Zu Beginn der Festveranstaltung begrüßte die Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages, Andrea Dombois, die Gäste und lobte den Einsatz der Personen, die sich für die Integration anderer Bürger einsetzen.  Engagiert in Vereinen und Verbänden, als Unternehmerinnen und Unternehmer oder Privatpersonen aktiv, verbindet der Wunsch, Brücken zu bauen und das solidarische Miteinander zu fördern. Dombois freute sich besonders auf die Gespräche und den Austausch mit den Aktiven in der Lobby des Plenarsaals.  Für die Stifter des Preises begründete die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, den Wert und das Ziel der Veranstaltung: „Diese Engagierten haben wirklich alle eine Auszeichnung verdient. Am heutigen Abend wollen wir dieses wertvolle Engagement ins Scheinwerferlicht rücken und würdigen.“

Stellvertretend für den erkrankten Sächsischen Ausländerbeauftragten verlas der Leiter der Geschäftsstelle, Christoph Hindinger, das Grußwort des Stifters. Geert Mackenroth freue sich besonders, dass zusätzlich zur Sprachförderung nun mit aller Kraft die Arbeitsintegration vorangetrieben werde.  Nach einem musikalischen Intermezzo durch die Band Marmitako würdigte das Jurymitglied Andreas Irmscher das Engagement der Preisträger, bevor ihnen durch die Landtagsvizepräsidentin und die Staatsministerin die Urkunden überreicht wurden.

Direkt im Anschluss an die Feierstunde waren alle etwa 180 Gäste zu einem kleinen Empfang gebeten und konnten miteinander über ihre Erfahrungen und Arbeit ins Gespräch kommen.

Parallel zur Veranstaltung erschien eine Broschüre, die alle Gewinner und Nominierten vortellt.

 

 

 

Impressionen von der Preisverleihung im Sächsischen Landtag

Aus den Laudationes

In den Laudationes würdigte Andreas Irmscher im Namen der Jury die Arbeit der Gewinner und begründete die Entscheidungen der Jury zugunsten der Gewinner.

Das Bürgerbündnis aus Hoyerswerda beschrieb er als verlässliche Initiative, die eine breite Angebotspalette habe und deren Ziel es sei, Migranten in ihre Stadt zu integrieren. Besonders lobenswert sei hierbei die Kontinuität, mit welcher im Bürgerbündnis gearbeitet wird.

Die bunteBOX aus Glauchau hatte die Jury besonders mit ihren zahlreichen und außergewöhnlich kreativen Angeboten für Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund überzeugt. 

Die Flüchtlingszeitung HORIZONT aus Chemnitz wurde trotz ihres sehr kurzen Bestehens für die hohe Professionalität des Druckwerkes und des Internetangebotes ausgezeichnet. Das Projekt, so Irmscher, sei ein Sprungbrett für Journalisten in das Arbeitsleben und diene gleichzeitig der Verbesserung der Deutschkenntnisse.

Als Abschluss der Preisverleihung wurde Udo Friedrich mit einem Sonderpreis der Jury geehrt. Irmscher begründete die Entscheidung der Jury mit dem außergewöhnlichen individuellen Engagement Friedrichs, welches dieser seit Jahren neben seinem Beruf ausübt. Er tue das, obwohl er selbst voll und im Schichtdienst arbeitet. Friedrich werde einerseits stellvertretend für viele einzelne Engagierte ausgezeichnet, aber auch ganz konkret für das, was er tut.

 

 

 

Preisverleihung im Plenarsaal am 29. November

Logo Integrationspreis

Die Festveranstaaltung anlässlich der zehnten Verleihung des Sächsischen Integrtaionspreises findet am Freitag, dem 29. November 2019, statt.Schirmherr der Veranstaltung ist der Präsident des Sächsischen Landtags, Dr. Matthias Rößler. Die Band Marmitako und der Akkordeonspieler Aleix Martìnez Gabàs übernehmen die künstlerische Gestaltung, Georg Teichert moderiert.

16 Uhr Begegnungskaffee in der Lobby

17 Uhr Festveranstaltung im Plenarsaal

Dr. Matthias Rößler
Präsident des Sächsischen Landtags

Petra Köpping
Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Geert Mackenroth
Der Sächsische Ausländerbeauftragte

62 Vereine, Verbände, Initiativen und Unternehmen bewarben sich in diesem Jahr um den Preis. Ausgezeichnet werden drei Projekte und Initiativen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten in unserer Gesellschaft einsetzten, sie unterstützten und vorlebten. Die Preisträger wurden von einer sechsköpfigen Jury ermittelt. Es werden drei Preise vergeben, die mit je 3.000 € dotiert sind. In diesem Jahr entschied sich die Jury, einen Sonderpreis an eine Einzelperson zu vergeben. Dieser ist mit 1000 € dotiert.

Neben den Preisträgern wurden zur Verleihung alle Bewerber  eingeladen, um ihr Engagement zu würdigen und sichtbar zu machen. Alle Projekte werden in einer Broschüre vorgestellt, die zur Preisverleihung erscheint.

Die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, und der Sächsische Ausländerbeauftragte, Geert Mackenroth, zeichnen auch in diesem Jahr drei Projekte und Initiativen aus, die sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen einsetzen. Vorrangig ausgezeichnet werden besonders nachhaltige Integrationsprojekte.

Einzelpersonen, Vereine und Initiativen aus Sachsen dürfen sich bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden. Die Initiative oder das Projekt, auf das sich die Bewerbung bezieht, sollte aktuell sein (2018/2019).

Für den Sächsischen Integrationspreis stehen insgesamt 9000 Euro zur Verfügung. Er wird auf drei Preise zu je 3000 Euro verteilt. Alle Bewerber werden durch professionelle Pressearbeit und eine Broschüre bekannt gemacht.

Die Gewinner werden von einer Jury ausgewählt, deren Mitglieder verschiedene Perspektiven in die Beurteilung einbringen. Den Vorsitz führen die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und der Sächsische Ausländerbeauftragte gemeinsam.

Die drei Preisträger werden am 29. November 2019 im Plenarsaal des Sächsischen Landtags ausgezeichnet. Zur Preisverleihung sind alle Bewerber herzlich eingeladen.

Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler.

Bewerbungen und Vorschläge sind über diese Internetseite oder über den Postweg

Der Sächsische Ausländerbeauftragte
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden

bis zum Einsendeschluss am 30. September 2019 einzureichen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.