Statistiken

Die statistischen Angaben basieren auf den Erhebungen des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und eigenen Berechnungen.

Sachsen ist vielfältig und bunt, das belegen auch die Zahlen

Tabellenblatt

Nachdem das Jahr 2015 maßgeblich vom Zuzug Asylsuchender geprägt war, sind deren Zugangszahlen in den vergangenen beiden Jahren stark zurückgegangen. Bemerkbar machte sich die rückläufige Entwicklung auch hinsichtlich der Bearbeitung der Asylanträge im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Lagen im Juni 2016 bundesweit noch 478 830 anhängige Verfahren aufgrund von Asylerstanträgen vor, so hatte sich diese Zahl zum Jahresende 2016 auf 417 076 reduziert. Im Vergleich dazu verzeichnete Sachsen im Juni 2016 insgesamt 22 815 offene Anträge, wohingegen zum Jahresende noch 10 546 Erstverfahren nicht abgeschlossen waren. Bis zum Jahresende 2017 konnte der sogenannte Antragsstau beim BAMF weiter verringert werden. Bundesweit lagen noch 62 766 anhängige Verfahren aufgrund von Asylerstanträgen vor; davon wurden in Sachsen 1 889 offene Verfahren verzeichnet.

Statistiken und ihre Vergleichbarkeit

Im Themenfeld Migration gibt es sehr unterschiedliche und teilweise nicht vergleichbare Statistiken. Ein Grund dafür sind die unterschiedlichen Zielgruppen der Erhebung: Die eine Statistik erfasst zum Beispiel Ausländer und die andere Menschen mit Migrationshintergrund. 

Ein weiterer Punkt, weshalb Statistiken zum Teil nicht vergleichbar sind, ist die unterschiedliche Datenerhebung. So werden Ausländer gleich in zwei Verwaltungsregistern erfasst: im Melderegister des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen (StaLa) und im Ausländerzentralregister (AZR) beim Bundesverwaltungsamt in Köln, welches vom BAMF geführt wird.

Zuständig für die Übermittlung von Daten an das AZR sind die Ausländerbehörden, die für die Erteilung von Visa zuständigen Stellen, die Bundespolizei, das BAMF, die Staatsangehörigkeitsbehörden und andere Behörden. Erfasst werden dabei Daten von Ausländern, die sich länger als drei Monate und nicht nur vorübergehend in Deutschland aufhalten.

Das Statistische Landesamt wiederum bezieht seine Daten über die zuständigen Meldebehörden. Dabei wird keine Mindestaufenthaltsdauer berücksichtigt.

Die Angaben des Statistischen Landesamtes ergeben sich aus den Vorgaben zur Bevölkerungsfortschreibung. Basis für die jetzige Fortschreibung ist die zum 9. Mai 2011 aus dem Zentralen Einwohnerregister für jede Gemeinde ermittelte Anzahl der Einwohner.

Im vergangenen Jahr kam es durch technische Neuerungen bei der Erhebung von Daten sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene zu Verzögerungen bei der Bereitstellung von Bevölkerungs- bzw. Einbürgerungszahlen.

Auch für das Jahr 2017 verzögert sich die Bereitstellung der Daten zu den Bevölkerungs­statistiken aus diesem Grund. Betroffen sind sowohl die Bundesergebnisse als auch Ergebnisse der Länder (somit auch die Ergebnisse auf kommunaler Ebene). Eingeschlossen sind die Jahresergebnisse zu den Wanderungen sowie zu Geburten, Sterbefällen und Eheschließungen.

Dazu teilte das Statistische Landesamt im letzten Jahr mit: "Die derzeitige Verzögerung ergibt sich aufgrund zwei grundlegender Neuerungen. Zum einen werden die Bevölkerungsstatistiken auf ein neues technisches Aufbereitungsverfahren umgestellt. Zum anderen ändert sich für die Wanderungsstatistik der Standard der Datenlieferung von den Meldebehörden an die Statistikämter. In beiden Bereichen gibt es Verzögerungen bei der Softwareerstellung."

Zudem beziehen sich die Übersichten zum Ausländeranteil im Deutschland- bzw. Bundesländervergleich auf Daten aus der Bevölkerungsfortschreibung und unterliegen ebenso der Verzögerung aufgrund der Umstellung auf ein neues Aufbereitungsverfahren.

Bezüglich der Daten zu Eheschließungen gibt es folgende Besonderheiten:

Im Jahr 2017 wurden die "Eingetragenen Lebenspartnerschaften" gemäß Lebenspartnerschaftsgesetz bis zum 30.09. erfasst. Nach Inkrafttreten der Änderung § 1353 BGB zum 01.10.2017 gibt es nur noch eine Ehe für alle, unabhängig vom Geschlecht. Gleichzeitig haben die bislang eingetragenen Lebenspartnerschaften die Möglichkeit, diesen Staus in »Ehe« umzuändern. Die Daten für 2017 liegen derzeit noch nicht vor.

Bei den im Jahresbericht verwendeten Daten auf der Basis des Ausländerzentralregisters liegen hinsichtlich der Gesamtzahlen zu Ausländern in Sachsen verschiedene Angaben vor.

Grundsätzlich handelt es sich bei Daten zum Stichtag 31.12. um einen annäherungsweisen Stichtag, das heißt, der Auszug aus dem Register erfolgt nicht am 31. Dezember sondern in den ersten beiden Januarwochen.

Die im vorliegenden Jahresbericht verwendeten Daten des Ausländerzentralregisters, die Aufschluss über Herkunftsländer und Aufenthaltstitel geben, entstammen einem Datenabruf. Daten mit den Quellen­angaben des Statistischen Bundesamtes (Tabelle »Ausländeranteil im Deutschlandvergleich«) und des Statistisches Landesamtes (mit der Quellenangabe »auf der Basis von Daten des Ausländerzentralregisters jeweils zum 31.12.«) entstammen einem weiteren Abruf. Zudem werden die Daten zur Qualitätssicherung statistisch aufbereitet (plausibilisiert).

Aufgrund der besonderen Situation im Berichtsjahr 2016 wurde für den Auszug ein deutlich späterer Zeitpunkt gewählt, um eine größere Anzahl an Nachmeldungen zu berücksichtigen, und mittels eines aufwändigen Verfahrens wurde die Datenlage zum 31.12.2016 nachträglich künstlich generiert. Aus diesem Grund liegen hier deutlichere Abweichungen der Datensätze vor.

Im Jahresbericht wurden dennoch beide Registerauszüge verwendet, um zum einen detailliertere Angaben zu Einzelthemen zu ermöglichen und zum anderen den Vergleich zu den anderen Bundes­ländern bzw. zum gesamten Bundesgebiet
herzustellen.

Die im März 2018 vorliegenden Statistiken mit Daten des Jahres 2017 werden neben den Daten zu 2016 aufgeführt und sind gekennzeichnet. Im folgenden Text beziehen wir uns lediglich auf die Daten von 2016, um Vergleiche möglich zu machen.

Zuwanderung

Ende 2016 lebten im Freistaat Sachsen 171 631 Ausländer, das waren 4,2 Prozent der 4,08 Millionen Einwohner in Sachsen.

Der Ausländeranteil in Sachsen ist damit im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 11,2 Prozent sehr gering. Im Vergleich zum Ausländeranteil in den Bundesländern belegt Sachsen den Platz zwischen Sachsen-Anhalt (4,4 Prozent) und Thüringen (4,1 Prozent) (Quelle: Statistisches Bundesamt, Ergebnisse auf Grundlage des Zensus 2011).

In der sächsischen Bevölkerung sind laut Ausländerzentralregister Ende 2016 mehr als 180 Staatsangehörigkeiten ver­treten. Die größte Gruppe der in Sachsen lebenden Ausländer waren Syrer (11,4 Prozent), gefolgt von Polen (7,6 Prozent), russischen Staatsbürgern (6,0 Prozent), Afghanen (5,1 Prozent), Vietnamesen (4,4 Pro­zent), Rumänen (3,9 Prozent) und Irakern (3,6 Prozent). Fast jeder dritte Ausländer in Sachsen (31,2 Prozent) besaß Ende 2016 eine EU-Staatsangehörigkeit (Quelle: Ausländerzentralregister).

In den Kreisfreien Städten Sachsens betrug der Ausländeranteil 6,3 Prozent (Dresden), 6,6 Prozent (Chemnitz) bzw. 8,3 Prozent (Leipzig). In den Landkreisen lag er zumeist unter 3,0 Prozent. Ausnahmen bilden die Landkreise Görlitz (3,8 Prozent), Mittelsachsen (3,0 Prozent) und Nordsachen (3,4 Prozent).

2016 zogen insgesamt 54 186 Ausländer in den Freistaat Sachsen. Darunter waren 45 403 Zuzüge aus dem Ausland und 8 783 Zuzüge aus dem Bundesgebiet.

Im gleichen Zeitraum zogen 41 545 Ausländer aus Sachsen weg, davon 28 879 ins Ausland und 12 666 in ein anderes Bundesland. Aus Zu- und Fortzügen über die Landesgrenze ergab sich ein Wanderungsgewinn von 12 641 ausländischen Personen.

Bei den Zuzügen über die Grenze des Bundesgebietes kamen insgesamt 45 403 Aus­länder nach Sachsen, die meisten davon aus Asien. Mit 16 417 beträgt deren Anteil an den Zuzügen 36,2 Prozent und damit mehr als ein Drittel. Hauptherkunftsländer waren dabei Syrien (4 428 Personen bzw. 9,8 Prozent an allen Zuzügen durch Ausländer über die Grenze des Bundesgebietes), Afghanistan (2 722 Personen bzw. 6,0 Prozent) und Irak (1 966 Personen bzw. 4,3 Prozent).

Ebenfalls mehr als ein Drittel (35,8 Prozent) der Zuzüge durch Ausländer kam aus EU-Staaten (16 249 Personen) nach Sachsen. Aus weiteren europäischen Ländern kamen 4 573 Ausländer (10,1 Prozent). Der Anteil der Zuzüge aus europäischen Ländern liegt damit bei 45,9 Prozent. Mit 3 794 Zuzügen (8,4 Prozent) liegt dabei Polen an erster Stelle, gefolgt von Rumänien mit 3 267 Zuzügen (7,2 Prozent).

Aus Afrika zogen 3 782 Ausländer (8,3 Prozent) nach Sachsen. Die meisten kamen dabei aus Libyen (1 170 Zuzüge bzw. 2,6 Prozent), Tunesien (660 bzw. 1,5 Prozent) und Marokko (601 bzw. 1,3 Prozent).

Vom amerikanischen Kontinent zogen 1 594 Ausländer (3,5 Prozent) nach Sachsen. Aus den USA kamen mit 594 Menschen die meisten (1,3 Prozent).

Weitere 104 Zuzüge (0,2 Prozent) erfolgten aus Australien und Ozeanien.

Altersstruktur

Die deutsche Bevölkerung im Freistaat Sachsen war 2016 im Durchschnitt 46,7 Jahre alt. Das Durchschnittsalter der Ausländer in Sachsen lag bei 31,6 Jahren. Damit sind Ausländer im Schnitt 15 Jahre jünger als die deutsche Bevölkerung in Sachsen.

Einbürgerungen

Im Jahr 2016 ließen sich insgesamt 1 453 Ausländer im Freistaat Sachsen einbürgern. Das waren 228 Einbürgerungen mehr als im Jahr 2015.

Mehr als die Hälfte der Eingebürgerten lebten vor ihrer Einbürgerung bereits acht bis 15 Jahre in Deutschland (773 Personen). Weniger als acht Jahre in Deutschland an­sässig waren 252 der eingebürgerten Personen (17,3 Prozent).

171 Personen lebten zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung bereits 20 Jahre und länger in Deutschland (Quelle: Statistisches Landesamt).

Bildung

Im Sommer 2016 beendeten insgesamt 30 147 Schüler ihre Schulbildung an allgemeinbildenden Schulen oder Schulen des zweiten Bildungsweges. Darunter waren 1 409 Schüler mit Migrationshintergrund. Mit 25,1 Prozent erhielt etwas mehr als ein Viertel der Absolventen mit Migrationshintergrund das Abitur. Von den Schülern ohne Migrationshintergrund verließen 32,2 Prozent die Schule mit diesem Abschluss.

Das Merkmal »Migrationshintergrund« wird im Freistaat Sachsen bereits seit 2008 als freiwillige Angabe berücksichtigt. Nach dieser Statistik liegt ein Migrationshintergrund dann vor, wenn Kinder zwei- oder mehrsprachig aufwachsen und sie selbst oder mindestens ein Elternteil oder Großelternteil nach Deutschland zugewandert sind, ungeachtet ihrer gegenwärtigen Staatsangehörigkeit und ungeachtet des Aufenthaltsstatus.

Im Wintersemester 2016/17 studierten 16 895 ausländische Studenten an den Hochschulen in Sachsen und damit 284 mehr als im Vorjahr. Bei insgesamt 111 499 Studenten zu diesem Zeitpunkt lag der Anteil ausländischer Studenten damit bei 15,2 Prozent. Insgesamt war die Zahl der Studenten im Vergleich zum Vorjahr um 1 782 bzw. 1,6 Prozent gesunken

Die Mehrheit der ausländischen Studenten kam erstmals aus Asien (7 885). Die meisten Studenten kamen dabei aus China (3 207). Rang zwei bei den Herkunftskontinenten belegten Studenten aus europäischen Ländern (7 067), wobei die meisten aus Österreich kamen (1 612).

Mit 72,7 Prozent studierten etwa drei Viertel der ausländischen Studenten an Sachsens Universitäten (12 287), 22,3 Prozent an Fachhochschulen (3 760) und fünf Prozent an Kunsthochschulen (848).

42,4 Prozent und damit deutlich mehr als ein Drittel der ausländischen Studenten studierte in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften (7 167), jeder fünfte Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (3 688).

Im Prüfungsjahr 2016 erwarben 2 787 Absolventen mit ausländischer Staatsangehörigkeit einen Hochschulabschluss an sächsischen Hochschulen. Damit wurden 12,5 Prozent der insgesamt 22 275 Hochschulabschlüsse von ausländischen Absolventen erreicht. Jeder dritte Absolvent mit ausländischer Staatsangehörigkeit erwarb seinen Abschluss im Bereich Ingenieurwissenschaften (37,8 Prozent). Weitere 34,8 Prozent der ausländischen Absolventen erwarben einen Hochschulabschluss im Bereich der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Weiterhin gab es 228 erfolgreiche Promotionen von ausländischen Absolventen. Davon lagen mit 102 die meisten im Bereich Mathematik/Naturwissenschaften vor, gefolgt von Ingenieurwissenschaften mit 73 Promotionen.

Bei insgesamt 1 557 erfolgreichen Promotionen wurde fast jeder siebente Doktortitel an einen Ausländer verliehen.

Migranten im Arbeitsmarkt

Im Jahr 2016 waren 2 517 ausländische Ärzte aus 94 Nationen bei der Sächsischen Landesärztekammer gemeldet. Die Anzahl auslän­discher Ärzte ist somit seit dem Jahr 2007 bis 2016 von 1 061 auf 2 517 gestiegen. Der Anteil der ausländischen Ärzte ist in Bezug auf die Gesamtzahl der berufstätigen Mediziner von 12,9 in 2015 auf 13,5 Prozent gestiegen. Die Anzahl der syrischen Ärzte hat sich in den letzten drei Jahren von 52 auf 182 mehr als verdreifacht.

Der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, betont ausdrücklich, »dass viele Kliniken in Sachsen sehr froh über die Unterstützung durch ausländische Ärzte sind, da sonst manche Stationen nur eingeschränkt arbeiten könnten«.

Der Anteil von Ausländern im Bereich des öffentlichen Dienstes in Sachsen lag zum Stichtag 31.12.2016 mit 304 beschäftigten Ausländern bei 0,32 Prozent. Im Kindertagesstätten- und Vorschulbereich lag der Anteil zum 31.12.2016 mit 186 beschäftigten Ausländern bei 1,22 % (Quelle: Bundesagentur für Arbeit).

Ausgewählte statistische Angaben

Von Ausländeranteil bis Zu- und Fortzüge. Das Dokument enthält ein aktives Inhaltsverzeichnis. Zusätzlich zu den Angaben der Statistikämter wurden Ergebnisse aus Erhebungen von Stiftungen, wissenschaftliche Studien oder Antworten auf parlamentarische Anfragen an die Parlamente berücksichtigt.

Statistische Bonbons - Wussten Sie schon?

... dass von den 4,08 Millionen Menschen, die am 30.06.2017 in Sachsen lebten, 177.996 Ausländer sind? Dies entspricht einem Anteil von 4,3 Prozent.
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, eigene Berechnung

… dass in Leipzig zum 30.06.2017 der Ausländeranteil mit 8,7 Prozent an der Gesamtbevölkerung mit 575.355 Bewohnern am höchsten war? Der Erzgebirgskreis verzeichnet mit 1,9 Prozent den geringsten Ausländeranteil gefolgt von den Landkreisen Bautzen (2,0 Prozent) und Leipzig (2,2 Prozent).
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, eigene Berechnungen

... dass im Jahr 2017 in Sachsen 1.560 Menschen eingebürgert wurden? Das waren 107 mehr als im Vorjahr.
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
 

... dass 45.403 ausländische Mitbürger im Jahr 2016 über die Grenze des Bundesgebiets in den Freistaat Sachsen zogen? Die Zahl der Fortzüge über die Bundesgrenze lag bei 28.879. Daraus ergibt sich ein Zuwanderungsplus von 16524. Im Jahr davon zogen 61.126 Ausländer über die Bundesgrenze zu und 18.801 fort. Das ergab ein Zuwanderungsplus von 42.325.
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

... dass der Anteil ausländische Studenten in Sachsen stetig steigt? Im Wintersemester 2017/2018 waren 16.747 ausländische Studenten an sächsischen Hochschulen immatrikuliert. Das entspricht einem Anteil von 15,3 Prozent an allen Studenten. Im Wintersemester 2016/2017 betrug der relative Anteil 15,2 Prozent. Der niedrigste Ausländeranteil lag im Wintersemester 1994/1995 mit 4,8 Prozent an allen Studenten vor.
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

… dass von den insgesamt 16.747 ausländischen Studenten in Sachsen fast die Hälfte (8.187 und damit 48,9 Prozent) aus Asien kommen? Davon kommen die meisten aus China (3.255), Indien (1.336) und Vietnam (607).

7.322 (43,7 Prozent) im Wintersemester 2017/2018 in den Ingenieurwissenschaften immatrikuliert waren? Gut ein Fünftel der ausländischen Studenten (21,7  Prozent oder 3.637) haben sich im Bereich Rechts-, wirtschafts- und Sozialwissenschaften eingeschrieben.
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

... dass 2017 die meisten Asylbegehrenden aus Syrien kamen? Insgesamt kamen 9.138 Asylbegehrende nach Sachsen. Die meisten stammten aus Syrien (15,3 Prozent), Afghanistan (11,5 Prozent), Georgien (9,5 Prozent) und Libyen (8,2 Prozent). Im Zeitraum Januar bis März 2018 kamen 2.351 Asylbegehrende nach Sachsen.
Quelle: Zentrale Ausländerbehörde Sachsen

…dass sich die Zahl der ausländischen Ärzte im Jahr 2017 weiter erhöht hat? Zum 31.12.2017 waren 2.677 Ärzte aus 98 Nationen und damit 160 mehr als im Jahr 2016 (2.517 ausländische Ärzte aus 94 Nationen) in Sachsen gemeldet.
Quelle: Sächsische Landesärztekammer

… dass beinahe jeder fünfte Krankenhausarzt in Sachsen ein Ausländer ist? Von insgesamt 9.655 Ärzten, die zum 31.12.2017 im stationären Bereich tätig waren, sind 1.803 ausländischer Herkunft.

… dass etwa jede 17. Ehe, die 2016 in Sachsen geschlossen wurde, binational deutsch-ausländisch ist? Von insgesamt 18.750 im Jahr 2016 geschlossenen Ehen wurden 1.135 Ehen zwischen Deutschen und Ausländern geschlossen. Bei 89 weiteren Eheschließungen waren beide Ehepartner Ausländer.
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

… dass bei den 2016 geschlossenen binationalen deutsch-ausländischen Ehen die häufigsten ausländischen Ehemänner Tunesier (10,5 %), gefolgt von Türken (6,6 Prozent) und Briten (4,3 Prozent) und die häufigsten ausländischen Ehefrauen Russinnen (12,8 Prozent), Ukrainerinnen (9,3 Prozent) und Polinnen (8,3 Prozent) waren?
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen