NIMS

NIMS Netzwerk Integration Sachsen

Für eine gelingende Integration und Migration müssen alle Partner zusammenarbeiten, voneinander wissen und sich unterstützen. Das Netzwerk trifft sich regelmäßig auf Einladung des Sächsischen Integrationsbeauftragten.

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NIMS-Treffen im Sächsischen Landtag

Eingeladen sind alle Vereine, Initiativen, Projektträger, Beauftragte und Beratungsstellen, die sich für Integration und Migration in Sachsen einsetzen. Die Einladung und die Weitergabe von Arbeitsergebnissen und Informationen erfolgt federführend über die Geschäftsstelle des Sächsischen Integrationsbeauftragten. Sie richtet sich in erster Linie an nichtkommerzielle Anbieter. Die Teilnehmer können eigene Arbeits- und Themenschwerpunkte einbringen.

19. Mai 2026 - Reform des gemeinsamen Asylsystems (GEAS)

Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist hier bereits möglich
https://eveeno.com/NIMS190526

10. Juni 2024 - Reform des Asylsystems, Fachkräfteeinwanderung und Fördermöglichkeiten

Auf Einladung des Sächsischen Ausländerbeauftragten kam das Netzwerk Integration und Migration Sachsen (NIMS) am 10. Juni zu einem Austausch über verschiedene Themen der Integrationsarbeit zusammen. Der Teilnehmerkreis des landesweit agierenden Netzwerks wurde zum vorerst letzten Treffen in dieser Legislaturperiode erneut breiter. „Es freut mich, dass sich neben den Vereinen, Verbänden und Kommunalvertretungen zunehmend auch Hochschulen, Institute und Unternehmen mit integrationsrelevanten Themen auseinandersetzen. Das ist aktuell absolut wichtig und geboten“, so der Sächsische Ausländerbeauftragte.

Auf der Tagesordnung stand die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) sowie der vorübergehende Schutz der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Dr. Holger Kolb vom Sachverständigenrat für Integration und Migration berichtete über die Umsetzung des Gesetzes und der Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung, die im letzten Jahr verabschiedet wurden. Anschließend wurden Beispiele für Fördermöglichkeiten, wie der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) sowie der Anerkennungszuschuss und die Qualifizierungsförderung des BMBF vorgestellt.

Darüber hinaus präsentierte sich das Welcome Center Erzgebirge und berichtete über die Arbeitsmarktintegration vor Ort. Über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum Wissenstransfer und zum Austausch.

27. Juni 2023 - Fachkräftepakt, FIZU und Fachkräfteeinwanderung

Auf Einladung des Sächsischen Ausländerbeauftragten traf sich am Dienstag das landesweit agierende Netzwerk Integration und Migration Sachsen (NIMS) zum Fachaustausch. Nach dem Eröffnungsimpuls des Gastgebers referierte Heike Eckert aus dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr über die Wege zur praktischen Umsetzung des Fachkräftepakts in Sachsen.

Im Anschluss berichteten Sylvia Pfefferkorn als Vertreterin des Vereins Wirtschaft für ein Weltoffenes Sachsen e.V. und Kay Tröger vom EXIS Europa e.V. über die Arbeit der „Fachinformationszentren Zuwanderung“ und gingen auf Fragen der Teilnehmenden ein.

Danach referierte und diskutierte Prof. Dr. Birgit Glorius vom Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) über das Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung. An den regen Austausch schloss sich der Bericht von Thomas Weigel (Referatsleiter Integration) aus dem Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Stand des Sächsischen Integrations- und Teilhabegesetzes an.

Anschließend diskutierte Martin Fröhlich als Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über den Umgang mit dem Chancenaufenthaltsrecht in Sachsen.

Zum Schluss dieses vielfältigen Fachaustausches stellten Holger Simmat, Marlene Strecker, Matthias Wengler und Marion Gemende die Landesarbeitsgemeinschaft Flüchtlingssozialarbeit/Migrationssozialarbeit vor.

29. November 2022 - Schwerpunkt Fachkräftezuwanderung

Nach zweieinhalb Jahren pandemiebedingter Pause kam das landesweit agierende Netzwerk Integration und Migration Sachsen (NIMS) auf Einladung des Sächsischen Ausländerbeauftragten wieder zusammen. Erstmalig stand das Treffen unter einem Schwerpunktthema, der Zuwanderung und Anerkennung von Ausländischen Arbeitskräften. Nach dem Eröffnungsimpuls des Gastgebers referierte Dr. Michael Maier-Borst, Leiter im Referat Migration, Flucht und Asyl bei der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Einführung eines Chancen-Aufenthaltsrechts. Der Gesetzentwurf ist Teil des ersten Migrationspakets der Bundesregierung. Im Anschluss informierte die Referentin für Grundsatzfragen der Flüchtlingspolitik, Ausländerrecht und Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Regina Hufnagel, per Livestream über die bevorstehende Weiterentwicklung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes als Teil des geplanten zweiten Migrationspakets. Über das entsprechende Eckpunktepapier soll am 30.11.22 im Bundeskabinett entschieden werden.
Im weiteren Verlauf des Netzwerktreffens berichtete und diskutierte Axel Meyer, Referatsleiter für Ausländerangelegenheiten und Staatsangehörigkeit im Sächsischen Staatsministerium des Innern, zum Sachstand, zu Erfahrungen und zur ersten Evaluation der Interministeriellen Arbeitsgemeinschaft „Beschleunigtes Fachkräfteverfahren“ (IMAG). Daran schloss sich ein Praxisbericht des Koordinators im Netzwerk IQ Sachsen, Kay Tröger, zur Feststellung von beruflichen Qualifikationen in Sachsen an.